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Sonntag, 28. Februar 2016

Creatio: Das erste Frühlingsoutfit


So ganz kann sich das Wetter bei uns anscheinend nicht entscheiden, ob es jetzt mit dem Frühling anfangen soll oder nicht. Die Temperaturen pendeln so zwischen 4 und 8 Grad hin und her und nerviges Dauernieseln wechselt sich mit Schneeregen ab (Und der Wind! Ich ruiniere mir gerade einen Schirm nach dem anderen! -.-). Ich freue mich jedenfalls immer sehr auf die ersten Frühlingstage, auf das erste Mal, wenn die Sonne wieder scheint, wenn alles plötzlich warm und hell aussieht nach den grauen Wintermonaten, auf die ersten grünen Knospen und die länger werdenden Tage (bzw. das größere Zeitfenster fürs Fotoschießen), Städtetrips, bei denen man nicht das nächste Café anstreben will, sobald man eins verlassen hat, auf lederjacken- und blazertaugliches Wetter und natürlich auf Frühlingsblumen. Nachdem ich meine Hoffnung auf Schneefotos endgültig begraben musste, würde ich jetzt wenigstens gerne mal ein paar Schneeglöckchen finden. Vielleicht bilde ich es mir nur ein, gerade nach dem milden Winter, aber mir kommt es so vor, als hätte ich letztes Jahr um diese Zeit schon längst welche entdeckt...

Also habe ich meinen liebsten Übergangsmantel aus dem Winterschlaf geweckt, um den Frühlingsgefühlen mal ein bisschen nachzuhelfen. Das leuchtende Goldgelb ist einzigartig in meiner sonst aus eher dezenten Farben bestehenden Garderobe und verbreitet sofort gute Laune, sogar an einem trüben Regentag wie diesem. Mit viel Weiß kombiniert fühlt man sich wie die Sonne selbst - also nicht anziehen, wenn man nicht alle Blicke auf sich lenken will ^_^ 

Mantel - Zara // Pullover, Hose - H&M // Schuhe - Catwalk // Uhr - Constantin Durmont // Tasche - Prada
Das ist dann hoffentlich auch das letzte Mal, dass ich auf einen Regenschirm angewiesen bin, um ein Wochenende nicht ganz fotolos vergehen zu lassen. Bald wird es abend hell genug bleiben und wir werden wieder ganz spontan nach der Arbeit noch mit der Kamera  aufbrechen können und einen kleinen abendlichen Stadtbummel dranhängen... Man stelle sich vor, es wird warm genug sein zum Eis essen! Und für bunte Tulpen und Narzissen! Na los, Wetter, lass meinen Mantel nicht den einzigen Frühlingsboten bleiben! ^_^ 

Aber haec omnia sunt vanitates,



Donnerstag, 25. Februar 2016

Captivitates: Florale Handyhüllen


Auf der Suche nach einem Post-Thema ist mir eingefallen, dass ich Euch meine neue Handyhüllen-Sammlung noch gar nicht gezeigt habe ^_^ Ich hab mich hier ja schon das eine oder andere Mal darüber beschwert, dass man ums Verrecken keine schönen Handyhüllen finden kann, wenn man kein iPhone oder wenigstens ein Samsung hat. Dieses Problem hat sich für mich mittlerweile erledigt, denn mein geliebtes bordeauxfarbenes Motorola hat Selbstmord begangen mithilfe eines grundlos kaputten Mikrophons (Von jetzt auf gleich! Kommt super, wenn man beim Dienstherrn im Ministerium anruft und sagt nichts... >.<) und etwas Kleingedruckten auf dem Garantieschein, das besagt, dass Motorola sich für die Reparatur einen Bearbeitungszeitraum von 90 Tagen vorbehält (Mal ernsthaft, diese Garantiebedingungen sind doch ein Witz, wen nimmt denn sowas noch in Anspruch?! Ich verlange ja nicht, dass ich das Teil übermorgen wiederbekomme, aber ein Vierteljahr darauf warten... darauf hätte ich nicht einmal Lust, wenn ich nicht auf ein Arbeitshandy angewiesen wäre o.O). Vor meinem letzten Handykauf habe ich allerdings ein halbes Jahr nach einem Modell gesucht, das keine silbernen Tasten oder Applikationen hat. Das trifft nämlich auf so gut wie alle Handys zu, aber ich trage nunmal kein Silber... und ja, das gilt auch für Handytasten. Natürlich ist "Kein Silber" auch nicht mein einziger Anspruch an ein Smartphone, deshalb hat sich die Suche bei mir immer sehr schwierig gestaltet. Dafür hatte ich nun aber keine Zeit, siehe Diensthandy und so, darum dachte ich mir "Ach, was soll's..." und habe mir kurzentschlossen das rosegoldene iPhone gegönnt ^_^

Und darum kann ich jetzt endlich endlich endlich schöne Handyhüllen kaufen, yay! Mein erster Fund war eine transparente Hülle mit weißen Applikationen - schließlich will man ja auch erst einmal etwas von dem tollen Rosegold haben. Als Nächstes ist eine schwarze Mini-Handy+Karten-Clutch aus Lack bei mir eingezogen, ein Geschenk vom Liebsten. Aber dann habe ich die Handyhüllen von Ted Baker entdeckt und war sofort verliebt. So tolle florale Muster! Ich muss ungefähr alle haben :D Vor dem Shoppingstop haben es schnell noch zwei Hüllen zu mir geschafft, schwarz und apricotfarben, aber dabei bleibt es garantiert nicht... seht selbst:


Mit kleiner Inschrift! Sind sie nicht süss? Zu der Ted Baker-Tasche auf meiner Wunschliste gibt es übrigens auch eine passende Hülle mit demselben Muster. Mal sehen, wie lange ich widerstehen kann ^_^ Ich war zwar nie ein großer Apple-Fan und finde Android immer noch bequemer zu bedienen, aber auf schöne Handyhüllen kann ich wohl nie mehr verzichten... da bin ich voll in die Marketing-Falle getappt :D

Wie ist das mit Euch, Apple oder Android? Sammelt Ihr Handyhüllen oder reizt Euch das gar nicht?

Aber haec omnia sunt vanitates,

Sonntag, 21. Februar 2016

Creatio: Ein halber Zombieroboter


Heute zur Abwechslung mal was ganz Anderes, variatio delectat und so :D Wir haben im Seminar einen Begriff, der lautet "Zugang zur Lebenswelt der Schüler". Unter anderem bedeutet er, dass ich mich, solange ich in der Schule bin, mit einigen meiner Meinungen zurückhalten muss, insbesondere mit denen, die, sagen wir mal, eher vom Mainstream abweichen. Zum Beispiel darf ich nicht verächtlich das Gesicht verziehen bei der Erwähnung beinahe jedes Komponisten und Musikers nach Rachmaninov. Ich darf den Schülern keine Predigt über die Vorteile des Monarchismus halten. Ich darf nicht, wie zu meinen eigenen Schulzeiten, mit einem fetten Grinsen im Gesicht in den Klassenraum marschieren, wenn alles trauert, dass Deutschland irgendein blödes Fußballspiel bei WM oder EM verloren hat, weil damit die Zeit laut hupender Autokonvois endlich mal wieder vorbei ist. Und ich darf mich nicht genervt im Haus verstecken, wenn die Faschingszeit mal wieder angebrochen ist o.O 

Weil ich aber wirklich wirklich keinen Spaß an dem ganzen Verkleidungswahnsinn habe, musste ich mir eine Alternative überlegen und bin schließlich bei diesen Skelettleggings gelandet, hauptsächlich deshalb, weil ich mir nicht direkt den ganzen Skelettjumpsuit zulegen wollte (sowas gibt es tatsächlich, z.B. hier ^_^). Sie passen nicht wirklich gut in meinen alltäglichen Kleidungsstil rein, aber irgendwie finde ich sie amüsant. Viel Schwarz und meine Militarykappe dazu, so kann ich mich ganz gut durchmogeln. Und sollte man mich im Herbst zu irgendeinem Halloweenkrams nötigen, könnte ich dazu ja vielleicht mal so ein Half-Skull-Makeup probieren?

Kappe - Choies // Cardigan, Tasche - H&M // Top - New Yorker // Leggings - Sheinside* // Schuhe - Deichmann // Schal - Promod
Vielleicht liegts nur daran, dass ich gerade mit den neuen Folgen von "The Walking Dead" durch bin, aber möglicherweise brauche ich doch noch diesen Jumpsuit... und hey, es gibt ihn in Rosa :D Was ist mit Euch, seid Ihr ein bißchen faschingsaffiner als ich? Und habt Ihr auch so ein Teil, das überhaupt nicht zu Eurem Stil passt, das Ihr aber trotzdem irgendwie gut findet? 

Aber haec omnia sunt vanitates,




Donnerstag, 18. Februar 2016

No-Shopping-Challenge: Erste Hälfte geschafft!

Knapp über die Hälfte meines Shoppingverbots habe ich jetzt schon geschafft! Bis jetzt halte ich mich ganz gut, also ist es mal Zeit, ein kleines Zwischenfazit zu ziehen. Und dann nur noch... ähm, kurz nachrechnen... 41 Tage! :D


Anfang Januar habe ich direkt einen Kickstart hingelegt; meine Bank hat es nämlich fertiggebracht, zum Jahresende meine EC-Karte auszutauschen, mir aber die passende PIN nicht zuzuschicken. Dann hieß es: "Über die Feiertage kann es jetzt aber dauern, bis die neue PIN ankommt, also heben Sie mal noch Geld ab, solange es noch geht!" Und tatsächlich stand ich dann den halben Januar ohne funktionierende Bankkarte da und musste versuchen, so lange wie möglich mit dem vorhandenen Bargeld auszukommen. Nicht zu shoppen fällt mir ziemlich leicht, wenn ich die Wahl habe zwischen "diesem Kleid" und "nächste Woche auch noch essen können" :D (Na gut, na gut, so schlimm wärs nicht geworden. Mir blieb immer noch Paypal und ich wohne ja auch mit meinem Freund zusammen, der hätte mich sicher nicht verhungern lassen. Aber ein bisschen unheimlich ist es schon, wenn man plötzlich an das eigene Geld nicht mehr rankommt. Angeblich soll ja das Bargeld langfristig abgeschafft werden - ich bin dagegen o.O) Immerhin war ich dadurch richtig motiviert und habe sogar ein paar Kleider, die bei Kleiderkreisel zu lange liegengeblieben waren, über ebay verkauft. Und sogar, als wir letzte Woche für ein paar Tage in Berlin waren, bin ich brav geblieben! Eigentlich wollte ich mir eine Ausnahme erlauben, denn ich bringe mir von Reisen einfach gern ein Erinnerungsstück mit. Aber ein Spaziergang durch die Taschenabteilung des KaDeWes hat mich doch davon überzeugt, bei meinen Sparzielen zu bleiben =)

Überraschenderweise ist mir aufgefallen, dass ich viel leichter auf das richtige Shopping verzichten kann als auf die Kleinigkeiten nebenbei. Wenn ich so einen vollen Warenkorb vor mir habe und überlege mir "Also das könnte ja jetzt schon ein Zehntel Prada-Tasche sein...", dann krieg ich den Onlineshop ganz schnell nochmal weggeklickt. Aber das Buch für die lange Zugfahrt, der Nagellack aus der LE, ein paar hübsche Haarspangen für meine neuentdeckten Frisiermöglichkeiten, das wär doch eigentlich noch drin... Trotzdem ist mir aufgefallen, dass mich kleinere unnötige Ausgaben momentan viel mehr nerven. Wenn ich mich schon so zurückhalte, will ich ja auch ein hübsches Plus auf dem Konto stehen haben. Und was mir echt wehgetan hat, waren die Semestergebühren für mein Promotionsstudium. Da gönnt man sich nichtmal eine winzige Haarspange und muss dann dem Land ein paar hundert Euro in den Rachen schmeißen, das war schon fies :D 

Und natürlich findet man doch immer wieder die einen oder anderen Teile, die man sich ganz gerne zulegen würde. Die reiche ich jetzt mal an Euch weiter, wir müssen ja schließlich nicht alle verzichten und vielleicht ist ja was für Euch dabei? ^_^

Kleid - Ted Baker // Tasche - Guess // Stulpen - Karl Lagerfeld // Tasche - Karl Lagerfeld // Schuhe - Miss Selfridge // Top - H&M // Cardigan - Hallhuber
Trotz all der schönen Dinge, nach denen ich mich jetzt vergeblich verzehren muss, sollte man aber doch mal erwähnen, dass ich mich schon sehr glücklich schätzen kann, wenn solche Sparmaßnahmen für mich nur eine lustige Challenge zur Finanzierung meiner Prada-Gelüste darstellen. Solange das so bleibt, will ich mich eigentlich auch nicht beschweren ^_^ 

Aber haec omnia sunt vanitates,

Montag, 15. Februar 2016

Creatio: Abendoutfit im zweiten Anlauf


Das sind die ersten Fotos mit dem neuen Objektiv, auf die ich richtig stolz bin. Wir sind immer noch viel am Experimentieren (Falls jemand weiss, woran es liegt, wenn das Weiß auf den Bildern eine komische blaue Aura bekommt (Weißabgleich schon komplett durchprobiert), bitte schreien!), aber das hier ist doch schonmal ein schönes Zwischenergebnis, oder? 

Die Umstände, unter denen diese Fotos entstehen durften, waren dagegen nicht ganz so schön. Wir hatten nämlich mal wieder Opernkarten besorgt, der neue Intendant hat zum Debüt eine Ballettoper von Rameau inszeniert und ich war wahnsinnig gespannt, ob man denn Ballett und Oper ordentlich zusammenbringen kann. Solche Theaterbesuche sind ja meine liebsten Gelegenheiten, mich richtig hübsch zu machen, also habe ich mir mal wieder schön Zeit genommen: Outfit rausgesucht, Haare gelockt, Abendmakeup, Nägel passend zum Kleid, das volle Programm halt ^_^ Der Liebste konnte erst ganz kurz vorher heimkommen, hat sich schnell auch noch in Schale geworfen und wurde direkt von mir aus der Wohnung gescheucht... hätte ich mal besser gelassen. Wie heißt es so schön: "Eile mit Weile" usw.. Ich ziehe also gerade kräftig die Tür hinter mir zu, da höre ich die schicksalhaften Worte: "Haben wir eigentlich einen Schlüssel dabei?!"

Ihr ahnt es schon: wir hatten nicht -.- Ich trage nicht gerne viel mit mir herum und hasse es, wenn ich ewig in meiner Tasche kramen muss. Dazu meine Vorliebe für winzige Crossbodys und Clutches, in die sowieso nicht viel reinpasst; da habe ich mir einfach angewöhnt, immer daheimzulassen, was geht. Und wenn man dann noch so schnell zur Tür rausrennt... Naja, eine verpasste Vorstellung, eine halbe Stunde Warterei im kalten Hausflur und eine aufgebrochene Tür später saßen wir wieder ganz unglamourös mit Kuschelpulli und Frust-Schokoeis auf dem Sofa zum Seriengucken. Mein schönes Abendoutfit durften also erstmal nur der Hausmeister und seine Truppe Untergebener bewundern. Aber immerhin wissen wir jetzt, dass unsere Haustür viel zu stabil für den alten Trick mit der Kreditkarte ist. Und wie mein Kerl direkt gesagt hat: "Da kannst du doch sicher einen lustigen Post drüber schreiben!" >.<

Kleid - Miss Selfridge // Cape - TK Maxx // Ohrringe - Happiness Boutique* // Haarspange - Bijoux Brigitte // Schuhe - Catwalk // Kette - Swarovski
Inzwischen haben wir die Aufführung aber nachgeholt, an einem Samstag ohne Hetzerei und mit genug Licht für diese Fotos, trotz des strömenden Regens, der uns unter den Säulenvorbau des Staatstheaters getrieben hat. Also: Wie gefällt Euch das Outfit? War der Post jetzt lustig genug, um die Macken in meiner frisch lackierten Tür zu rechtfertigen? Nicht? Dann erzählt mir doch mal, wann Euch zuletzt sowas Blödes passiert ist, damit ich mir nicht so doof vorkomme ^_^

Aber haec omnia sunt vanitates,

Freitag, 12. Februar 2016

Gedankenkram: Über sinnloses Geldausgeben


Früher hieß es gern: "Über Geld spricht man nicht" und das habe ich immer für eine gute und sinnvolle Regel der Höflichkeit gehalten. Aber ich werde sie heute brechen, um mich über ein Thema zu beschweren, einfach, weil man manchmal ein bisschen jammern muss, bevor man's wieder mit Humor nehmen kann ^_^ Wer meinen Blog schon etwas länger verfolgt, hat vielleicht bemerkt, dass ich eine kleine Schwäche für teure Taschen habe, und wer diese Schwäche teilt, durfte sich sicher auch schon mal Sätze anhören wie: "Ich würde ja nie soviel Geld für eine Tasche ausgeben", gern begleitet von verächtlichen Blicken und missbilligendem Kopfschütteln. Und es nervt mich sooo sehr -.- 

Ich sehe das so: Jeder von uns hat nach den absoluten Lebensnotwendigkeiten, Miete, Strom, Essen und persönlichen Spar- und Vorsorgeplänen eine gewisse Summe Geld übrig. Das mögen 10 Euro oder 10 000 sein, ganz egal (ich für meinen Teil bin momentan Referendar, also bade ich auch nicht gerade in einer Wanne voller Geldscheine o.O). Und bei jedem von uns geht diese Summe im Laufe des Monats irgendwie raus. Der Eine hat ein teures Hobby, der Andere kauft sich gerne die neueste Technik. Ein Mensch zieht jedes Wochenende durch die Clubs, der nächste reist gerne, ein dritter hat Haustiere oder eine Sammelleidenschaft oder eine Vorliebe für alte Weine oder was-auch-immer... und sicher hat jeder von uns auch mal dieses seltsame Phänomen kennengelernt, dass das Gehalt am Ende des Monats einfach weg ist und man hat keine Ahnung, wofür eigentlich -.-

Ich persönlich mag Taschen (und Kleider und Schuhe usw.) und schmachte gerne die tollen Kreationen von Prada, Furla, Tory Burch und Ted Baker an. Dafür verzichte ich z. B. auf ein Auto. Das ist immer mein Lieblingsbeispiel, weil es anscheinend heutzutage völlig irre ist, wenn jemand ein Auto haben könnte und keines will! Dabei bin ich weder total umweltbewusst, noch gebe ich ein politisches Statement ab und man hat mir auch nicht den Führerschein entzogen, sondern ich habe lediglich keine Lust, jeden Monat hunderte von Euro auszugeben, um mich von A nach B zu bringen, wenn ich zwei gesunde Füße habe, die das völlig gratis für mich erledigen (zumal ich mitten in der Stadt lebe, wo man ohnehin schneller irgendwohin gelaufen ist als sich einen Parkplatz gesucht hat). Das erzähle ich Euch, weil es mich wahnsinnig irritiert, wie sehr die Vernünftigkeit persönlicher finanzieller Entscheidungen offenbar von der allgemeinen Anerkennung abhängig ist. Erst soll ich mich rechtfertigen, weil ich mir Tausende, ja Zehntausende sparen will für etwas, von dem andere Leute denken, dass ich es haben sollte, und dann werde ich komisch angeguckt, weil ich einen Bruchteil desselben Geldes für etwas ausgeben will, das mir tatsächlich gefällt!

Und am allerliebsten mag ich ja Argumentationen a la "Von dem Geld könnte ein armes Kind in Afrika ein Jahr lang leben..." >.< Ja, das könnte es. Aber das könnte es auch von dem Geld, dass Du für Benzin ausgegeben hast, und ich sehe Dich nicht darauf verzichten... und tuuut mir leid, aber ich habe wohl völlig verpasst, wie Dein neuer Flachbildfernseher die Armen speist -.-


Wie gesagt, ein bisschen Geld gibt doch jeder unnötig aus und nur weil man es einem Luxusgut ansehen kann, dass es besonders teuer war, muss es noch lange nicht besonders unvernünftig sein. Ich könnte auch locker im Monat das Kostenäquivalent einer Furla Metropolis loswerden, indem ich jeden Tag zur Arbeit fahre, mir mein Frühstück bei Starbucks hole oder ein paar Zigaretten rauche, und zwar ganz ohne dass es jemand merkt - aber ich habe mich eben dagegen entschieden. Den Teil mit "Ich habe meine eigene Zeit und Energie eingesetzt, um mir mein Geld zu verdienen, und kann es ausgeben, wie auch immer es mir passt!" überspringe ich jetzt einfach mal.

Ihr würdet nie soviel Geld für eine Tasche ausgeben? Dann tut es nicht. Es gibt sicherlich viele sinnvollere Arten, sein Geld loszuwerden als für ein Ding aus Leder und Metall, das will ich ja gar nicht bestreiten. Aber es gibt auch Sinnvolleres als das neueste Handy oder die zweite Tafel Schokolade oder die zehnte schwarze Leggings... also gehet hin und treffet Eure eigenen finanziell dämlichen Entscheidungen. Und das nächste Mal, wenn Ihr nicht wisst, wo Euer Geld geblieben ist, denkt dran: Ich weiss wenigstens ganz genau, wo meines steckt :D

Aber haec omnia sunt vanitates,

Dienstag, 9. Februar 2016

Creatio: Kleine Experimente


Da sind sie also, die ersten Fotos mit dem neuen Objektiv... noch sieht man nicht viel Veränderung, wie hatten nämlich die Fokussierung noch nicht so richtig drauf. Aber nachdem das schon das zweite Mal war, dass wir versucht haben, dieses Outfit abzulichten (die erste Runde Fotos war hoffnungslos zu hell), wollte ich es nicht nochmal anziehen und habe mir stattdessen eingeredet, dass ich diese Bilder unbedingt posten muss, um Euch an jedem kleinen Schritt unserer atemberaubenden fotografischen Entwicklung teilhaben zu lassen :D

Außerdem ist das auch das erste Outfit mit hochgesteckten Haaren! Das haut jetzt vermutlich niemanden von Euch so vom Hocker, aber ich hatte meinen kurzen Bob ja fast 8 Jahre lang und ausschließlich offen getragen habe ich sie sogar noch länger... dass ich sie jetzt hochgesteckt tragen kann, ist für mich so ungewohnt, dass ich immer denke, alle Leute müssten meine Frisur anstarren, als hätte ich sie mir grün und lila gefärbt o.O Dabei ist "hochgesteckt" sogar noch übertrieben, dafür sind sie vermutlich immer noch ein bißchen zu kurz (und nach jahrzehntelangem Haare-offen-Tragen wüsste ich auch gar nicht, wie man das macht :D). Aber ich kann eine Art kurzen französischen Zopf flechten und den Rest unten einschlagen, die Frisur erwischt nämlich auch meine kürzeren Lagen noch. Ansonsten hab ich outfittechnisch eigentlich nur versucht, so viele meiner ohnehin wenigen Wintersale-Funde wie möglich in eine passende Kombination zu quetschen ^_^ 

Mantel - Gina Tricot // Pullover, Hose - H&M // Schal - Promod // Schuhe - Catwalk // Tasche - Rebecca Minkoff
Und wo ich jetzt eh schon den halben Post damit verbracht habe, über Haare zu reden: Kennt Ihr die Videos von Guy Tang? Ich bin ja kein großer Youtube-Gucker, das ist einfach nicht so meins, aber in den letzten Tagen bin ich völlig fasziniert von seinen Farbverwandlungen, z.B. dieser hier. Da haut er 1489230 verschiedene Farbtöne aufs Haar seiner Models und Klienten und du denkst dir "Gott, wie furchtbar, das wird doch nie was!"... und dann ist das Ergebnis auf einmal echt umwerfend! Haare in allen Regenbogenfarben werden bei ihm irgendwie total elegant umgesetzt... wenn ich nicht so Angst vorm Haarebleichen hätte, würde ich sogar evtl. mal über rosegoldene Spitzen nachdenken ^_^

Wie findet Ihr das Outfit? Habt Ihr Euch schonmal getraut, etwas Außergewöhnliches mit Euren Haaren anzustellen? Gibt es etwas, dass für Euch total ungewöhnlich ist und für quasi alle anderen Menschen auf diesem Planeten total normal?

Aber haec omnia sunt vanitates,

Samstag, 6. Februar 2016

Wunschliste: Nach dem Shoppingstop

Über einen Monat meines Shoppingstops habe ich nun schon unfallfrei überstanden und bis jetzt kann ich mich auch ganz gut zusammenreißen. Dazu muss ich mal noch einen ausführlichen Bericht verfassen, aber jetzt nur soviel: Eine gute Methode, mich vom Shoppen abzuhalten, ist immer, mir die schönen Dinge vor Augen zu halten, die ich mir mit all dem gesparten Geld leisten will ^_^

Philips Pro Curler // Prada Double Bag // Louis Vuitton Bandeau // Ted Baker Tote // Tory Burch Pumps // Burberry Schal
Ich mache mir ja in letzter Zeit sehr gerne mal Locken und obwohl ich den Umgang mit dem Lockenstab mittlerweile einigermaßen meistern konnte (hab schon seit Monaten nicht mehr meine eigenen Ohren angekokelt :D), bin ich völlig begeistert vom Philips Pro Curler, der die Locken ganz von selbst aufdreht... da muss ich morgens nach dem Aufstehen nicht direkt soviel denken ^_^ Seit einer ganzen Weile schmachte ich nun schon diesen Seidenschal von Louis Vuitton an, den man so hübsch an Taschen binden kann. Leider ist er schon ausverkauft, aber ich gucke immer mal wieder auf ebay & Co.. Meinen rosegoldenen Schmuck trage ich weniger häufig, als ich es gerne täte, und das liegt daran, dass ich Metallmix hasse und nur kleine Taschen mit passender rosegoldener Hardware habe. Darum hätte ich gerne noch eine große, schultaugliche, z.B. diesen Shopper von Ted Baker in Schwarz oder Weiß... Überhaupt lassen sich meine Taschen zwei Kategorien einteilen: Sehr groß und winzig, Schultaschen, in die dementsprechend ordentlich viel reingeht, und meine geliebten Mini Crossbodys plus Clutches. Eine mittelgroße Tasche für die Tage, wo ich nicht nur mit dem Notwendigsten losgehen will, aber auch nicht 500 Lehrbücher mit mir herumtragen muss, fehlt mir noch völlig. Da hoffe ich auf einen geplanten Ausflug nach Metzingen, wo es ein Prada-Outlet geben soll, in dem man sich evtl. ein passendes Modell zulegen könnte. Außerdem gibt es da möglicherweise geoutletete klassische Tory-Burch-Pumps und/oder einen geoutleteten Burberry-Schal... Ihr seht, jede Menge Gründe, das Shoppen noch ein wenig hinauszuschieben =)

Was gefällt Euch am Besten? Und was steht gerade auf Eurer Wunschliste?

Aber haec omnia sunt vanitates,

Mittwoch, 3. Februar 2016

Creatio: Mal wieder mit Hut


Das hier ist die letzte Runde Outfitfotos mit der alten Kameraausstattung und ich freue mich schon darauf, Euch demnächst die neuen zu zeigen, wir haben nämlich ganz fleißig geübt. Eine kleine Umstellung war das schon für uns und die erste Runde Fotos ging auch prompt in die Hose, viel zu hell dank dem ungewohnt lichtstarken 50mm-Objektiv. Die zweite war halbwegs ok und auf die dritte bin ich sogar richtig stolz, da hat direkt alles gepasst... folgt alles in Kürze.

Aber erstmal gibts noch diese Fotos mit viel Sonne und der größten Menge an Schnee, die sich bisher so bei uns hat blicken lassen. Ich mag so schlichte Vintage-Looks sehr gerne, nichts zu Übertriebenes, womit man sich im Alltag verkleidet vorkäme, nur ein paar hübsche altmodische Akzente wie z.B. mein federgeschmückter Glockenhut - auch praktisch für Tage, an denen die Frisur nicht so ganz sitzt, wie sie sollte ^_^

Mantel - Hallhuber // Rock - H&M // Hut - TK Maxx // Schuhe - Deichmann // Tasche - Louis Vuitton
Wie findet Ihr mein Outfit? Womit fotografiert Ihr am liebsten? Und habt Ihr eigentlich auch Faschingsferien? Die habe ich momentan ziemlich nötig... ein, zwei freie Tage, dann gibts hier auch wieder längere Texte ^_^

Aber haec omnia sunt vanitates,

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