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Montag, 26. Oktober 2015

Herbst-Winter-Musthaves: Stiefel

Was ich für diese Saison unbedingt noch gebrauchen könnte, wäre ein schönes Paar Stiefel. Ich war in diesem Punkt noch nie besonders gut ausgestattet, aber seit meiner Ausmist-Aktion Mitte des Jahres besitze ich nur noch ein einziges Paar Stiefel (Wildleder-Overknees, die wirklich toll sind, aber nicht gerade zu allem passen).

Stiefel gehören leider zu den schwierigsten Wünschen auf meiner Shoppingliste überhaupt, gleich nach Lederjacken. Offline gibt es nur eine recht geringe Auswahl, die meisten davon mit zu niedrigen Absätzen. Online aber kaufe ich überhaupt nicht gerne Stiefel. Sowieso bestelle ich sehr ungern Schuhe, ohne sie anprobieren zu können, aber hier kommt als Schwierigkeit noch hinzu, dass mir bei 9 von 10 Paaren der Schaft viel zu weit ist. Darum habe ich schon letztes Jahr vergeblich nach einem neuen Paar Stiefeln gesucht, diesen Winter würde ich aber wirklich gerne nochmal welche tragen. Darum habe ich mich heute doch einmal online auf die Suche gemacht und ein paar schöne Stücke zusammengetragen:

River Island // Zalando // Tamaris
Topshop // Zalando // New Look
s.Oliver // Zalando // Asos
Tragt Ihr gerne Stiefel? Und wenn ja, habt Ihr schon ein schönes Paar für Euch gefunden? Welche Version gefällt Euch am besten? Mir wären ja eigentlich schwarze Schnürstiefel am liebsten, aber die grauen von Tamaris finde ich spontan auch ganz gut. Overknee-Stiefel werde ich mir wohl nicht mehr zulegen, ein Paar reicht mir da vollkommen, aber für Euch habe ich hier trotzdem ein paar eingebaut ^_^

Aber haec omnia sunt vanitates,

Montag, 22. Juni 2015

Creatio: London Calling

Solangsam wird es ja Zeit, an die Ferienplanung zu denken und sich mögliche Reiseziele zu überlegen... und da ich ja bekanntermaßen kein großer Fan von "Sommer, Sonne, Strand" bin, habe ich diesmal eine Stadt im Sinn, bei der ich darauf hoffen kann, dass es dort ähnlich wundervoll grau und regnerisch ist wie hier momentan, und zwar London ^_^

Die typischen Touristen-Ziele ziehen mich dabei weniger an. Wenn ich von London spreche, denke ich zuallererst an das London viktorianischer Zeiten, bestaunt in zahlreichen meiner Lieblingfilme wie z.B. in "Das Bildnis des Dorian Gray" oder sämtlichen "Dracula"- und "Sherlock Holmes"-Adaptionen (daher würde ich auch entgegen des allgemeinen Hypes Rupert Everett Benedict Cumberbatch jederzeit vorziehen ^_^). Also wäre ein Besuch der Baker Street natürlich Pflicht, genau wie das akribische Durchforsten sämtlicher Vintage-Shops nach original viktorianischen Kleidern, damit ich darin dann wie Mina Harker in düsteren schwarzen Kutschen herumfahren kann =D Außerdem habe ich kürzlich erfahren, dass mein kurzer Ausflug ins Grundschullehramt demnächst beendet ist und ich nach den Ferien wieder zu meiner Philosophie zurückkehren darf. Da wäre es doch hübsch symbolisch, vor Amtsantritt dem guten Jeremy Bentham einen kleinen Besuch abzustatten - was es mit seinem Grab auf sich hat, kann man hier nachlesen =) Und wo wäre mein Fashionblogger-Ich besser aufgehoben als im Burberry Factory-Outlet (yay ^_^)?

Hier habe ich eine kleine Collage mit einem Outfit zusammengestellt, mit dem man sich in London doch ganz gut blicken lassen könnte: 

alles gefunden über Otto.de
Ich habe bei meinem Britischer-Landadel-inspirierten Outfit hier angefangen und versucht, dem Ganzen einen Hauch urbaner Modernität zu verpassen. Schwarz-Weiß-Bordeaux-Kombinationen gehören zu meinen absoluten Favoriten. Mit dem Barbour-Mantel habe ich eine typisch britische Marke und klassisches Tartan-Muster eingebracht, während die weiße Spitzenbluse eine kleine viktorianische Note hinzufügt. Und mit einem kleinen Blockabsatz kann ich tagelang auf den Beinen bleiben =)

Wie gefällt es Euch? Was verbindet Ihr mit London?

Aber haec omnia sunt vanitates,

Montag, 28. Oktober 2013

Inspirationen

Heute nur ein paar hübsche Bildchen...

Bilder via Creative Commons
Ach ja... immer wenn ich schöne Historienfilme/BBC-Serien/19.Jhd.-Romanverfilmungen sehe, möchte ich gerne durch den Bildschirm greifen und den Protagonisten ihre Kostüme entreißen ^_^

Aber haec omnia sunt vanitates,
Eure Héloise

Donnerstag, 6. Juni 2013

Libri Legendi: Peter Jackobs "Die Jagdgesellschaft von Billingshurst"

Ich habe Euch ja hier schon von der Lesung erzählt, die ich letztens besucht habe - heute möchte ich Euch, wie angekündigt,  das Buch vorstellen: Peter Jackobs "Die Jagdgesellschaft von Billingshurst", ein literarisches Pasticcio, das an die Sherlock-Holmes-Romane von Sir Arthur Conan Doyle anknüpft, erschienen 2013 im Gollenstein-Verlag.

Der Autor mit Mitgliedern der Deutschen Sherlock-Holmes-Gesellschaft (Bildrechte Frank Schilz)

Worum es geht: Im Rosenbeet des angesehenen Bankiers John Drummond finden grabende Jagdhunde eine weibliche Leiche. Drummond, der befürchtet, des Mordes verdächtigt zu werden, wendet sich umgehend an Sherlock Holmes und bittet ihn, seine Unschuld zu beweisen und herauszufinden, wer die Leiche in seinem Garten versteckt hat. Ob es Holmes gelingt, das Komplott aufzuklären und ihn vor dem Galgen zu bewahren?

Warum man das Buch lesen sollte: Wer wie ich ein Faible für klassische Krimis hat, findet den Roman garantiert nach seinem Geschmack. Zuerst einmal fällt auf, dass die Figuren und die Welt der Sherlock-Holmes-Romane auf sehr stimmige Weise übernommen werden. Kenner finden sofort  Doyle-typische Elemente (Dr. Watson als Erzähler, die pointierten Dialoge zwischen den Protagonisten, Holmes als letzte Instanz). Aber der Autor beschränkt sich nicht nur auf die vorgegebenen Elemente, sondern entwickelt sie weiter, ohne dass man immer genau sagen kann, was nun "dazugedichtet" ist (Und ich bin bei sowas SEHR heikel und voreingenommen, wenn es um meine Lieblingsfiguren geht - z.B. bin ich schon aus Prinzip gegen jeden Dracula-Schauspieler, der nicht Christopher Lee heißt. Wenn also nicht einmal ich etwas an der Adaption auszusetzen habe, muss sie sehr gelungen sein). Überhaupt wird die Welt des späten 19. Jahrhunderts sehr detailgetreu dargestellt. Und trotz eifrigen Rätselns hat mich die Auflösung völlig überrascht. "Die Jagdgesellschaft von Billingshurst" ist bereits der zweite Sherlock-Holmes-Roman von Peter Jackob  - der erste ("Das Geheimnis von Compton Lodge") steht bereits auf meiner imaginären Leseliste.

Natürlich gibt es hier  auch wieder ein passendes Outfit:


Mir schwebte hier eine Mischung aus modernen und Steampunk-Elementen vor, die - wie immer -  demnächst für Euch nachgestylt wird =)

Aber haec omnia sunt vanitates,

Eure Héloise

Post Scriptum: Okay, eine winzig kleine Unstimmigkeit ist mir doch aufgefallen. Holmes klaut nämlich Mrs. Hudson's Brotnetz, um Leichenfliegenlarven darin auszubrüten, und kauft ihr dann zur Entschädigung ein neues Brotnetz. Er persönlich. Höchstselbst. MIT SEINEN EIGENEN HÄNDEN. Und das soll ich glauben?! =D

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