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Donnerstag, 20. Juli 2017

Mein Ankleidezimmer (Teil 4)


Hier kommt sie endlich, die große Ankleidezimmer-Roomtour! Ziemlich viel hat sich verändert, besonders in das neue Farbkonzept bin ich ganz verliebt. Hier hatte ich Euch schon eine Collage mit all den neuen Möbeln und Wohnaccessoires erstellt, die ich mir für das Ankleidezimmer zusammengesucht habe. Unter anderem konnte ich perfekt zur Wandfarbe passende Vorhanghalter und Duftkerzen ergattern. Zwar ist das neue Zimmer sogar ein paar Quadratzentimeter größer als das alte, aber durch die tiefen Schränke und den anderen Raumschnitt hätte es doch sehr vollgestopft gewirkt, wenn ich meine Recamiere auch noch hineingestellt hätte. Stattdessen habe ich einen schönen Polsterstuhl bestellt und dazu ein passendes Tischchen gefunden, während mein barockes Sofa dank eBay mittlerweile in einen Friseursalon wohnt. Meine alte schwarze Schneiderpuppe, deren Stellschraube ohnehin schon beschädigt war, wurde durch ein zartfarbeneres Modell ersetzt, das jetzt mein liebstes Abendkleid präsentiert (hier das passende Outfit ^_^). Ganz toll finde ich auch den Rosenkleiderhaken, den ich gerade noch rechtzeitig bei Zara Home ergattern konnte.

Aber nicht nur vom Äußeren her gibt es deutliche Verbesserungen. Es war ein großer Vorteil für mich, dass ich vorher schon einmal ein Ankleidezimmer hatte, in dem alles auf Kleiderbügeln hing, sodass ich einen viel besseren Überblick hatte, wie viel Platz ich für alles brauche, als bei der Planung des alten Zimmers. So hatte ich ursprünglich 1m Stange für Kleider und Jumpsuits, was mir als Kleiderfan nur knapp gereicht hat. Jetzt habe ich kurze Kleidchen und lange Kleider + Jumpsuits auf je 75cm Stange getrennt, was mir nicht nur mehr Platz verschafft, sondern auch die Möglichkeit, über den kurzen Kleidern ein extra Regalbrett einzubauen, während die langen Kleider aber nicht mehr so doof auf dem Boden schleifen. Ganz wichtig war mir auch mehr Platz für meine geliebte Taschensammlung, die sich vorher in mehreren Reihen auf viel zu hohen Regalbrettern gedrängt hat. Weil ich jahrelang nur Röcke und Shorts getragen habe, war in meinem alten Zimmer gar keine Hosen eingeplant. Als ich mir dann nach und nach wieder ein paar ershoppt habe, wanderten sie einfach mit auf die Rockstange. Jetzt haben sie zwei kleine Regalbretter für sich und eine ausziehbare Hosenstange für meine liebsten Modelle. Auch für meine Schuhe habe ich eine schönere Lösung gefunden. Bei der alten Planung fand ich schräge Schuhregale am schönsten anzusehen, d.h. Regalbretter, die in einem schrägen Winkel montiert sind. Erst, als ich meine Schuhe dann einräumen wollte, ist mir aufgefallen, dass Highheels mit diesen Regalbrettern überhaupt nicht funktionieren, weil der Absatz diesen Winkel noch so vergrößern, dass der Schuh leicht vornüberpurzelt... könnt Ihr Euch vorstellen, was ich meine? Außerdem hatte ich nur schmale Bretter für je 3 Paar Schuhe eingeplant und als meine Schuhsammlung mit den Jahren gewachsen ist, standen immer mehr Schuhe unter den Kleiderstangen und in allen möglichen Ecken... im neuen Zimmer gibt es ein simples Regal, aber in doppelter Breite, und wenn das nicht reicht, werde ich eben mal aussortieren. Das schönste neue Feature ist aber mein ausziehbares Accessoires-Brett: kleine Etuis, Sonnenbrillen, Handyhüllen, große Haarspangen u.ä. haben endlich ihr eigenes Plätzchen gefunden und liegen nicht mehr verstreut über das ganze Ankleidezimmer herum ^_^


So, jetzt habt Ihr die Bilderflut überstanden! Ich bin zwar immer noch hier und da am Herumrücken, aber das ist mal der aktuelle Zwischenstand. Falls Ihr gerade erst reingeklickt habt, verlinke ich Euch nochmal Teil 1, 2 und 3 meiner Postserie. So viel Mühe ich mir beim Ordnen und Aussortieren auch gegeben habe, zu den Pinterest-Minimalisten, die ein ganzes Regal für eine einzige Tasche und einen Blumentopf reservieren können, werde ich wohl nie gehören. Dafür habe ich aber alles im Blick und mag es genau so, wie es ist. Was sagt Ihr zu meinem Lieblingsraum? ^_^


Montag, 17. Juli 2017

[Outfit] Regenbogenkleid

Fotos - Kary JO´s Photography // Bearbeitung von mir
Heute zeige ich Euch mal ein Kleid, von dem ich wirklich nie vermutet hätte, dass so etwas einmal auf meinem Blog landen könnte, geschweige denn in meiner Garderobe. Dieses Kleid wurde mir im Versace-Outlet vom besten Ehemann von allen überreicht, mit den Worten "Das gefällt dir eh nicht, aber ich wollte es dir mal zeigen". Es ist so dermaßen bunt und wild gemustert, dass es ganz hart an den Grenzen der Geschmacklosigkeit vorbeischrammt, aber ich find´s fantastisch. Wenn der Designer nur eine Farbe oder ein Muster weggelassen hätte, würde es ganz grässlich aussehen, aber so ein knallbuntes Durcheinander hinzukriegen muss schon wieder Kunst sein ^_^

Dabei ist das mit den Farben und mir ja so eine Sache... Jeder, der einen Blick in mein Ankleidezimmer wirft, würde mich auslachen, wenn ich behaupten wollte, ich hätte eine "capsule wardrobe", von Minimalismus bin ich wirklich weit entfernt... aber vielleicht nennen wir es "capsule colours"? Meiner Meinung nach hilft es ungemein sowohl zur Entwicklung eines klaren persönlichen Stils als auch zur besseren Kombinierbarkeit der Garderobe, wenn man nur wenige Farben trägt, die einem wirklich stehen und die man wirklich mag. Das bedeutet dann halt, dass man öfter mal Kleidungsstücke, die einem sonst gefallen würden, im Laden hängen lässt. Bei mir sind diese Farben: Dunkel- und Olivgrün, Grau, alles zwischen Dunkelrot und Violett, Rosanuancen mit grauem Unterton, sowie die Basics Schwarz und Weiß. Diese Farben passen am besten zu mir und kontrastieren am schönsten mit meiner Haarfarbe. Gelegentlich trage ich auch mal Tomatenrot und Goldgelb, wenn mir nach etwas Leuchtendem zumute ist. Da hörts dann aber für gewöhnlich auch schon auf. Ich halte mich sehr streng an dieses Farbschema und habe damit schon unzählige Diskussionen mit jedem, der mich jemals zum Shoppen begleitet hat, ausgelöst, wenn ich ein mir vorgeschlagenes Kleidungsstück mit den Worten "Da ist Blau (Pink/Lila/Hellgrün/Orange/Türkis/usw.) drin!" abgelehnt habe. Darum ist dieses Kleid eine echte Ausnahme, nicht nur, weil es so ungeheuer undezent ist, sondern auch, weil jede Menge Farben drinstecken, die ich normalerweise meide wie Vampire eine Knoblauchfarm =D

Ich persönlich habe mit dieser fehlenden Konsequenz überhaupt kein Problem, weil die ganzen Farbnuancen hier ja benötigt werden, um den Regenbogen zu vollenden, und ich mag regenbogenfarbige Dinge. Anders als mein geschätzter Professor für Sprachphilosophie und Logik, der laut eigener Aussage an der Erziehung seiner vierjährigen Tochter verzweifelt ist, als sie erklärt hat, ihre Lieblingsfarben wären "bunt" und "glitzer" (Insiderwitz für Prädikatenlogiker ^_^), bin ich auch durchaus bereit, "Regenbogenfarben" als eigene Farbe anzuerkennen. Andere Menschen dagegen (und ich werfe an dieser Stelle mal einen misstrauischen Blick in Richtung des besten Ehemanns von allen) neigen aber dazu, regenbogenfarbige Muster als Präzedenzfall zu sehen, als Einstiegsblau sozusagen, und doofe Dinge zu sagen wie: "In dem Kleid ist aber auch Blau drin! Da kannst du doch auch den blauen Bikini usw. usw..." Nein, kann ich nicht. Ich bin stur, gewöhnt Euch dran ^_^

Kleid - Versace // Schuhe - Catwalk // Ohrringe - Six // Tasche - Vintage
Das Kleid wirkt für sich alleine schon genug, darum habe ich einfach schwarze Accessoires  dazukombiniert und Schmuck bis auf Ohrringe (und Ehering) weggelassen. Wie gefällt Euch das Outfit? Was ist Euer mutigstes Kleidungsstück? Und welche irren Stilregeln befolgt Ihr, die sonst keiner verstehen kann? ^_^


Donnerstag, 13. Juli 2017

Mein Ankleidezimmer (Teil 3)


Jetzt, da die langersehnten Sommerferien da sind, habe ich mich endlich dazu aufgerafft, die tausend Bilder, die ich von meinem fertigen Ankleidezimmer geschossen habe, auszusortieren und zu bearbeiten. Dabei sind aber immer noch so viele Fotos übriggeblieben, dass ich Euch nicht gleich die ganze Bilderflut zumuten wollte. Stattdessen zeige ich Euch erst einmal meinen Schminktisch, außer dem goldenen Spiegel das einzige Stück, das ich in das neue Zimmer mitgenommen habe.

Als ich damals mein erstes Ankleidezimmer eingerichtet habe, war klar, dass ein besonderer Schminktisch her muss. Ich habe monatelang nach dem perfekten Design gesucht und schließlich diesen hier über eBay gefunden. Um ihn richtig schön opulent wirken zu lassen, habe ich von überallher hübsche Dinge gesammelt, Döschen und Fläschchen und Tiegelchen, um ihn zu dekorieren. Das Meiste davon wurde beim Umzug aussortiert, denn er war letztlich doch sehr vollgestellt. Aber auch heute noch lege ich mir kein Parfüm zu, das vom Design her nicht zu meinem Schminktisch passt ^_^  Leider benutze ich ihn momentan kaum, weil mir zu einer makeup-tauglichen Beleuchtung noch die richtige Idee bzw. die richtigen Lampen fehlen. Aber prinzipiell mag ich es lieber, wenn ich zum Schminken meinen eigenen Ort habe. Zwar könnte ich mein Make-up problemlos auch im Bad unterbringen - die Schubladen, die Ihr hier seht, sind größtenteils leer. Ich bin kein großer Kosmetik-Fan und komme im Alltag mit den ca. 10 immer gleichen Teilen aus, darum habe ich nach und nach, von ein paar zusätzlichen Lippenstiften und meinen Nagellacken mal abgesehen, alles aussortiert, was ich nicht regelmäßig benutze. Aber ich finde, es entschleunigt einen hektischen Morgen unglaublich, wenn man sich die Zeit nimmt, sich an einen hübschen Platz zu setzen und seinen Eyeliner in Ruhe zu ziehen.


Wie findet Ihr den kleinen Einblick? Hier verlinke ich Euch Teil 1 und Teil 2 meines Ankleidezimmeraufbaus, falls Ihr sie verpasst haben solltet, und der letzte Post mit dem fertigen Raum kommt jetzt garantiert bald nach, versprochen ^_^ Habt Ihr Euch auch einen Schminktisch zugelegt? Wo macht Ihr Euch morgens am liebsten zurecht?


Sonntag, 9. Juli 2017

[Outfit] Sommerkleid fürs Sonnenwetter

Fotos - Kary JO´s Photography // Bearbeitung von mir
So, da sind wir wieder zurück aus Ex-Preußen! Wir hatten einen schönen Urlaub und haben einiges unternommen: diverse Museen besucht und den Berliner Zoo (noch ganz knapp vor den vieldiskutierten Pandas, weil Menschenandrang und so), den Bücherflohmarkt vor der Humboldt-Universität geplündert, zwei Schauspiele im Deutschen Theater (Tennessee Williams und Satre) plus eine Ballettaufführung gesehen, die alle drei gleichermaßen großartig waren, und natürlich musste ich beim KaDeWe vorbei und mir eine Kleinigkeit für den nächsten Haul mitbringen (Tipp: hat mit meiner Lieblingssucht zu tun, fängt mit "Ta" an und hört mit "sche" auf ^_^). Der einzige Wermutstropfen war das miese Berliner Wetter, denn dass es im deutschen Norden so kalt wird, hätte ich nicht erwartet. Einen einzigen schönen Sommertag haben wir bekommen, sodass ich immerhin mein Abendkleid zum Ballett anziehen konnte, ohne an Erfrierungen zu sterben, aber die restlichen Tage hätten eher in den März gepasst als in den Juli. Dementsprechend hatte ich auch nur Sommerkleider und dünne Tops eingepackt. Die mussten dann im Koffer bleiben, stattdessen habe ich mir am zweiten Tag einen dicken Pullover gekauft und ihn den Rest des Urlaubs quasi nonstop getragen, ganz fantasielos, und das während der Fashion Week, tss tss =/

Zuhause war es dann direkt 10-15 Grad wärmer und darum kann ich Euch jetzt wieder Sommeroutfits zeigen! Dieses hübsche Wickelkleid aus cremefarbener Seide stammt von Isabel Marant und ist ganz wundervoll leicht und luftig. Vermutlich wäre es eine ziemlich gute Kulisse für knallfarbene Accessoires, ich habe es hier aber mit Rosegold gepaart. Übrigens ist das seit meiner Hochzeit das erste Mal, dass ich wieder Rosegold trage, denn mein Ehering ist aus Gelbgold gemacht und ich bin eigentlich ein erklärter Feind von Metallfarbenmix. Da ich aber weder für den Rest meines Lebens auf Rosegold verzichten noch meinen Ehering ausziehen möchte, muss ich mich wohl in Zukunft damit abfinden.

Kleid - Isabel Marant // Kette - Thomas Sabo // Schuhe - Högl // Ohrringe - Happiness Boutique* // Tasche - MarcCain
Diesen Post tippe ich übrigens um halb 4 Uhr morgens, neuer Frühaufsteherrekord! Wenn ich eines hasse, dann heisse Nächte ohne jede Luftbewegung, in denen man sich sogar bei offenem Fenster fühlt wie im muffigen Heizkeller eingesperrt... darum bin ich jetzt auch schon seit zwei Stunden wach. Und nachdem ich jetzt Blogs aufgeholt und Instagram durchforstet, ein Buch fertiggelesen, mehrere Einschlafversuche unternommen, durchs Haus gewandert, Kekse gefuttert, über die Welt im Allgemeinen und Taschen im Besonderen nachgegrübelt habe, kurz, alles getan habe, was man so mitten in der Nacht tun kann, ohne den besten Ehemann von allen aufzuwecken (der friedlich schlummert, der Mistkerl!), schreibe ich jetzt halt diesen Post. Und fühle mich um mein schönes Erste-Nacht-wieder-im-eigenen-Bett-schlafen-Gefühl betrogen. Menno >.<

Wie findet Ihr das Outfit? Tragt Ihr gerne Metallmix oder muss bei Euch auch alles zusammenpassen? In welches Jahreszeitenzone befindet Ihr Euch gerade?


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