Mittwoch, 26. September 2018

[Lookbook] Sommer 2018

[Werbung / unbezahlte Markennennung]
Der Sommer ist dieses Jahr lange geblieben, nimmt nun aber doch ein Ende. Ohne Jacke gehe ich nicht mehr aus dem Haus, die ersten Blätter färben sich ganz zart gelb und der beste Ehemann von allen und ich beginnen unsere alljährliche Diskussion darüber, ab wann wir die (viel kuscheligeren und gemütlicheren) dicken Federbetten auflegen ^_^

Zwar darf ich mich in ein paar Tagen wieder ins Warme verabschieden und darum auch noch ein paar Sommeroutfits tragen (in Rom hat es gerade 28 Grad!), aber hier im Lande halten wir uns jetzt an Herbstoutfits und da bin ich auch gar nicht böse drum. Schließlich kann ich jetzt alle meine Blazer wieder hervorkramen, trage fleißig meine neue Sammlung Geigenschals und habe mir vor ein paar Tagen noch ein neues kleines Mäntelchen zugelegt, das ich Euch demnächst mal vorführen werde. Für den Herbst geshootet wurde auch schon fleißig, aber vorher zeige ich Euch für den traditionellen Saison-Abschluss noch einmal meine liebsten 5 Sommeroutfits:

Bardot-Top & Monogram
Sommeroutfit für kleine WM-Hasser
Monatsrückblick Juli
Schmetterlingsheels & Sonntagsbeschäftigungen
Monatsrückblick Juni 2018
Die Auswahl ist mir dieses Mal auch nicht besonders schwergefallen, denn diesen Sommer war ich (wie wir alle, glaube ich) ein kleines bißchen postfaul - es war einfach zu warm, um lange am Schreibtisch zu sitzen. Ted Baker ist gut vertreten, luftige Midi-Röcke, ein bißchen Louis-Monogram und gleich drei Paar rosegoldene Sandalen - meine diesjährigen Sommer-Lieblinge sind nicht zu verkennen.

Welches Outfit gefällt Euch am besten? Was habt Ihr in den heißen Monaten am liebsten und häufigsten getragen?


Mittwoch, 19. September 2018

[Outfit] Rosatöne & Reiseplanung

[Werbung / unbezahlte Markennennung]
Bilder - Alexander Kowalski Photography // Bearbeitung von mir
Noch anderthalb Wochen bis zu unserer Romreise! Ich bin schon besonders fleißig am Planen und Vorfreuen und zähle die Tage schon seit einer ganzen Weile. Natürlich freut man sich auf jeden Urlaub, aber dieser ist doch etwas Besonderes für uns. Es ist nämlich so, dass ich erst vor wenigen Jahren angefangen habe zu reisen (wenn man mal von Klassenfahrten u.ä. absieht), sodass ich noch relativ wenig von der Welt gesehen habe. Der beste Ehemann von allen hingegen ist ein sehr geübter Reisender. Darum ist er meistens, wenn wir zusammen verreisen, irgendwann schon einmal dort gewesen, gerne auch drei-, vier-, fünfmal... und deshalb kümmert der Beste sich normalerweise um die Buchung, sucht die Fluglinie und das Hotel aus und führt mich zu den schönsten Orten und Sehenswürdigkeiten. Ich bin dabei natürlich an den diversen Entscheidungen beteiligt, kann mich aber für vieles einfach auf ihn verlassen, weil ich weiß, so wie er das plant, wird es auf jeden Fall schön. Rom ist aber nicht nur geistige Heimat für mich als Lateinlehrerin, sondern auch die erste Stadt, in der ich schonmal war und er nicht. 

Darum legt der beste Ehemann von allen dieses Mal die Hände in der Schoß und ich darf alles alleine planen und bestimmen, vor Ort Ausflugsziele vorgeben, die schönsten Wege und die besten Restaurants finden... das wird mein Debüt als Reiseführer und ich will natürlich auf ganzer Linie überzeugen! Bis jetzt läuft es ganz gut, nur mehr als ein paar Brocken Italienisch zu lernen hat neben der neuen Schule leider nicht ganz geklappt... 

Und jetzt musste ich nach wochenlangem Warten und Tage-im-Kalender-Durchstreichen meine Vorfreude einmal kurz mit Euch teilen. Damit es hier noch etwas zum Gucken gibt, habe ich dazu ein paar Outfitbilder herausgesucht, die fast ein bißchen italienisch aussehen, zumindest wenn man ein Auge zukneift und ganz oft blinzelt ^_^

Top - Miss Selfridge // Rock - Orsay // Sonnenbrille - Prada // Schuhe - Zara // Tasche - Louis Vuitton Brea PM
So, und jetzt seid Ihr gefragt: Wart Ihr schonmal in Rom? Und wenn ja, habt Ihr ein paar Empfehlungen für mich, z.B. für gute Restaurants, die nicht zu touristisch überlaufen sind? Was sind Eure besten Tipps für die Urlaubsplanung? Wie orientiert Ihr Euch in einer fremden Stadt am besten, so ohne Handynavi? Ja, ich weiß, es gibt noch sowas wie Straßenkarten, aber man will sich doch nicht gleich als Touri outen... ^_^


Donnerstag, 13. September 2018

[Interior] Mini-Ankleidezimmer-Update

[Werbung / unbezahlte Markennennung]

Seit einem Monat bleibe ich Euch den Bericht über meinen Mädelsflohmarkt-Besuch schon schuldig, vielleicht weil er mich zu sehr deprimieren könnte? Aber von vorne: In den vergangenen Jahren hat sich mein Stil etwas verändert und ich bin hinsichtlich der Qualität von Kleidungsstücken deutlich anspruchsvoller geworden. Als Folge davon hatte ich schon seit letztem Jahr geplant, mein Ankleidezimmer mal radikal auszumisten, auch weil das offene Schranksystem schnell unordentlich aussieht, wenn es zu vollgestopft ist. Jetzt hatte ich zwar nie große Probleme damit, mich von Dingen zu trennen, aber es blieb die schwierige Frage, wohin dann mit dem aussortiertem Zeug? Früher habe ich gerne die bekannten Online-Secondhand-Websites benutzt, aber mittlerweile lohnt sich das kaum mehr. Außerdem wusste ich, ich würde nicht so konsequent ausmisten, wie ich geplant hatte, wenn jedes einzelne Teil einen Rattenschwanz an Fotografieren, Beschreibungen tippen, Verhandeln und Päckchen wegbringen nach sich ziehen würde... da hätte ich im Zweifelsfall doch Einiges mehr behalten. So kam ich schließlich auf die Idee mit dem Mädelsflohmarkt: Anstatt wochen- oder monatelang warten, dass einzelne Teile nach und nach das Haus verlassen, wollte ich einen Tag investieren, einmal streng ausmisten, auf einen Schlag alles aus dem Haus schaffen und im besten Fall nichts mehr mit zurücknehmen.

Zwar hatte ich bis dahin noch nicht auf einem Flohmarkt verkauft, habe mich aber darauf gefreut, das mal auszuprobieren. Also habe ich eine Freundin mit ins Boot geholt (sowas macht zu zweit doch einfach mehr Spaß) und mich nach einem passenden Event umgesehen. Schließlich haben wir einen vielversprechenden Mädelsflohmarkt entdeckt mit geringen Standgebühren, guter Organisation und vor allem: hoch frequentiert. Naja, zumindest bei unserem Testbesuch. Am großen Tag sah das dann leider ganz anders aus.

Da saßen wir also endlich, komplett aufgebaut, vorbereitet und erwartungsvoll - und dann kam keiner. Und mit "keiner" meine ich: den ganzen Tag vielleicht 5-10 potenzielle Käufer. Laut dem Organisator und den erfahreneren Verkäuferinnen war das mit Abstand der schlechtbesuchteste Flohmarkt aller Zeiten. Vielleicht war´s die Hitze oder das parallel stattfindende Saarspektakel oder vermutlich beides, jedenfalls hat sich kaum eine Menschenseele blicken lassen. Die einzigen, die an unserem Stand vorbeikamen, waren andere Verkäufer. An denen habe ich dann tatsächlich noch relativ gut verdient, Frustshoppen halt... aber irgendwann haben alle aufgegeben und angefangen zusammenzupacken, da war´s dann damit auch vorbei.


Trotzdem bin ich nicht allzu unglücklich über den Ausgang des Tages, denn immerhin wurde mein Ankleidezimmer mal ausgemistet und sieht jetzt deutlich übersichtlicher aus (mit dem Plastikstöpseln bin ich allerdings immer noch nicht fertiggeworden, wie das scharfe Auge erkannt hat). Alles Übriggebliebene ist ordentlich in Kisten im Keller verpackt fürs nächste Mal - ja, wir sind so irre mutig und wollen demnächst noch einen Versuch starten, aber erst, wenn es deutlich kühler geworden ist. Was dann nicht rausgeht, wird halt gespendet. Und eine Lehre war mir das Ganze definitiv, auch zu sehen, wieviel sich da ansammelt und wie wenig das letztendlich noch wert ist.

Dennoch kann ich zu meiner Verteidigung anführen, dass ich die Teile, die aus den letzten zwei Jahren stammen, noch leicht an einer Hand abzählen konnte - ich habe mich also schon sehr verbessert und werde in Zukunft noch mehr darauf achten, dass nur noch Kleider mit Potenzial zum Lieblingsteil in meinen Kleiderschrank einziehen  dürfen. Dafür habe ich auch angefangen, mir Kleiderwünsche aufzuschreiben. Diese Wunschliste ist nicht gerade kurz und es kommen auch immer mal wieder neue Punkte dazu. Schließlich reden wir hier immer noch von mir und bescheiden werde ich fashiontechnisch in diesem Leben wohl nicht mehr... aber alle aufgeschriebenen Punkte sind sinnvolle Teile, die ich so noch nicht in meinem Schrank habe und von denen ich weiß, dass ich sie definitiv oft und gern tragen würde. Dazu möchte ich nach und nach perfekt passende und qualitativ hochwertige Versionen finden, in die ich dann auch etwas mehr investieren darf. Und wenn ich etwas kaufen möchte, das nicht auf der Liste steht, wird das gründlich hinterfragt. In den letzten Wochen hat das so jedenfalls schon sehr gut funktioniert ^_^

Habt Ihr schon einmal auf einem Flohmarkt verkauft? Wie werdet Ihr aussortierte Teile los? Und wie haltet Ihr Euch von Fehlkäufen ab?


Dienstag, 4. September 2018

[Outfit] Monatsrückblick August

[Werbung / unbezahlte Markennennung]
Bilder - Alexander Kowalski Photography // Bearbeitung von mir
getan: Das neue Schuljahr hat begonnen! Für mich hieß das, sich an eine neue Schule, neue Kollegen und jede Menge neuer Schüler zu gewöhnen. Dazu kamen noch diverse Dienstbesprechungen und Elternabende... darüber ist sonst nicht viel passiert, auch wenn ich hier schon ganze 20min sitze und verzweifelt versuche, mich an etwas Glamoröses und Social-Media-Würdiges zu erinnern, das ich hier schreiben kann. Aber diesen Monat habe ich mich am meisten über die wenigen völlig planfreien, faulen Sonntage gefreut. Achja, und am letzten Ferientag war ich nach einer größeren Kleiderschrank-Ausmistaktion zum ersten Mal als Verkäufer auf einem Mädelsflohmarkt - Bericht folgt demnächst!

gedacht: "Welcher Idiot hat nochmal Hitzefrei abgeschafft?" Man glaubt es kaum, wenn man aus dem Fenster schaut, aber vor zwei Wochen war es hier noch richtig heiß, so heiß, dass sogar die Feuerwehr bestellt wurde, um in unserem Schulhof einen improvisierten Wasserpark aufzubauen. Es war sogar zu heiß für die Hängematte und umso mehr fürs Unterrichten. Aber das Höchste, was wir noch erwarten dürfen, ist Hausaufgabenfrei... für die Schüler, nicht für mich -.-

gefreut: In der neuen Schule gibt es eine hübsche kleine Schulbibliothek und ich habe angefangen, ihr einen regelmäßigen Besuch abzustatten, um in den Pausen ein paar Kindheitserinnerungen aufzufrischen. Kennt jemand noch "Hanni und Nanni"? xD

geärgert: Mein neuer Schulweg bedeutet fast eine Stunde Fahrtzeit mehr am Tag als vorher. Zugegeben, mit meiner 10min-Fahrt vorher war ich ganz besonders gut dran, trotzdem merke ich die fehlende Zeit schon und vermisse es, den beste Ehemann von allen mal eben in der Mittagspause zu besuchen.

gebloggt: Das Sommerloch ist vorbei und solangsam kriege ich auch wieder einen etwas regelmäßigeren Postrhythmus hin. Euch hat im letzten Monat mein Abendoutfit mit Schmetterlingsheels am besten gefallen.

geklickt: Travel-Blogs, um mir für unsere anstehende Romreise die besten Restaurants herauszusuchen. Und ein paar neue Pläne für mein Ankleidezimmer verlangten nach ausgiebigen Erkundungen in diversen Interior-Shops.

gekauft: Meine neue Schultasche! Hier habe ich sie Euch schon gezeigt. Außerdem musste Geigenschal Nr. 3 bei mir einziehen. Ab drei darf ich sagen, es ist eine Sammlung, oder?

gewünscht: Dass wir im September noch ein paar sonnige Tage kriegen, damit ich meine verbliebenen Sommeroutfits hier noch loswerden kann. Dass meine 1800 Plastikstöpsel für meinen Kleiderschrank ausreichen - taten sie nicht, irgendwo muss ich mich da wohl verrechnet haben. Mehr faule Sonntage!

Shirt - Asos // Hose - Vintage // Heels - H&M // Clutch - Aldo // Sonnenbrille - Ray Ban
Ein paar dekorative Bilder habe ich hier auch noch für Euch, passenderweise von meinem Outfit am 1. Schultag mit gepunktetem Shirt und Buchclutch. Wie gefällt es Euch? Wie war Euer August? Und was wünscht Ihr Euch für den September?


Samstag, 1. September 2018

[Taschenliebe] Wunschliste

[Werbung / unbezahlte Markennennung]
Ja, schon wieder eine neue Taschenwunschliste! Nein, ich habe die letzte noch nicht abgearbeitet, aber gründlich überdacht: Welche Taschen werde ich in 20 Jahren noch lieben und welche sind zu trendig? Welche Taschen will ich haben, einfach weil sie schön sind, und welche würde ich tatsächlich häufig und gerne nutzen? Welche Taschen würden eine Lücke in meiner Sammlung schließen? Als Ergebnis dieser Überlegungen habe ich einige Modelle ganz von meiner Wunschliste geworfen und andere ersetzt.

Und jetzt habe ich den perfekten Plan für die nächsten... ähm, 3-10 Jahre, unterteilt in die Taschen, auf die ich konsequent hinsparen kann, weil sie auf jeden Fall ein sinnvolles Ziel darstellen, und die, die eine gute Möglichkeit darstellen, wenn sie unter den richtigen Umständen auftauchen sollten. Schließlich ist der Taschenkauf eine ernste Angelegenheit, die man nicht leichtfertig betreiben sollte! ^_^



Die Hermès Kelly Bag bleibt natürlich mein unangefochtener Favorit und ich hoffe, dass sie vielleicht 2019 bei mir einziehen kann. Eine Tasche in einem perfekten gedämpften nicht-zu-nude-und-nicht-zu-pink-Rosa fehlt mir schon ewig und dieses Modell der Capucines von Louis Vuitton wäre einfach perfekt. Leider ist die Tasche schon ausverkauft, aber ich hoffe, dass einmal etwas Ähnliches nachkommt oder ich vielleicht ein Secondhand-Schnäppchen machen kann. Meine Chanel Classic Flap Bag hat sich schnell zu einem geliebten Alltagsbegleiter entwickelt, darum habe ich beschlossen, dass ich ein zweites Modell in einer weiteren Farbe durchaus rechtfertigen kann. Hinsichtlich der Größe schwanke ich allerdings noch zwischen Medium und Maxi. Ich habe etwas gezögert, eine Gucci-Tasche auf meine Wunschliste zu setzen, weil ich zwar gerne eine Tasche dieser Marke zur Vervollständigung meiner Sammlung hätte, aber gleichzeitig den Eindruck habe, dass viele Gucci-Modelle momentan sehr gehypt werden, aber zu trendig sind, um länger zu bestehen. Aber die Padlock Bag habe ich jetzt schon ein paar Jahre unter Beobachtung und die aktuellen Sondermodelle gefallen mir sehr gut, weil sie das klassische Gucci-Monogram mit etwas Gold verbinden. Auf meiner alten Wunschliste konnte man die WoC-Version der DiorAddict Bag finden. Die habe ich hier aber durch die Lady Dior in Medium ersetzt. Die Lady Dior ist ein Klassiker, an dem ich in 20 Jahren noch Freude haben werde, und die Medium-Größe funktioniert besser für mich als ein WoC. Außerdem brauche ich neben Chanel und Gucci nicht unbedingt noch eine weitere Flap Bag

Nach meinem letzten Taschenkauf bin ich hinsichtlich LV-Monogram ganz gut versorgt, darum möchte ich nicht ewig weitere Taschen in Monogram kaufen, auch wenn mir einige Modelle sehr gefallen. Deshalb kommt die Neonoe nur in Frage, wenn meine Vintage Noe GM mal ersetzt werden muss, und der Palm Springs Mini Backpack nur dann, wenn einmal eine besondere Version designt wird - ich hoffe ja auf etwas in Vernis. Saint Laurent fehlt mir auch noch ganz in meiner Sammlung. Hier habe ich zwei ältere, längst ausverkaufte Modelle entdeckt, von denen ich vielleicht irgendwann mal eines secondhand entdecken kann: die Postcard-Clutch und eine Version der klassischen Kate Pompom Bag in graugrünem Samt. Die Chanel Gabrielle finde ich richtig toll, aber mit der dreifarbigen Hardware kann ich leider nicht viel anfangen. Vielleicht wird entweder Hobo Bag oder Rucksack doch irgendwann mal nur mit goldenen Ketten designt, dann dürfte  eines von beiden sofort bei mir einziehen. Die Fendi Peekaboo finde ich auch sehr interessant, aber bisher konnte ich noch kein Modell entdecken, dass die richtige Außenfarbe mit einer schönen und interessanten Innenfarbe und goldener Hardware verbindet - eine kleine Prada Double Bag wäre da eine schöne Alternative.

Und damit wäre meine Sammlung dann vollendet. Nicht im Sinne von "ich werde dann nie wieder eine Tasche kaufen", denn, mal im Ernst, mit dieser Behauptung käme ich bei keinem durch, der mich auch nur ansatzweise kennt. Aber ich habe das Gefühl, dass ich dann als Sammler einen guten Punkt erreicht hätte: genug unterschiedliche Styles und Taschenklassiker, etwas in jeder Farbe, die ich liebe, etwas von jedem großen Designer, den ich schätze... und wenn ich mich dann nochmal in ein Modell vergucke (schließlich werden ja auch immer wieder neue Taschen designt), dann wäre das ein schöner Bonus.

Wie findet Ihr meine bescheidene kleine Liste? Welche Tasche gefällt Euch am besten und welche Modelle wünscht Ihr Euch noch? Und wenn Euch Taschen nicht reizen können, habt Ihr vielleicht andere Sammlerziele? ^_^




Montag, 27. August 2018

[Outfit] Bardot-Top & Monogram

[Werbung / unbezahlte Markennennung]
Bilder - Alexander Kowalski Photography // Bearbeitung von mir
Das alte Dilemma: Der Jahreszeitenwechsel kommt ganz schnell und unerwartet, der fleißige Blogger hat aber noch einige Outfits vorgeshootet und betet nun um eine kurzzeitige Rückkehr der Sonne, damit er die noch passend loswerden kann. Dieses Shooting zum Beispiel wurde schnell noch in die Sommerferien gequetscht, nicht nur in Erwartung des stressigen Arbeitsalltags, sondern auch, damit wir schon morgens früh anfangen konnten, um hoffentlich der schlimmsten Hitze zu entgehen. Trotzdem haben wir an diesem Tag einen neuen persönlichen Rekord in schnellster Outfitshooterei aufgestellt. Schon um 10 Uhr morgens war jedes Kleidungsstück, das an- oder ausgezogen werden wollte, und jeder Meter, der zur Location gegangen werden musste, zuviel.

Aber gut, man hält es aus und ist dann erstmal wieder mit hübschen Fotos versorgt. Problematisch wird's nur, wenn ich die Umzieherei schnell hinter mich bringen will, weil ich dann anfange, diverse Accessoires zu vergessen. Da taucht dann mal eine zusätzliche Kette auf den Fotos auf, die ich eigentlich vorher hätte ausziehen sollen, und immer wieder müssen wir nach den ersten paar Metern umdrehen, wenn es heißt: "Mist, ich hab den Hut liegenlassen!" Sonnenbrillen sind ja auch so fiese Dinger, die sich schnell noch verstecken, wenn man gerade gehen will, aber ein Hut, der nicht gesehen werden will, tarnt sich besser als jedes Chamäleon. Dieser temporären Vergesslichkeit fiel auch das Outfit hier zum Opfer. Es fehlt ein hübsches Bandeau an der Tasche und hatte ich da nicht noch so ein Armband vorgesehen? ^_^

Tja, und jetzt Ende August sind die Fotos noch nicht einmal gepostet, da gehe ich morgens mit Pullover und Jacke hinaus und friere bitterlich. Wo ist denn nun die Hitzewelle, wenn man sie mal braucht?!

Top - Miss Selfridge // Hose - Mother Denim // Gürtel - Louis Vuitton // Schuhe - Xti // Tasche - Louis Vuitton
Das schulterfreie Top ist übrigens schon exakt ein Jahr alt, aus genau demselben Grund: Als es kam, ging die Sonne. Und weil es nun wirklich nicht jackentauglich ist, musste ich bis zum nächsten Sommer warten, um es zu tragen. Dazu habe ich meinen neuen Gürtel ausgeführt und die passende Tasche, meine geliebte LV Pochette Metis, die eigentlich auch ohne Bandeau ganz ansehnlich ist... oder? Wie gefällt Euch die Kombination? Habt Ihr schon angefangen, Herbstoutfits zu shooten?


Donnerstag, 23. August 2018

[Taschenliebe] Louis Vuitton My World Tour Neverfull MM

[Werbung / unbezahlte Markennennung]

Das Unboxing meiner neuen Schultasche habe ich Euch ja schon im letzten Haul-Post angekündigt und hier kommt sie: die Louis Vuitton Neverfull MM in der My World Tour-Edition! Das kam so: Seit ich verheiratet bin, wollte ich unbedingt mal meine neuen Initialen auf einer Tasche unterbringen. Louis Vuitton bietet da ja zwei verschiedene Services an: das Hot Stamping, bei dem Initialen auf Lederteilen geprägt werden, und die Mon-Monogram-Personalisierung, bei der das Monogram-Canvas der klassischen Modelle zusätzlich mit bunten Initialen und Streifen bedruckt werden kann. Ich dachte zuerst an ein schlichtes Hot Stamping, konnte aber ewig kein Teil finden, das mir gefallen und Platz für ein gut sichtbares Stamping geboten hätte. Irgendwann habe ich mir mal zufällig die Mon-Monogram-Sparte auf der Website angeguckt und weil meine alte Schultasche unter der Dauerbelastung langsam etwas gelitten hatte, kam ich auf die Idee, mir eine personalisierte Neverfull als Arbeitstasche zuzulegen. Schließlich benutze ich meine Schultasche fünf Tage die Woche, da sollte sie schon etwas Besonderes sein. 

Auf der LV-Website gibt es einen Konfigurator für die Personalisierung, mit dem man verschiedene Kombinationen ausprobieren kann. Man wählt eine der klassischen Taschen aus (Speedy, Neverfull, Keepall etc.) und dazu zwei von siebzehn Farben für die Initialen, eine "Körperfarbe" und eine "Schattenfarbe". Es war ganz witzig so zum Herumspielen, aber leider wollte es mir nicht gelingen, ein Modell zu kreieren, von dem ich mir hätte vorstellen können, es jeden Tag und zu jedem Outfit zu tragen. Da ist das Braun und Gold des Canvas, dazu das helle Vachetta, dann noch zwei Farben... selbst mit Schwarz und Grau wurde der Gesamteindruck letztlich sehr bunt und durcheinander, schon schön, aber eben immer ein Eyecatcher, kein Kombinationswunder.

Aus lauter Neugier habe ich dann noch einen neuen dritten Personalisierungs-Service ausprobiert, nämlich die My-World-Tour-Edition. Dabei werden die Taschen mit einer Auswahl verschiedener Stamps bedruckt, die an die alten Koffer-Aufkleber erinnern sollen: bunte Pop-Art-Bildchen, Logos bekannter Hotels oder Symbole von Weltstädten... den Großteil davon finde ich ehrlich gesagt völlig geschmacklos, was auch der Grund war, dass ich diesen Service vorher komplett ignoriert hatte. Aber ich war ja gerade schon so schön am Herumspielen, da habe ich eben noch ein bißchen mehr gespielt und dabei zwei interessante Punkte entdeckt: Erstens gibt es einen Stamp, ein schlichtes kleines Schild, mit dem man seinen ganzen Namen auf die Tasche drucken lassen kann. Zweitens kann man bei dieser Version das helle Vachetta gegen schwarzes Leder tauschen. Von dem Ergebnis war ich direkt begeistert und nach einer kleinen Sparphase wurde direkt für die erste Sommerferienwoche ein Ausflug zum nächsten LV-Store geplant.

Jede dieser personalisierten Taschen muss natürlich einzeln bestellt und gefertigt werden, darum wurde mir eine Wartezeit von acht Wochen angekündigt. Gedauert hat der Prozess dann aber nur fünf Wochen und so konnte ich auf einem spontanen Kurzausflug die Tasche gerade noch rechtzeitig vor Schulanfang abholen:


Mittlerweile benutze ich sie schon seit 3 Schulwochen und bin wirklich glücklich mit ihr! Es passt alles Notwendige hinein und trotzdem sieht sie nie ausgebeult aus. Das Canvas-Modell ist wesentlich leichter als meine alte Ledertasche, deshalb leide ich auch nach einem langen Tag nicht mehr so an Schulterschmerzen, obwohl die Träger so dünn sind. Das Material wirkt sehr robust und unempfindlich, ich kann die Tasche unbesorgt auf den Boden stellen und muss mir keine Gedanken machen, wenn mal ein Stuhlbein oder ein Schülerfuß dagegen stößt. Und anders als ich befürchtet habe, fällt es mir überhaupt nicht schwer, sie zu jedem Alltagsoutfit zu kombinieren. Im Gegenteil: Das Monogram-Muster wirkt zu hellen Outfits nicht so hart wie meine alte schwarze Tasche, aber durch das schwarze Leder stört mich die Farbkombination zu All-Black-Outfits auch nicht so wie das normale helle Vachetta. Rundherum ein Glücksgriff also ^_^

Wie gefällt sie Euch? Was ist Eure meistbenutzte Tasche? Habt Ihr schon einmal etwas personalisieren lassen?


Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...