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Donnerstag, 31. Dezember 2015

Last Minute-Blogpost & Neujahrsvorsätze

...damit ich auch mal noch schnell sagen darf, was man um diese Jahreszeit am meisten zu hören bekommt, was Ihr alle denkt, jedes Silvester wieder: Ich kann nicht glauben, dass das Jahr schon wieder vorbei ist ^_^ Eigentlich sollte ich mich ja gerade ausgehfertig machen, aber momentan warte ich noch auf eine Outfit-Inspiration (und darauf, dass meine Nägel trocknen). Ich bin kurz davor, einfach nochmal das Kleid vom letzten Jahr anzuziehen und das wäre minimal lahm und keine gute Art, das neue Jahr zu beginnen, zumindest nicht für eine selbsternannte Fashionbloggerin >.<

Also schreibe ich mal noch schnell diesen Post, damit ich mir produktiv vorkommen und die Outfit-Entscheidung noch etwas aufschieben kann. Dafür hab ich ausnahmsweise sogar ein paar Neujahrsvorsätze gefasst. Und zwar will ich 2016

1. ...das voraussichtlich sehr stressige Arbeitsjahr überleben.
2. ...als Ablenkung vom Stress unverschämt große Summen Geld für Designertaschen aus dem Fenster schmeißen.
3. ...rausfinden, wie ich an unverschämt große Summen Geld komme, damit ich sie für Designertaschen aus dem Fenster schmeißen kann.
4. ...in halbwegs regelmäßigen Blogposts dokumentieren, wie ich unverschämt große Summen Geld für Designertaschen aus dem Fenster werfe.
5. ...mein Ankleidezimmer vergrößern, um Platz für all die neuen Taschen zu schaffen, die ich bald haben werde.
6. ...lernen, ein seriöses, professionelles und ernsthaftes Gesicht zu machen, damit ich seriös, professionell und ernsthaft wirke, während ich eigentlich nur übers Taschenshoppen nachdenke.
7. ...(hier seriöse, professionelle und ernsthafte Vorsätze einfügen

Natürlich muss ich als braver Blogger auch noch ein paar hübsche Bildchen hier im Post unterbringen. Darum habe ich Euch die Top 10 meiner liebsten Outfitposts 2015 herausgesucht, ganz durcheinander und unchronologisch:

Die vollständigen Posts gibts hier
hier
hier
hier
hier
hier
hier
hier
hier
 uuund hier
Jetzt muss ich aber wirklich mal ans Styling denken... Also, Ihr Häschen, ich wünsche Euch einen Silvesterabend, der so schön ist, dass Ihr alle erst morgen dazu kommt, diesen Post zu lesen (danach dürft Ihr natürlich wieder ^_^). Und natürlich Gesundheit, Glück, Erfolg und diesen ganzen Kram. Möglicherweise auch Spaß, Spiel und Spannung, aber nur weil ich gerade großzügig gestimmt bin. 

Bis 2016,

Freitag, 25. Dezember 2015

Creatio: Festtagsoutfit


Frohe Feiertage wünsche ich allen, die es zwischen Geschenkeauspacken und Plätzchenessen auch mal hierher verschlägt ^_^ So richtige Weihnachtsthemenposts sind nicht mein Ding, das haben wir hier ja schon festgestellt, aber immerhin habe ich mir für heute ein paar festliche Outfitfotos aufgehoben. Da wir den 24. ganz gemütlich bei der Schwiegermutter verbracht haben, war mein Weihnachtsoutfit weniger spektakulär, eher zurückhaltend und kuschelig mit einem eleganteren Mantel für die Christmesse, aber Ihr könnt von mir aus ruhig so tun als ob :D

Ursprünglich habe ich mir dieses Kleid für einen Opernbesuch Anfang Dezember angeschafft. Ich hatte es bei Miss Selfridge entdeckt und war sofort so verliebt, dass mich nicht einmal gestört hat, dass Silber dran ist (sonst mein absolutes Ausschlusskriterium... um die Kontinuität zu wahren, behaupten wir doch mal, es wäre kein Silber sondern Metallic-Grau ^_^). Ich liebe diesen Ballkleid-Schnitt mit dem ausladenden langen Rock und der schmalen Taille, von diesen Kleidern kann ich gar nicht genug bekommen. Eine zweite Version mit kleinen roten Rosen habe ich Euch bereits vor ein paar Wochen in meinem Feiertagskleider-Post gezeigt, aber das warme Gold fand ich schöner im Kontrast zu meiner Haarfarbe. Leider ist das Kleid nach meiner Bestellung schon in den vorweihnachtlichen Post-Alptraum geraten und kam viel zu spät an. Dafür ist es dem Liebsten und mir aber gelungen, im letzten Moment noch zwei Karten für die wunderbare Cecilia Bartoli zu ergattern, die letzten Dienstag in der Luxemburger Philharmonie aufgetreten ist, und dafür war das Kleid einfach perfekt. Auch zwischen Konzertgängern aus aller Welt musste ich mich damit wirklich nicht verstecken. Und in wenigen Tagen von der britischen Miss-Selfridge-Niederlassung nach Deutschland und dann über Frankreich nach Luxemburg, so viel von der Welt sehen sonst auch nicht alle Kleider =)

Kleid - Miss Selfridge // Kette - Vintage // Ohrringe - Six // Schuhe - Catwalk // Tasche - Vintage
Die Fotos hier sind vor dem Saarbrücker Schloss entstanden, bis wir in Luxemburg waren, war's dafür nämlich viel zu dunkel, sonst hätte ich Euch ein paar Bilder von dem tollen Philharmoniegebäude mitgebracht. Am Abend habe ich dann im letzten Augenblick noch meine Haare rechts mit einem schwarzen Federclip zurückgesteckt und dafür auf die Kette verzichtet, ganz spontan und undokumentiert, wird aber sicher mal wiederholt... dazu schwarze Heels und meine Vintage-Samtclutch. Wie gefällt es Euch? Was tragt Ihr so über die Feiertage? Und natürlich die obligatorische Frage: War das Christkind auch brav? ^_^

Aber haec omnia sunt vanitates,

Dienstag, 22. Dezember 2015

Creatio: Ein vor-(letztes) Herbstoutfit


Heute beginnt offiziell der Winter und trotzdem ist das Wetter so mild wie schon lange nicht mehr. Man hört viele jammern und um ein weißes Weihnachten trauern, aber mir könnten die warmen Temperaturen nicht gelegener kommen, und zwar weil 1. zwischen den Jahren diverse kleine Shoppingausflüge geplant sind, die evtl. ins Wasser fallen würden, gäbe es plötzlich Eis und Schnee... und das, obwohl ich die letzten Monate doch so fleißig gespart habe, um mir ein paar größere Wünsche zu erfüllen ^_^ 2. finde ich es, obwohl ich Wintermode liebe, doch sehr angenehm, wenn man zwischendurch etwas Leichteres überwerfen kann. 

Irgendwie bin ich in den letzten Tagen gerne mal ganz simpel unterwegs, Pullover, Hose, Stiefeletten, dazu schnell eine Jacke oder einen Mantel überwerfen, fertig. Mein neuer kuscheliger Lieblingspullover in Grau, ein Geburtstagsgeschenk vom Liebsten eignet sich dafür perfekt, weil er dünn genug ist, um unter jeden Blazer zu passen, aber dabei warm genug, um den Wind abzuhalten. Kleine Details wie meine Vintage-Brosche oder das Lederrevers des Blazers werten den Look etwas auf.

Blazer - Schumacher // Pullover - Street One // Brosche - Vintage // Hose - H&M // Schuhe - Another A // Tasche - Furla
Drei verschiedene Farben, dazu noch das Muster meiner geliebten Metropolis, selten ist ein Outfit von mir so zusammengewürfelt - zumindest fühlt es sich ein bißchen zusammengewürfelt an o.O Aber es gefällt mir trotzdem... wie steht es mit Euch? Lieber Stilbruch, alles zusammenpassend oder irgendwas dazwischen? =)

Aber haec omnia sunt vanitates,



Samstag, 19. Dezember 2015

Gedankenkram: Du bist ein Gewinn

Spätestens, wenn man den vorweihnachtlichen Trubel halbwegs bewältigt hat, Weihnachtsgeschenke besorgt, Feiertagspläne gemacht, Arbeitsstress überstanden, findet man hoffentlich doch die Zeit, über seinen Tellerrand hinaus zu blicken und nicht nur die eigenen Probleme zu wälzen. In diesem Rahmen möchte ich Euch "Du bist ein Gewinn" vorstellen, eine Initiative der deutschen Fernsehlotterie, die soziale Projekte fördern möchte. Auf der Website der Initiative und unter den Hashtags #dbeg und #fernsehlotterie werden Helfer und Helferinnen vorgestellt, Menschen, die sich solidarisch zeigen, tolle Ideen umsetzen und aktiv Projekte auf die Beine stellen, gerade in Hinsicht auf die aktuelle politische Lage.

Wie ich hier und da schon einmal erwähnt habe, bin ich Lehrerin, momentan im Referendariat für Latein und Philosophie/Ethik und daher beruflich direkt betroffen. Ich will hier auch gar nicht viel politisieren, solche Diskussionen gibts wohl momentan genug, ohne dass man sie auf Fashionblogs austragen müsste, aber von einem Erlebnis, das mich persönlich beeindruckt hat und mir sofort eingefallen ist, als die Frage gestellt wurde, ob Solidarität nur ein Wort ist, will ich Euch doch berichten:


Als es hieß, es kommen neue syrische Kinder an unsere Schule, hat mir das, ganz ehrlich gesagt, erstmal ziemlich Angst gemacht. Denn die Erfahrungen, die ich bisher als An-der-Front-Mitarbeiter einer staatlichen Behörde gemacht habe, sahen eher so aus, dass die lieben Vorgesetzten Dinge entscheiden, die auf dem Papier gut aussehen aber in der Realität kaum so umsetzbar sind. Das Ganze wird einem dann mit mehr als kümmerlichen Ressourcen vor die Nase gesetzt, mit der Erwartung, dass man das dann irgendwie hinkriegt. Z. B. ging vor kurzem durch die Zeitungen, das Land habe aufgrund der neuen Lage 24 Lehrer eingestellt. Klingt gut, oder? Da wird doch mal reagiert! Nur gibt es hier dummerweise über 300 betroffene Schulen und jede dieser Schulen erhält jetzt also im Durchschnitt das Stundenbudget von ca. 0,08 Lehrern -.-.

Ihr könnt Euch also sicher vorstellen, mir als Berufsanfänger hat die Vorstellung einige Sorgen bereitet, plötzlich neue Schüler vor die Nase gesetzt zu bekommen, bei mir ganze sechs Schüler in einer Klasse von 22, die wenig bis kein Deutsch sprechen, die aber im gymnasialen Lehrplan mitzunehmen ich trotzdem verpflichtet bin... und das, obwohl selbiger Lehrplan aus komplexen philosophischen Themen und Texten besteht, die nichtmal meine Muttersprachler so schnell verstehen! Dann kamen sie an und alle Befürchtungen haben sich bestätigt, aber auf einmal merke ich, mit diesen Problemen bin ich nicht alleine. Denn meine Schüler haben die Neuen mit offenen Armen aufgenommen und unglaublich viel Hilfsbereitschaft gezeigt. 

Daran denke ich jetzt immer bei dem Wort "Solidarität": Ich stehe vor der Klasse und beobachte, wie getuschelt, erklärt und übersetzt wird, wie Kinder sich gewundene englische Erklärungen für deutsche Begriffe ausdenken, und mir geht echt das Herz auf und ich denke: "Teenager, hm? Sie können ja auch süss sein..." :D

Also nein, ich halte Solidarität nicht nur für ein Wort. Ich denke, der einzelne Mensch kann und will innerhalb seiner Möglichkeiten viel für ein gutes soziales Miteinander bewirken. Darum finde ich es sehr wichtig, wenn z.B. im Rahmen der "Du bist ein Gewinn"-Initiative der Fokus auch einmal auf einzelne Projekte und Helfer gerichtet wird, auf Menschen, die soziale Verantwortung übernehmen, fern von staatlichen Einrichtungen und Vorschriften.

Bild

Habt Ihr schon ähnliche Erlebnisse gemacht? Glaubt Ihr auch heutzutage noch an Solidarität?

Aber haec omnia sunt vanitates,

Mittwoch, 16. Dezember 2015

Creatio: Overknees & die Frage nach der Anonymität


Diejenigen, die mein Geschreibsel schon länger verfolgen, wird dieser Post vielleicht überraschen, denn sie wissen, dass ich mich immer schwer damit getan habe, hier mein Gesicht zu zeigen. Das mag vielleicht daran liegen, dass Blogs die erste und einzige Form von Social Media sind, mit denen ich mich wirklich befasse. Facebook, Instagram und Co. sind hier erst bekannt geworden, als ich schon erwachsen war, und so richtig konnte ich mich damit nie anfreunden. Einfach so Bilder und Meinungen von mir ins Netz zu stellen, war mir nie selbstverständlich.  

Als ich dann nach längerem Bloglesen meine eigene Website geplant habe, stand für mich fest, dass das nur völlig anonym geht, schon allein, weil ich Konsequenzen für mein Berufsleben befürchtet habe, aber auch, weil die Vorstellung von mir im Internet erstmal ziemlich unheimlich war, so ungewohnt und unkontrollierbar. Mittlerweile blogge ich aber schon bald 3 Jahre und habe hier immer nur gute Erfahrungen gemacht, sowohl online als auch in Bezug auf die Reaktionen in meinem offline-Umfeld - das gibt mir vielleicht eine trügerische Sicherheit, aber Sicherheit nichtsdestotrotz.  Und seit ich immer mehr Spaß daran habe, mit mir oder dem Liebsten hinter der Kamera zu lernen und zu experimentieren, will ich mich beim Bildermachen auch immer weniger einschränken müssen.

Die Zeiten mit Maske in meinem eigenen Zimmerchen sind also endgültig vorbei, das hat mich fotografisch einfach irgendwann gelangweilt, so derselbe Hintergrund und dieselbe Pose auf jedem Foto... Momentan teste ich zögerlich aus, womit ich mich so wohlfühle, letztens z.B. erst mit kleinem Schleierchen, jetzt ganz ohne Schutzwall zwischen mir und der Welt, und so ganz ist das Thema für mich auch noch länger nicht beendet. Ich werde wohl einfach noch ein Weilchen herumprobieren ^_^

Naja, daneben soll mein Outfit aber nicht untergehen. Auch wenn mir kniehohe Stiefel immer noch verwehrt bleiben, meine Overkneestiefel sind mir geblieben. Sie durften letzte Woche noch eine Runde beim Schuster drehen und sind jetzt wieder voll einsatzbereit, was ich gleich für ein kleines OOTD ausnutzen musste. Dafür habe ich sie mit einem flauschigen Pulloverkleid kombiniert und meine Noe wurde auch gleich ausgeführt: 

Pullover - Vintage // Stiefel - Deichmann // Tasche - Louis Vuitton // Mütze - Vintage // Handschuhe - Braun Büffel
Wie findet Ihr das Outfit? Tragt Ihr gerne Overknees oder mögt Ihr niedrigere Stiefel lieber? Wie haltet Ihr es so mit Eurer Präsenz im Netz, ob als Blogger oder Privatperson?

Aber haec omnia sunt vanitates,



Sonntag, 13. Dezember 2015

Captivitates: Louis Vuitton Sac Noe


Das Schöne an der Fashionbloggercommunity ist, dass man Trends und Kleider oft ganz neu durch die Augen von Anderen entdecken kann. Das Blöde daran ist, wenn man sich dann doch in etwas verguckt hat, muss man einen Post schreiben und erklären, warum einem etwas, worüber man sonst immer gelästert hat, plötzlich doch gefällt... so gehts mir jetzt gerade. Nein, ich will Euch jetzt kein Culottes-Outfit unterjubeln, nur meine neue Tasche vorführen :D

Mit Louis Vuitton-Taschen hätte man mich ja vor wenigen Monaten noch quer durchs Shoppingcenter jagen können. Ich mochte die Kombination von dem hellen Leder mit dem braunen Canvas nicht und viele Modelle fand ich einfach vom Design her nicht besonders genug für den Preis, sodass man glauben könnte, sie wären ohne das typische Muster und den damit verbundenen Wiedererkennungswert kaum so beliebt. 0815-Outfits, dafür aber braunes Schachbrettmuster, das schien für mich die falsche Art Modeliebe zu sein, mehr Statussymbol und weniger Eleganz. Dazu die vielen hässlichen Fakes auf der Straße... nein, Louis Vuitton und ich, das war wirklich keine Liebe auf den ersten Blick.

Dann habe ich aber, unter anderem durch die liebe Summer, die Vintage-Noe für mich entdeckt. Durch die Bucket Bag-Form und die hübsche rötliche Patina, die das Leder mit der Zeit annimmt, wirkte das Monogramm-Muster auf mich auf einmal so viel mehr "Frankreich Anfang 20. Jhd." und so viel weniger "verwöhnter Teenie mit zuviel Taschengeld", wenn Ihr wisst, was ich meine ^_^ Eine ganze Weile hab ich mit mir gekämpft, ob ich wirklich eine haben will, es schien mir irgendwie ziemlich inkonsequent, erst über die Horden an LV-Trägern in der Münchner Maximilianstraße zu lästern und mich dann selbst mit einem Täschchen am Arm einzureihen...  Aber dann habe ich beschlossen, dass ein erwachsener reflektierter Mensch seine Meinung genauso souverän ändern wie vertreten können muss (Riesen-Gewissenskrise wegen einer Designertasche, jaja, #firstworldproblem :D). Also habe ich die einschlägigen Foren für Vintagemode durchforstet und festgestellt, dass mir die Noe am besten gefällt, wenn sie mindestens so alt ist wie ich mit einer richtig dunklen Patina. Schließlich habe ich entschieden, dass ich mir die Tasche dann zulege, wenn ich ein entsprechend altes Modell in gutem Zustand finde für ein Budget, das deutlich unter den gängigen Preisen liegt. Zwei Monate hat es gedauert, aber dann bin ich bei Vestiaire Collective fündig geworden, dank der praktischen Email-Benachrichtigungsfunktion und viel Verhandlungsgeschick.


Nachdem ich das gute Stück dann ausgepacken durfte, ging erstmal der Vintage-Aufbereitungs-Marathon los: zwei Runden Ledercreme, Messingteile polieren, Zugschnur durch Tuch ersetzen, puscheligen Puschel kaufen... ^_^ Und jetzt trage ich sie wirklich oft und gerne, kombiniere sie zu allem Möglichen und genieße sogar zur Abwechslung zu meinen geliebten Mini-Taschen die wunderbare Geräumigkeit. Ein eingefleischter Louis Vuitton-Fan werde ich wohl in diesem Leben trotzdem nicht mehr, aber so ab und zu ertappe ich mich doch dabei, weiche Seidenbandeaus und geprägtes Lackleder anzuschmachten... Fortsetzung folgt vielleicht oder vielleicht auch nicht =)

Aber haec omnia sunt vanitates,

Donnerstag, 10. Dezember 2015

Creatio: Black Friday & Oversize-Schals


Bin ich hier eigentlich die Einzige, die die unreflektierte Übernahme amerikanischer Feiertage, Trends und Traditionen so unendlich nervt?! Angefangen beim Coca-Cola-Nikolaus über das Valentinstagsdrama bis hin zu Halloween (dabei haben wir hier doch schon ein eigenes Geistervertreibung-Verkleidungs-Blödsinn-Fest, vor dem ich mich alljährlich drücken muss, Fasnacht, erinnert Ihr Euch?! o.O), alles ist früher oder später auch hier angekommen... ich warte ja nur noch auf die deutschlandweite Einführung der Feier zur Vertreibung hier nichtexistenter Ureinwohner aka Thanksgiving -.-

Aber ich muss doch zugeben, dass ich sowas ganz minimal weniger nervig finde, wenn Shopping und Rabatte mit im Spiel sind, Stichwort Black Friday. Also, ich hoffe, dass die zombiemäßig hysterischen Ladenüberfälle hier niemals ankommen, und ich persönlich würde mir das Theater auch für den größten Rabatt nicht antun (na gut, okay, vielleicht für eine zweite Prada-Tasche, dafür kann man sich doch mal niedertrampeln lassen ^_^). Aber so ein paar nette Onlinesales und hochprozentige (haha) Angebote, an die man bequem vom eigenen Sofa aus rankommt... naja, gibt Schlimmeres, nicht? Kann man aushalten. Gerade so :D

Trotzdem habe ich mich ziemlich zurückgehalten, ich spare nämlich schon für das traditionelle Post-Weihnachts-Wintersale-Shopping mit dem Lieblingscousinchen. Zwar habe ich mich fleißig umgesehen, was man sich denn so zulegen könnte, aber der Warenkorb ist immer leer geblieben, bis zum Mango-Sale, wo ich endlich den Oversize-Schal meiner Träume gefunden habe. Das rotkarierte Riesending habe ich zuerst bei Lena entdeckt und musste direkt die nächstgelegenen Mango-Filialen abklappern, leider vergebens. Online bestellen wollte ich dann nicht so gern, weil ich schlechte Erfahrungen mit meiner ersten und (bis jetzt) einzigen Mango-Bestellung gemacht habe. Aber bei dem 30%-Rabatt konnte ich schließlich nicht widerstehen und habe nach zweitägigem Überlegen die Bestellung sonntagabends zum letztmöglichen Zeitpunkt doch noch abgeschickt. Und was soll ich sagen, der Versand hat diesmal reibungslos geklappt, das Paket kam schon zwei Tage später an und ich bin so dermaßen verliebt in das kuschelige Stück Stoff, dass ich es kaum mehr ablege ^_^

Schal - Mango // Mantel - Hallhuber // Hose - H&M // Schuhe - Another A // Tasche - Rebecca Minkoff // Uhr - Alfex
Getragen habe ich ihn hier mit meinem tannengrünen Mantel von Hallhuber und viel Weiß, eine sehr weihnachtliche Kombination, die meine selbstproklamierte Jahreszeit-Posts-Abstinenz glatt Lügen strafen könnte... war aber keine Absicht ^_^ Wie gefällt Euch das Outfit? Habt Ihr irgendwelche Black Friday-Angebote genutzt? Außerdem: Spontanes neues Bloglayout! Wie findet Ihr´s? =)

Aber haec omnia sunt vanitates,



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