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Samstag, 30. August 2014

Creatio: Unverdient ungehypte Taschenmarken

Ich habe ja ein ganz winziges schlechtes Gewissen, weil ich im letzten Wunschlistenpost direkt mal auf Rebecca Minkoff-Taschen losgestürmt bin, obwohl ich mich sonst von übergehypten (hypergehypten, haha) Kleidungsstücken eher fernhalte... Das ist immer so ein zweischneidiges Schwert: Auf der einen Seite liegt der Hype ja meistens daran, dass die betreffenden Designer gute Arbeit leisten, und das bedeutet, dass ich die betreffenden Stücke hübsch finden könnte, und nur weil alle Anderen sie auch mögen, finde ich sie ja nicht auf einmal weniger hübsch. Man soll ja auch nicht mit Gewalt Dinge anders tun, nur um sie anders zu tun. Aber auf der anderen Seite vergeht mir immer ein bißchen die Lust daran, wenn ich mir denke "Musst du dich jetzt unbedingt auch in die Masse der Hypenden einreihen..."-.-

Die klassischen Beispiele für solche Marken sind in der Fashionbloggerszene ja vor allem Rebecca Minkoff und Michael Kors, wobei mir letzterer weniger schlaflose Nächte bereitet, weil die einzige Michael Kors-Tasche, die ich nicht langweilig finde, die Hamilton Mini Crossbody Bag ist, die man so unglaublich schwer bekommt, dass ihre Verbreitung schon wieder selten genug ist =D Prinzipiell bin ich ja dafür, dass man schlicht und einfach trägt, was man will, aber trotzdem möchte ich jetzt die Gelegenheit nutzen, eine Stange für Taschenmarken zu brechen, die zwar schon ihren Bekanntheitsgrad haben und in Hinsicht auf Qualität und Design durchaus mit z.B. Michael Kors mithalten können, die aber nicht unbedingt auf jedem zweiten Fashionblog zu sehen sind. Also stelle ich Euch hier mal ein paar meiner Lieblingsmarken vor, bei denen ich mich frage: "Warum hat die eigentlich der Hype nicht getroffen?!"

1. Liu Jo

1. Liu Jo; 2. Zalando; 3. Trendfabrik
Liu Jo wurde in den 90er Jahren von den Brüdern Marco und Vannis Marchi in der italienischen Stadt Modena gegründet und entwickelte sich dort schnell zu einer bekannten Marke für Pret-à-porter-Fashion. Heute findet man die Marke in 130 italienischen Boutiquen und in weiteren 110 Stores in Europa und Asien. Auf ihrer Website nennen die Designer als ihre Mission: "Wir möchten die natürliche Schönheit einer jeden Frau hervorheben und die Weiblichkeit mit einem glamourösen und exklusiven Stil interpretieren, der sich ständig weiterentwickelt."

Ich persönlich mag an den Liu Jo-Taschen am liebsten die Art und Weise, wie Elegantes mit Verspieltem verbunden wird, wie z.B. bei den abgebildeten Exemplaren, bei denen klare, schlichte Schnitte mit Blumen-Cut-Out-Muster oder kleinen Feen und Herzen verziert werden. Die dritte Tasche gibts übrigens gerade bei Trendfabrik im Sale und ich muss mich grad schon wieder arg zusammenreißen... ^_^ 

2. Fiorelli

1. Fiorelli; 2. Fiorelli; 3. TheFashion
Der Name klingt zwar nach einer weiteren italienischen Marke, aber Fiorelli ist eigentlich in Großbritannien beheimatet und gilt dort als eines der führenden Unternehmen für Accessoires. Ihr Designerteam legt besonderen Wert auf Taschen, die trotz hoher Funktionalität noch stylisch sind. Gut für den Geldbeutel sind die Taschen auch - ich darf zitieren: "The best design, the best quality, the best price. At Fiorelli we don’t believe a beautiful handbag has to cost hundreds of pounds – even if it looks as though it does."

Ich schätze an dieser Marke besonders die große Vielfalt: Egal ob ich auf der Suche nach einer kleinen oder großen Tasche, etwas klassisch Schwarzem oder einem Farbklecks, nach Metallic oder Blumenmuster bin, irgendein Modell von Fiorelli trifft garantiert jedes Mal meinen Geschmack =)

3. Picard

1. Zalando; 2. Zalando; 3. Taschenkaufhaus.de
Als älteste und einzig einheimische Marke muss ich hier natürlich noch Picard anführen, gegründet im Jahr 1928 von Martin Picard und bis heute von seinen Nachkommen geführt. Ganz frisch, nämlich seit 2012 gibt es den eigenen Onlineshop, in dem man auch diesen sehr interessanten Bauplan einer Handtasche findet =)

Mir gefallen bei dieser Marke besonders die sehr klassischen, einfachen Schnitte - die violette Aktentasche hat es übrigens neben Rebecca Minkoff dann doch noch auf meine Wunschliste geschafft =)

 Und jetzt will ich wissen: Welche Marke oder welche Tasche sagt Euch am meisten zu? Habt Ihr gehypte Modelle in Eurem Besitz und wenn ja, welche Rolle spielt der Hype dabei? Habt Ihr eine Lieblings-"Underdog-Marke"? ^_^

Aber haec omnia sunt vanitates,




Mittwoch, 27. August 2014

Creatio: Wünsche fürs erste Gehalt

Im letzten Post hab ich noch gejammert und jetzt ist es schon soweit: Ich habe meinen ersten richtigen Job nach dem Studium und bekomme mein erstes richtiges Gehalt, das nicht aus einem studentischen Nebenjob stammt =) Natürlich freue ich mich zuallererst darüber, dass ich jetzt in meinem Beruf arbeiten darf, und denke natürlich auch viel darüber nach, wie ich das am besten anstelle... aber nach den erzwungenen Einschränkungen der letzten Monate sollte es mir nun auch erlaubt sein, mich wieder ein bißchen aufs Shoppen zu freuen =) Also habe ich mal eine kleine Wunschliste zusammengestellt, mit Stücken, die mir während meiner Durststrecke entschieden zu teuer waren, die aber nun mit der neuen Arbeit schon eher in Reichweite rücken... schließlich gibt es ja jetzt Gehälter, die man aus dem Fenster schmeißen muss und so =D


1. Aktentasche von Picard: Natürlich brauche ich jetzt zuallererst eine richtige Aktentasche =) Ich möchte etwas Schlichtes, Elegantes in einer hübschen Farbe... die klassischen Stücke von Picard wären dafür perfekt geeignet =)
2. Motorola Moto X: Ich habe mich ja lange gegen die Touch-Handys gewehrt, weil ich bei dem kleinen Bildschirm mit einer Qwertz-Tastatur einfach besser zurechtkomme, aber jetzt, wo mein Blackberry erste Alterserscheinungen und Ministörungen zeigt und ich mir auch solangsam ein Handy wünsche, das etwas bloggertauglicher ist, gerade im Bezug auf die Kamera, werfe ich erste verliebte Blicke in Richtung des Motorola Moto X, das sich ja designtechnisch so wunderbar selbst zusammenbasteln lässt... endlich keine silbernen Tasten mehr! ^_^
3. Rover&Lakes Uhr: Ich hätte ja nie gedacht, dass ich mir mal eine Herrenuhr zulegen würde, wo mein Geschmack bei Uhren doch sonst deutlich dem Motto "Je kleiner, desto besser" folgt, aber die kanadische Marke Rover&Lakes designt einfach die schönsten Zifferblätter der Welt (Skelettuhren! Mit römischen Ziffern!), also könnte ich mich mit der Größe ja evtl. anfreunden...  
4. Anna Sui "La Nuit De Bohème": Das Parfüm ist gerade erst auf dem Markt und noch nicht überall zu bekommen, aber das Design wäre perfekt als Schmuckstück auf meiner Frisierkommode, deshalb warte ich gespannt darauf, ob mir auch der Duft gefällt =)
5. Rebecca Minkoff Mini Crosby: Die Mini-Crossbody-Bags von Rebecca Minkoff sind ja wirklich alle sehr gut gelungen, da wird man sich ganz unsicher, welche man sich zuerst zulegen soll... die Mini M.A.C. ist mir ein bißchen zu sehr gehypt und verbreitet, also tendiere ich momentan eher zur Mini Crosby, die es allerdings (noch?) nicht in allzu vielen Farben gibt... mal sehen =)
6. "The New Annotated Sherlock Holmes": Seit meinem Philologie-Studium liebe ich ja textkritische Ausgaben und ganz besonders die "Annotated Edition" vom Verlag W.W.Norton & Co., die unglaublich detailliert und liebevoll gestaltet sind ^_^ "The New Annotated Dracula" und "The New Annotated Alice" stehen schon in meinem Bücherregal und sollen jetzt durch die passende Sherlock-Holmes-Reihe ergänzt werden.
7. Pelzstola von Miss Selfridge: Ich habe die verregneten letzten Tage schon genutzt, um meine Pelzliebe vom Anfang des Jahres wieder aufleben zu lassen, und warte seit längerem gespannt auf die Herbst- und Winterkollektionen für ein paar neue Stücke... und diese Stola ist sogar apricotfarben! Mehr muss ich doch nicht sagen, oder? =D

Was steht momentan auf Eurer Wunschliste? Steckt Ihr noch in Ausbildung&Studium oder arbeitet Ihr schon? Für was habt Ihr Euren ersten Lohn ausgegeben? =)

Aber haec omnia sunt vanitates,



Samstag, 23. August 2014

DIY: Metallic-Tasche

Ich suche jetzt schon seit einer Weile nach der perfekten Tasche im Metallic-Look. Am liebsten mochte ich bisher die Fiorelli-Versionen, aber da ich momentan in so einer seltsamen Übergangsphase zwischen Studium und erstem richtigem Job stecke, kriege ich jedes Mal ein übelst schlechtes Gewissen, wenn ich irgendwas ershoppe, das nicht ein phantastisches Sale-Schnäppchen ist, und habe des Kauf daher noch etwas aufgeschoben. Stattdessen habe ich mich an einer kleinen DIY-Metamorphose versucht:


Diese rosegoldene Tasche habe ich vor ein paar Wochen bei einem kleinen Shopping-Streifzug gefunden, im Sale für 5 Euro =) Sie war zwar alles andere als perfekt, ich sag nur silberne Hardware >.<  Und die Schleife war irgendwie auch doof... aber ich dachte, für 5 Euro könnte ich sie doch mal mitnehmen und sehen, ob mir irgendetwas Interessantes einfällt, was ich damit anstellen kann ^_^


Und tatsächlich hat die richtige Idee nicht allzu lange auf sich warten lassen. Dazu habe ich mir folgende Materialien zusammengesucht:


- 1,10m schwarze Kette
- schwarze Karabinerhaken
- passende D-Ringe
- ein Lederrest
- ein Blumenbroschenset (H&M)
- und schwarzes Satinband, das ich am Ende doch nicht benutzt habe, aber das kann man ja schließlich immer mal gebrauchen =)


Außerdem habe ich mich an der Werkzeugkiste meines Liebsten bedient und eine Zange, Klebstoff, eine Schneidunterlage und ein extrascharfes Cuttermesser geklaut und eine Schere und Schreibzeug ergänzt =)


Zuerst habe ich die blöde silberne Hardware entfernt - das ging allerdings nicht so einfach wie gedacht, sondern erforderte zwei Zangen und maximale Gewaltanwendung =)


Aber schließlich haben die Mistdinger aufgegeben und da habe ich auch noch die Schleife abgeschnitten, weil die ein bißchen lieblos angebracht wurde.

Als nächsten Schritt wollte ich gerne den Mittelteil der Taschenklappe mit einem Cutout-Lederelement verzieren. So wird das glänzende Metallic-Material durch das Schwarz etwas abgemildert und durch die Verwendung von Echtleder aufgewertet.


Weil das Leder exakt in den Innenteil passen sollte, habe ich zuallererst eine Papierschablone angefertigt, indem ich mit einem Bleistift über die Ränder schraffiert habe.


Im Internet habe ich mir ein simples schwarz-weißes Muster gesucht, das als Cut-out-Vorlage dienen kann, und habe mittels der Schablone Nr.1...


ein zweite erhalten, die genau in den Mittelteil passt =)


Dann habe ich mit dem Cutter die Teile des Musters entfernt, die später das Lochmuster bilden sollten, und...



... sie mittels Edding auf ein passendes Lederstück übertragen. Jetzt musste ich ganz vorsichtig auch aus dem Leder alle Löcher rausschneiden... an diese Stelle wurde es ein bißchen lang und langweilig, also habe ich ein paar Folgen meiner Lieblingsserie dazugeholt =)


So sah das Mittelstück dann aus (drei Stunden und ein schmerzendes Handgelenk später ^_^) und musste nur noch mit Stoffkleber befestigt werden =)



Nun habe ich noch neue schwarze Ringe an der Tasche angebracht und die Karabinerhaken an der Kette befestigt. So gibt es keinen Metallmix und ich kann die Tasche als Crossbody-Bag oder Clutch tragen, wie´s mir grad passt =)


Zum Schluss habe ich noch die beiden Blumenspangen an der Lasche festgeklipst, die von der Schleife übrig geblieben war, um sie zu verdecken und als hübschen Akzent =)


Und das ist das Ergebnis... gefällt mir deutlich besser als vorher =) Und Euch?

Aber haec omnia sunt vanitates,



Montag, 18. August 2014

Creatio: Ein paar letzte Sommeroutfits No. I

Ausnahmsweise bin ich ja mal gar nicht so glücklich über das trübe Wetter draußen vor dem Fenster, denn obwohl der Sommer auch modetechnisch meine unliebste Jahreszeit ist, habe ich momentan tatsächlich mal noch ein paar abfotografierte Sommeroutfits auf Lager und hoffe, dass ich sie hier noch fix gepostet kriege, bevor der Herbst endgültig Einzug hält... und dann ist Zeit für Herbstmode, da will ich dann auch nichts anderes mehr haben =)

Mit dem ersten Outfit, das ich hier noch loswerden will, bin ich vor kurzem dank der zweifelhaften Autowartung von Bekannten mitten im französischen Nirgendwo gestrandet (übrigens ist das französische Nirgendwo eine gottverlassene Autobahnraststätte zwischen Nancy und Epinal, die ich nach nur vier Stunden wieder verlassen durfte >.<)...


Wundert Euch nicht, wenn ich mich mal ausnahmsweise ohne Maske zeige, die funktioniert mit der Riesenhutkrempe nämlich einfach nicht.... also verwende ich heute stattdessen mal die klischeehafteste-Hollywood-Verkleidungsmethode-der-Welt aka Sonnenbrille =D





Wie findet Ihr das Outfit? Leider liebt meine Blackberry-Kamera starkes Sonnenlicht nicht gerade, sonst könnte ich Euch jetzt noch Beweisfotos vom totschicken französischen Abschleppwagen zeigen.... naja,  aber wenigstens konnte ich meinen Sonnenhut nochmal ausführen, auch wenn man damit am Autobahnrand eindeutig overdressed ist =)

Aber haec omnia sunt vanitates,



Freitag, 15. August 2014

Wunschliste: Herbstjacken

Sobald im August die ersten Regentropfen fallen, fange ich an, sehnsüchtig an Herbstmode zu denken, und das bedeutet zuallererst einmal Mäntel und Jacken. Sämtliche anderen Kleidungsstücke lassen sich eigentlich auch in Sommeroutfits kombinieren, Shirts, Röcke, Hosen und Kleider sowieso, aber auch Strickpullover und Stiefelchen darf man hervorholen, wenn es ein paar verregnete Sommertage gibt... Mäntel und Jacken hingegen (leichte Blazer mal ausgenommen) müssen während der Sommermonate in den Tiefen des Kleiderschranks verschwinden. 
Deshalb freue ich mich immer wieder darauf, sie zu Beginn der Herbstmonate wieder hervorzuholen und ihnen womöglich ein paar Gefährten zu ershoppen. Nach dem Herbst kommt schließlich der Winter und spätestens dann wird bei jedem Gang vor die Tür der Mantel fast das Einzige sein, was vom Outfit zu sehen ist, was totaaaaal rechtfertigt, sich Zehntausende davon zuzulegen, aus Gründen der Abwechslung und so =D An Einfällen, welche Stile, Schnitte und Trends dabei bevorzugt werden könnten, fehlt es mir nie... das hier sind mal ein paar davon:

1. Drape Jackets
1. Chicwish; 2. Alba Moda; 3. Muubaa.com
Als Erstes hätte ich für den wärmeren Teil des Herbst sehr gerne eine Jacke mit einer kompliziert drapierten Vorderseite - und damit meine ich nicht nur einen simplen Wasserfallausschnitt, sondern etwas Raffinierteres, aber wie genau sich das gestalten soll, weiß ich noch nicht.... Die Chicwish-Version gefällt mir sehr gut, besonders, weil man bei diesem Schnitt immer mal wieder etwas vom Outfit darunter hervorblitzen sieht (das ist der eine Nachteil an hübschen Mänteln: nie sieht man, was drunter getragen wird -.-). Aber auch die Jacke von Alba Moda wäre eine mögliche Wahl. Sie wird man allerdings vermutlich nie offen tragen können... schwierig, schwierig =) Das dritte Exemplar hingegen ist mir eher schon wieder zu schlicht.

2. Eggshape Coats
1. Zara; 2. Asos; 3. Max&Co.
Normalerweise stehe ich diesem ganzen Oversize-Mantel-Trend eher kritisch gegenüber... die meisten lassen einen eigentlich nur unförmig und seltsam aussehen und bei den ganzen Kleidungsschichten, die wir im Winter eh schon tragen müssen, ist etwas Tailliertes wirklich schmeichelhafter. Seit ich aber angefangen habe, mir während meiner kleinen DIY-Projekte staffelweise "Mad Men" anzusehen, finde ich diese Sixties-Mäntel im Eggshape-Schnitt immer interessanter und überlege, ob es mir wohl gelingen könnte, einen hübschen Mantel zu finden, der den Eggshape-Schnitt quasi nur andeutet, ohne mich doppelt so breit aussehen zu lassen... und das Ganze am liebsten in einer kräftigen Farbe =)

3. Mäntel mit Ledereinsätzen
1. Alba Moda; 2. Asos; 3. Asos
Meine perfekte Lederjacke habe ich ja nach jahrelanger Suche endlich gefunden - nun hätte ich gerne noch einen Mantel mit Lederakzenten. Nicht unbedingt Lederärmel (dieser Trend wird ja seit dem berühmt-berüchtigtem Zara-Parka nun schon ewig hoch- und runterzitiert), sondern lieber ein paar interessante Einsätze, die einen ansonsten schlichten Mantel aufhübschen. Eine DIY-Version habe ich seit meinem Flohmarktfund schon im Hinterkopf... mal sehen =)

4. Capes
1. Sheinside; 2. Heritage of Scotland; 3. New Look
Nach 2 Jahren Suche habe ich immer noch nicht das perfekte Cape gefunden, obwohl es beharrlich jede kalte Saison wieder Trend wird... diesen Herbst finde ich mein Cape! Das sage ich zwar jedes Jahr, aber diesmal wirklich! =D Am liebsten wäre mir etwas Schlichtes, Elegantes mit ein paar kleinen Pelzakzenten...

Wie steht es mit Euch, freut Ihr Euch schon darauf, wieder Jacken und Mäntel tragen zu können? Was ist Euer Objekt der Begierde für den Herbst? Oder versucht Ihr lieber, noch ein Weilchen am Sommer festzuhalten? =)

Aber haec omnia sunt vanitates,

Mittwoch, 13. August 2014

Creatio: Angstoutfit-Konfrontation

Nachdem ich Euch schon im letzten Post erzählt habe, warum ich glaube, Outfits mit sichtbarem BH einfach nicht tragen können, obwohl ich sie hübsch finde, habe ich es letztes Wochenende dann einfach doch getan:


Meine Überlegungen dabei waren folgende:
  1. Noch ist Sommer und im Sommer kommt man ja eigentlich mit jeder noch so winzigen Menge an Stoff durch, solange es nur schwül genug ist.
  2. Bei uns in Saarbrücken war am Wochenende Sherlocon (für die Nicht-Krimifans unter Euch: SHERLOck Holmes CONvention ^_^) und bei all den Grüppchen von Menschen in kariertem Tweed und Sherlock-Mütze fällt ein sichtbarer BH doch gar nicht auf =D
  3. Was soll das Theater?! Ich trage, was ich will, Diskussion Ende -.-
Also habe ich mir ein Outfit zusammengestellt, bestehend aus einer Highwaist-Hose, einem durchsichtigem Top, einem BH, der hinreichend nach Bralet aussieht, und passenden transparenten Pumps. Ich habe zum Stadtbummel+Sherlock-Kinovorstellung (ja, ich bin Sherlock-Fan, nur kein Karierter-Tweed-Fan ^_^) dann zwar noch einen Blazer mitgebracht, so für alle Fälle, aber dafür wars letztendlich einfach zu warm =)







Fazit: Ich habs überlebt und das auch noch souverän =) Ich kam mir am Anfang schon etwas seltsam vor, aber das lag eigentlich weniger am durchsichtigen Top und mehr daran, dass das Outfit (minus Blazer) für meine Verhältnisse ungewohnt schlicht und lässig ist. Aber der Liebste hat mich so auf die Straße gehen lassen, ohne mit der Wimper zu zucken. Und alles in allem hat niemand seltsam geguckt, zumindest nicht mehr als sonst ^_^ 

Also, ich kann danach nur raten, wagt Euch doch öfter mal an etwas Neues (aber damit meine ich nur das HÜBSCHE Neue. Lasst die Finger von hässlichem Neuen, weil... ähm, es ist hässlich und so =D), ich tu´s ganz sicher =)

Aber haec omnia sunt vanitates,



Sonntag, 10. August 2014

Creatio: Angstoutfits

Heute möchte ich mal von Euch wissen: Gibt es irgendeinen Look, den Ihr toll findet, den Ihr Euch aber nicht zu tragen traut? Irgendeinen Stil, ein Outfit oder ein einzelnes Kleidungsstück? So ein "Das ist total hübsch, aber kann ich das echt bringen?!"-Teil?

Das hier ist meines:

No Top I

No Top I von heloise89, ruby jewelry enthaltend

Wie Euch vielleicht aufgefallen ist: Kein Top. Ich mag ja sehr gerne "angezogen unangezogene" Outfits, die mit Cut-Outs oder Transparenz spielen oder so, ich finde das immer etwas interessanter als wenn man einfach einen tiefen Ausschnitt oder einen kurzen Rock trägt. Und unter dem Blazer einfach mal nur BH zu tragen, ist ja der typische Frauenmagazin-Tipp für reisende Geschäftsfrauen ohne viel Kofferplatz, um Abendoutfits unterzubringen. Ich glaube auch, dass mir das gut gefallen könnte, ich mag den Kontrast zum strengen Kostümchen und so, aber ich befürchte, dass die Wirkung dieses Outfits stark von der vorhandenen Oberweite abhängt (und die ist bei mir irgendwie.. naja... vorhanden, halt o.O). Schon ein schlichter Ausschnitt kann zuweilen ungewollt heftig aussehen, aber bei allen Sichtbarer-BH-Outfits, wie etwa bei transparenten Blusen oder eben dem BH-unter-Blazer-Look, denke ich immer, dass sowas nur Frauen mit A-, vielleicht noch B-Körbchen gut tragen können, aber beim Übergang zum C-Körbchen gerät das Outfit auf magische Weise von "Elegant, aber frech" zu "Hallo Straßenstrich!" -.-

Dann habe ich mich aber letztens durch Lu's Blog geklickt und bin auf ein interessantes Outfit mit transparentem Oberteil gestoßen, in dem sie einfach phantastisch aussieht, obwohl sie es (und Ihr verzeiht mir, wenn ich das so direkt und unverschämt feststelle, aber wir haben ja alle Augen im Kopf, nicht? ^_^) ebenfalls minimal über ein A-Körbchen rausschafft =) Also wollte ich meine Meinung nochmal überdenken, und habe dafür erstmal versucht, den BH-unter-Blazer-Look so unstraßenstrichig wie möglich zu kombinieren (zum Rantasten immer erstmal eine Collage ^_^):

No Top II

No Top II by heloise89 featuring a summer nail polish

Wie findet Ihr das Outfit? Soll ich es testen oder lieber die Finger davon lassen? Wie steht Ihr zu angezogen unangezogenen Looks? =)

Aber haec omnia sunt vanitates,

Mittwoch, 6. August 2014

Sententiae Heloisae: Über die Notwendigkeit von Shopping-Apps

Gestern abend bin ich im Wirtschaftsteil der "Süddeutschen Zeitung" auf einen sehr interessanten Artikel gestoßen (jaja, ich lese sowas, ich bin sooo klug =D), und zwar über eine brandneue Zalando-App, mit der man per Kamera nach hübschen Kleidern suchen kann, die einem irgendwo auffallen. Man macht einfach ein Foto vom Objekt der Begierde und die App sucht im Onlineshop nach ähnlichen Stücken. Die Software ist seit zwei Tagen für iOS erhältlich, eine Android-Version soll folgen.

via Computerbild
An eine App in der Art hat doch sicher jede Modebegeisterte mal gedacht, oder? Ernsthaft, einfach das Handy auf ein Kleid richten und schon kann man es kaufen, das klingt doch erstmal gut. Aber jetzt, wo es Wirklichkeit wird, gehen mir eher kritische Gedanken durch den Kopf.... hier mal ein paar davon:

1. Die Funktionsweise der Suche wird so beschrieben: Das Kleidungsstück auf dem Foto wird in eine Wolke aus markanten Punkten umgewandelt. Dann wird nach Bildern gesucht, deren Punktewolken statistisch gesehen die größte Ähnlichkeit aufweisen. Aber wie gut kann sowas schon funktionieren? Zugegeben, ausprobiert habe ich es noch nicht - ich bin einer der, wie ich gern sage, letzten Dinosaurier mit Blackberry und ziehe die Bequemlichkeit einer QWERTZ-Tastatur einer großen Auswahl sinnloser Apps vor =) 

Aber mal rein logisch betrachtet: Bei solchen Vergleichen muss es doch einen relativ großen Spielraum geben, sonst würde die Suche nicht mehr funktionieren, sobald, sagen wir, das Licht schlecht ist, das Kleidungsstück nicht exakt frontal fotografiert wird, die Trägerin keine Model/Schneiderpuppen-Maße aufweist, usw. usw....  Das bedeutet aber auch, dass die Suchfunktion nicht genau genug sein kann, um mehr als grobe Ähnlichkeiten zu finden. Klar, wenn man nach einem Streifenshirt sucht wie oben im Beispielbild, müsste das schon klappen, aber wozu mit einer App nach sowas suchen? Toll wäre eine Suchfunktion, die fähig ist, genau das eine bestimmte Paar schwarze Sandalen mit den kompliziert überkreuzten Riemen und dem süßen Absatz und den kleinen Schnallen mit den goldenen Rosen oder was-weiß-ich zu finden.... wenn beim Vergleich aber nur eine Auswahl schwarzer Sandalen herauskommt (schon allein, weil die Suche auf das Zalando-Sortiment beschränkt ist), brauche ich das Ganze nicht - im nächsten Schuhladen gibts 20 davon, mit zwei Google-Stichwörtern Tausende. 

2. Bei genauerem Überlegen kann ich mir eigentlich ziemlich wenig Situationen vorstellen, in denen ich sowas tatsächlich benutzen würde. Auf Modeblogs findet man immer mal wieder hübsche Sachen, aber meistens steht die Marke samt Link unter dem Bild. Auf der Straße dagegen laufen die meisten Menschen ziemlich langweilig herum. Und sollte ich doch einmal etwas entdecken, ohne das ich nicht leben kann, kann ich immernoch auf die Person zugehen und sowas sagen wie: "Hey, hübsche Schuhe/Tasche/Kette! Verrätst du mir, woher du sie hast?" Ein Kompliment für sie, eine Auskunft für mich, alle sind glücklich =)

Was ich hingegen sicher nicht tun werde, ist, eine fremde Person auf der Straße anzuhalten, um zu fragen, ob ich ein Foto von ihrer Tasche machen kann. Oder wie wärs denn damit, einfach heimlich ein Foto zu schießen? "Oh, schöne Tasche, die muss ich mal kurz suchen... Mist, jetzt rennt die weg, also hinterher... nicht so schnell... nimm doch mal die Hand da weg... *klick* oh nein, unscharf... jetzt läuft mir auch noch der Kerl ins Bild... BLEIB DOCH MAL STEHEN, HERRGOTTNOCHMAL!!!" =D

3. Der ganze Vorgang ist so fürchterlich nüchtern und funktional - ein paar Klicks und die Sache ist erledigt. Ich möchte schnelle technische Lösungen bei nervigen, aber notwendigen Aufgaben, z.B. bei Behördengängen, beim Lebensmittel einkaufen, bei Staubsaugen meinetwegen.... aber beim Shoppen? Mal ehrlich, ich MUSS nicht shoppen gehen. Ich habe ein ganzes Ankleidezimmer voller Sachen, die mir garantiert für die nächsten 10-20 Jahre reichen würden. Wenn ich es darauf anlegen würde, beim Shoppen möglichst viel Zeit zu sparen, könnt ich es einfach ganz bleiben lassen =D

Aber Shoppen macht Spaß! Es ist eine Freizeitbeschäftigung, keine Aufgabe! Das Suchen ist doch gerade das Schöne daran... der Jagdtrieb, das Entdecken neuer Sachen, das Durchforsten von Sales, das Finden von hübscheren oder günstigeren Alternativen, die Kombinationsmöglichkeiten, die einem dabei einfallen... das will ich nicht alles auf ein paar Klicks beschränken und auch nicht auf einen einzigen Onlineshop.

Wie steht Ihr dazu? Habt Ihr von der App schon gehört? Werdet Ihr sie Euch zulegen und glaubt Ihr, Ihr benutzt sie öfter als für ein paar Neugiers-Testversuche? =)

Aber haec omnia sunt vanitates,



Samstag, 2. August 2014

Creatio: Der Kimono, Teil 2

Nach meinem letzten Post wollte ich heute noch kurz einen richtigen Outfitpost hinterherschieben =) Das ist ein relativ simples Outfit für Muss-schnell-aus-dem-Haus-Gelegenheiten: der Kimono macht den Look aus, ansonsten gibts viel Schwarz und den einen oder andere farbliche Akzent passend zum Kimonomuster. Bei dem Ärmelschnitt muss ein bißchen Armschmuck sein, dazu noch ein hübsches Täschchen, fertig =)






Dieses Outfit habe ich letztens an einem lauen Sommerabend getragen und dabei direkt die Gelegenheit genutzt, meine neue Book Clutch auszuführen =) Wie gefällt es Euch?

Aber haec omnia sunt vanitates,



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