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Sonntag, 28. Juni 2015

Creatio: Qipao


Nachdem der Kimono sich ja nun schon seit letztem Sommer großer Beliebtheit erfreut, versuche ich jetzt mal, ein weiteres Kleidungsstück aus dem asiatischen Raum zum Trend zu erheben: den Qipao oder Cheong-sam. Der Qipao ist ein vor allem im 20. Jahrhundert populäres chinesisches Kleidungsstück, das sich aus der traditionellen mandschurischen Tracht entwickelt hat. Die klassische, etwa in den 30er Jahren entstandene Form hat sich schon stark an die Kleider des westlichen Auslandes angepasst - das macht es mir natürlich heute auch viel leichter, sie in meine Garderobe zu integrieren. Ich hatte zu Teenagerzeiten eine kleine Schwäche für chinesische Kleider und habe sie jetzt nochmal für mich wiederentdeckt, nachdem sie längere Zeit rein zu Dekorationszwecken auf meiner Kleiderstange hingen. Momentan entkommt man dem Ethno-Trend ja leider nur schwer, aber wenn er in Form von eleganter Seide daherkommt, kann ich ihn ganz gut ertragen =)

Solche Seidenkleider sind außerdem angenehm unaufwendig, sie sind richtige Hingucker und sich selbst Schmuck genug - ein paar schlichte Schuhe und eine einfache Tasche und schon steht das Outfit. Es gibt verschiedene Varianten dieses Schnitts, aber ich mag die ärmellose etwas längere Version am liebsten. Man will ja schließlich nicht kostümiert aussehen und da fährt man am besten mit dem klassischen Etuikleid-Schnitt ^_^

Kleid - AsiaShop // Clutch - TK-Maxx // Schuhe - H&M
Wie gefällt Euch das Kleid? Könnte das auch etwas für Euch sein oder bleibt Ihr beim Stichwort Ethno-Trend lieber bei Dreamcatcher-Shirts und Fransentaschen? Ich für meinen Teil werde das Thema hier sicher noch vertiefen - heute habe ich mal etwas zaghaft mit einem grünen Kleid und einem dezenten Blumenmuster angefangen, aber ich plane irgendwann in diesen Sommer noch mit Rot und goldenem Drachenmuster in die Vollen zu gehen ^_^

Aber haec omnia sunt vanitates,




Donnerstag, 25. Juni 2015

Creatio: Longblazer & Book Clutch


Letzte Woche habe ich in meinem Lieblings-Designer-Secondhandshop einen phantastischen Fund gemacht, nämlich diesen schwarzen Longblazer mit Lederrevers von Schumacher. Und die kühleren Tage haben mir erlaubt, ihn nicht nur direkt zu tragen, sondern ihn Euch auch in einem Outfitpost unterzujubeln, damit ich, wenn ich jetzt wieder zur Sommermode zurück muss, so tun kann, als würde ich nicht die ganze Zeit einfach nur Kleidchen tragen ^_^ 

Secondhand-Funde sind oft die schönsten, finde ich... man stöbert so durch die Regale und Kleiderstangen, ohne nach etwas Bestimmtem zu suchen, erwartet eigentlich auch gar nicht, etwas zu finden, und oft bleibt es auch dabei. Aber manchmal entdeckt man überraschend etwas Besonderes, schlüpft hinein und es passt wie angegossen... so ging es mir bei diesem Blazer. Ich habe eine kleine Schwäche für klassische strenge Schnitte mit besonderen Details wie z.B. dem Lederrevers und dem fehlenden Kragen, also passte er perfekt in mein Beuteschema. Die Kombination war auch schnell geboren, denn in meinen Augen brauchen Longblazer einfach viel Bein als Gegengewicht. Also werde ich im Herbst meine schönsten Lederleggings dazu tragen, jetzt habe ich es aber bei so gut wie unsichtbaren Shorts und meinen Brokat-Highheels belassen. Meine geliebte Book Clutch unterstreicht diese gewisse Strenge des Blazers sehr schön, ansonsten bin ich mit Schmuck eher zurückhaltend geblieben und habe es bei einer kleinen goldenen Schlüsselkette belassen. Bei der nächsten Gelegenheit werde ich es aber mal mit großen Statement-Ohrringen versuchen =)

Blazer - Schumacher // Top, Shorts (unsichtbar) - H&M // Heels - Catwalk // Clutch - Aldo
Wie gefällt Euch das Outfit? Nutzt Ihr die kühleren Tage gerne, um noch einmal die Lieblingsjacken herauszukramen, oder bleibt Ihr stur bei Sommermode?

Übrigens nehme ich mit meiner Collage aus dem letzten Post am Otto Styleticket Contest teil, also wenn sie Euch gefallen hat, dann votet doch hier für mich, schickt mich nach London und sichert Euch damit die Chance auf einen von 10 Einkaufsgutscheinen =)

Aber haec omnia sunt vanites,


Montag, 22. Juni 2015

Creatio: London Calling

Solangsam wird es ja Zeit, an die Ferienplanung zu denken und sich mögliche Reiseziele zu überlegen... und da ich ja bekanntermaßen kein großer Fan von "Sommer, Sonne, Strand" bin, habe ich diesmal eine Stadt im Sinn, bei der ich darauf hoffen kann, dass es dort ähnlich wundervoll grau und regnerisch ist wie hier momentan, und zwar London ^_^

Die typischen Touristen-Ziele ziehen mich dabei weniger an. Wenn ich von London spreche, denke ich zuallererst an das London viktorianischer Zeiten, bestaunt in zahlreichen meiner Lieblingfilme wie z.B. in "Das Bildnis des Dorian Gray" oder sämtlichen "Dracula"- und "Sherlock Holmes"-Adaptionen (daher würde ich auch entgegen des allgemeinen Hypes Rupert Everett Benedict Cumberbatch jederzeit vorziehen ^_^). Also wäre ein Besuch der Baker Street natürlich Pflicht, genau wie das akribische Durchforsten sämtlicher Vintage-Shops nach original viktorianischen Kleidern, damit ich darin dann wie Mina Harker in düsteren schwarzen Kutschen herumfahren kann =D Außerdem habe ich kürzlich erfahren, dass mein kurzer Ausflug ins Grundschullehramt demnächst beendet ist und ich nach den Ferien wieder zu meiner Philosophie zurückkehren darf. Da wäre es doch hübsch symbolisch, vor Amtsantritt dem guten Jeremy Bentham einen kleinen Besuch abzustatten - was es mit seinem Grab auf sich hat, kann man hier nachlesen =) Und wo wäre mein Fashionblogger-Ich besser aufgehoben als im Burberry Factory-Outlet (yay ^_^)?

Hier habe ich eine kleine Collage mit einem Outfit zusammengestellt, mit dem man sich in London doch ganz gut blicken lassen könnte: 

alles gefunden über Otto.de
Ich habe bei meinem Britischer-Landadel-inspirierten Outfit hier angefangen und versucht, dem Ganzen einen Hauch urbaner Modernität zu verpassen. Schwarz-Weiß-Bordeaux-Kombinationen gehören zu meinen absoluten Favoriten. Mit dem Barbour-Mantel habe ich eine typisch britische Marke und klassisches Tartan-Muster eingebracht, während die weiße Spitzenbluse eine kleine viktorianische Note hinzufügt. Und mit einem kleinen Blockabsatz kann ich tagelang auf den Beinen bleiben =)

Wie gefällt es Euch? Was verbindet Ihr mit London?

Aber haec omnia sunt vanitates,

Samstag, 20. Juni 2015

Captivitates: Marc Jacobs Luna Tote


Mittlerweile konnte ich einen weiteren Punkt auf meiner Wunschliste abhaken: eine große schwarze Tasche mit goldener Hardware. Eigentlich liebe ich ja Mini-Taschen, je winziger desto besser... ich bin am liebsten mit kleinem Gepäck unterwegs und finde es furchtbar nervig, wenn ich in einer großen Taschen ewig herumkramen muss, um etwas zu finden. Außerdem sind kleine Taschen einfach viel hübscher ^_^ Aber zumindest für die Schule brauche ich eine Tasche, in die alle Bücher und Arbeitsblätter hineinpassen und evtl. auch noch ein paar Einkäufe. Sie sollte schlicht und klassisch schwarz-gold sein, um zu allem zu passen, trotz der Größe noch halbwegs elegant aussehen und weil ich wollte, dass sie mich die nächsten 10-45 Jahre meines Lehrerdaseins begleiten kann, habe ich auf ein Designerstück gespart.

Eine passende Tasche war allerdings sehr schwer zu finden... über Monate hinweg gab es einfach nichts auch nur halbwegs Annehmbares. Eine Weile hatte ich eine Liu Jo-Tote im Auge, aber nachdem ich sie mir auf dem letzten Frankreich-Trip in echt angeguckt und für zu klein befunden habe, habe ich die Suche erstmal aufgegeben und mein Schultaschenbudget für die Furla Metropolis verbraten. Und prompt entdecke ich kaum drei Tage später die Marc Jacobs Luna Tote im Netz: tolles Design, perfekte Größe und noch dazu als letztes Exemplar um über 200 Euro runterreduziert... Also habe ich zwei Tage lang meinen Kleiderschrank ausgemistet und streng alles herausgesucht, was ich nicht mehr oder kaum getragen habe oder was in einer zweiten ähnlichen aber hübscheren Variante vorhanden war. Das kam alles auf Kleiderkreisel und hat dann nach und nach diese Tasche finanziert =)

In den letzten Wochen hat sie sich schon super bewährt: Es passt wirklich sehr viel hinein, aber trotzdem sieht sie nicht zu massig aus. Sie hat ein richtig großes Seitenfach, in die alles hineinpasst, nach dem ich nicht ständig suchen möchte, und außerdem ein zweites Fach außen, in das ich mein Handy stecken kann, damit das Display nicht von Schlüsseln o.ä. verkratzt wird. Das dunkelrote Innenfutter ist wunderschön aber nicht zu empfindlich und der Tragegurt sitzt sehr bequem. Ich bin also rundherum zufrieden mit diesem Fund und rechne nicht damit, sie die nächsten Jahre satt zu bekommen =)


Wie findet Ihr sie? Was benutzt Ihr so für Schule/Arbeit/Uni? Falls jemand sich nicht so auf Schwarz versteift wie ich (oder sich eine Zweit-, Dritt- oder Viert-Tasche zulegen will, nachdem das Schwarz-Thema erledigt ist ^_^), habe ich hier eine kleine Collage mit Taschen erstellt, die groß und trotzdem noch hübsch sind =)

Ted Baker // Ralph Lauren // Mango // H&M // Lipsy // Fossil // WITT Weiden
Welche gefällt Euch am Besten? Ich bin eigentlich kein großer Fan von der klassischen Tote-Form, aber die Ted-Baker-Version mag ich trotzdem sehr gerne. Dagegen würde die graue Tasche von WITT Weiden eher eine Lücke in meiner Taschensammlung füllen =)

Aber haec omnia sunt vanitates,

Dienstag, 16. Juni 2015

Creatio: Leuchtfarben


Normalerweise gehe ich ja komplett schwarz durch den halben Sommer (und kriege dann laufend Bemerkungen wie "Ist dir nicht heiss?!" ab (doch, ist es. Liegt am Sommer -.-)), aber irgendwie hatte ich auf einmal Lust auf eine Weiß-Gelb-Kombi, so richtig schön hell und leuchtend. Sowas lässt sich natürlich viel leichter umsetzen, wenn man die entsprechenden Kleider schon zuhause liegen hat... wenn nicht, muss man Spontanbestellungen aufgeben und Kreislerinnen um schnellen Versand anflehen - und dann beißt man sich in den Hintern, weil man ja ganz vergessen hat, dass die Post noch streikt und die Päckchen nie im Leben rechtzeitig bis zum Fototermin mit dem Lieblingsfotografen ankommen werden. Also flucht man ein bißchen (natürlich nur innerlich und angemessen damenhaft) und dann überlegt man sich ein Ersatzoutfit, das in den Bloggerplan reinpasst... und Überraschung, der Paketbote kommt doch noch, gerade eine halbe Stunde vorm Aufbruch und tatsächlich passt auch alles genau so zusammen wie im Kopf, halleluja ^_^

So entstanden also diese Fotos. Hauptsache Mini-Fashion-Drama =D

Peplumtop - H&M // Hose - Pieces (erkreiselt) // Schuhe - Catwalk // Tasche - Six // Sonnenbrille - Mango // Uhr - Marc by Marc Jacobs
Was sind Eure Lieblings-Sommerfarben? Wer außer mir bleibt noch (halbwegs) stoisch bei Schwarz? Welche Bestellungen hängen bei Euch denn so irgendwo auf dem Postweg fest? =)

Aber haec omnia sunt vanitates,



Samstag, 13. Juni 2015

Fashion-Lieblinge: Marchesa

Bei der Themensuche für den heutigen Post ist mir eingefallen, dass ich Euch noch nie meine allerliebste Lieblings-Modemarke vorgestellt habe, und das will ich jetzt schleunigst nachholen. 
Meine Lieblingsmarke wurde 2004 von Keren Craig und Georgina Chapman gegründet und nach der exzentrischen italienischen Muse Marchesa Luisa Casati benannt. Ich liebe Marchesa-Kleider so sehr, weil sie auf einzigartige Weise italienische Opulenz mit femininer Eleganz verbinden. Vor allem aber sind die Kleider unglaublich detailreich, filigran und aufwendig gearbeitet. Die Designerinnen bringen es dadurch fertig, Spitze und Stickereien und Tüll und Gold und Blumenranken alle auf ein Kleid draufzuknallen, ohne dass es übertrieben nach Sahnebaiser aussieht. Leider wird der Besitz eines solchen Abendkleides für mich wohl immer ein Traum bleiben, aber ich könnte mich wohl sowieso nicht für eines entscheiden...

Hier erstmal etwas zu den Designerinnen, mittels Copy&Paste geklaut, faul wie ich bei der Hitze nunmal bin (aber wer liest sowas schließlich schon, wenn nur ein kleines Scrollen später die hübschesten Kleider auf einen warten?! ^_^): 

"British born Georgina Chapman and Keren Craig have built a fashion empire defined by elegant eveningwear and one of a kind couture designs. The duo met at Chelsea College of Art and Design in London. Georgina’s draping and design expertise paired with Keren’s textile creations resulted in a business partnership and the establishment of Marchesa in 2004. With the extravagant and eccentric fashion icon and Italian heiress as their muse, Georgina and Kerens beautifully crafted runway collections and accessories line fuse exquisite detailing with supreme femininity. Coveted not only by celebrities, but by women of all ages, Marchesa continues to be the centerpiece of iconic red carpet moments and high end fashion alike. Based in New York, the Marchesa collections are presently available world- wide. Now with the launch of their premiere fragrance, there is a new and enticing way to experience the luxury of Marchesa." (via)

Soviel zu den Formalitäten... jetzt macht Euch darauf gefasst, ganz fies angefixt zu werden, und dann können wir alle schön darüber jammern, warum die hübschesten Dinge immer so unerreichbar teuer sein müssen. Warum sollte ich schließlich auch alleine leiden, hm?!

via
Na, habe ich zuviel versprochen? Übrigens haben alle Gossip Girl-Liebhaber unter Euch sich garantiert schon mindestens einmal in ein Marchesa-Kleid verliebt, die Marke hat nämlich so einige Kleider zu der Serie beigesteuert, unter anderem Blairs berüchtigtes Pfauenfeder-Promkleid - zugegeben, das wusste ich vor diesem Post auch noch nicht ^_^

Aber haec omnia sunt vanitates,



Mittwoch, 10. Juni 2015

Creatio: Kleiderliebe


Ausgestellte Kleider haben ja einen ganz besonderen Platz in meinem Herzen. Ich finde sie einfach hinreißend, denn der Schnitt betont die Taille schön und der Rock schwingt so hoheitsvoll um einen herum und irgendwas an dieser besonderen Art schlichter Eleganz passt gefühlt einfach perfekt zu mir in jeder nur denkbaren Lebenslage. Dabei besitze ich nicht mal so viele davon, vielleicht drei, aber jedesmal wenn ich eines anziehe, habe ich das Gefühl, als sollte ich am Besten nie wieder etwas Anderes tragen... (das Gefühl hält natürlich nicht an. Man IST ein Fashionblogger after all... aber immerhin ^_^)

Meine Version hier ist ein H&M-Kleid mit Waffeltextur, um das ich im Laden ewig herumgeschlichen bin. Ich bin normalerweise kein großer Fan von abstrakten Prints auf meinen Kleidern, aber den hier fand ich irgendwie interessant und Grüntöne trage ich ja sowieso sehr gerne. Trotzdem war ich mir nicht sicher, ob das Muster mir nicht doch zu undezent ist, aber als ich auch beim dritten Ladenbesuch in Folge wieder einmal das Kleid in den Fingern hatte, habe ich es dann halt in Gottes Namen mal anprobiert und war direkt begeistert. Und gerade an dem Tag hatte ich auch noch einen 30%-Rabattgutschein in der Tasche, der mir als kleiner Köder geschickt wurde, weil ich schon so lange nichts mehr bestellt habe (War ich nicht brav?! Applaus bitte =D), also war es quasi Schicksal ^_^

Kombiniert habe ich das Kleid dann mit einer kleinen weißen Tasche von Mango, passendem weißen Perlenschmuck und blassapricotfarbenen Slingpumps, die eine der Musterfarben wieder aufgreifen. Mit diesem Outfit bin ich letzten Sonntag zu einem Konzert im Park gegangen - inmitten von Sonnenanbetern hätte man mich so fast mit jemandem verwechseln können, der den Sommer mag, natürlich nur, wenn man verpasst hat, wie ich auf dem Heimweg sämtliche dem Licht ausgesetzten Hautstellen unter einem riesigen geliehenen Männersakko versteckt habe, als ich meine Sonnenbrand-Paranoia nicht mehr länger unterdrücken konnte =D

Kleid - H&M // Mini-Tasche - Mango // Heels - Catwalk
Die Bilder sind übrigens auf dem Gelände einer ehemaligen Prämonstratenser-Abtei entstanden, geschossen von meinem Lieblingsfotografen, der so phantastisch mit mir zusammenarbeitet, dass ich ihm schon angedroht habe, dass er mir ab sofort mit der Kamera überall hin folgen muss ^_^ Wie gefällt Euch das Outfit? Mögt Ihr ausgestellte Kleider? Was sind Eure Go-To-Sommerkombinationen?

Aber haec omnia sunt vanitates,



Sonntag, 7. Juni 2015

Noch mehr unverabscheuungswürdige Sommertrends

Meine Abneigung gegen diese Jahreszeit habe ich ja schon im letzten Post ausführlich bejammert erläutert, aber wie schon gesagt, ich muss mich vermutlich damit abfinden, dass es jetzt erstmal drei Monate sommerliche Temperaturen geben wird (es sei denn, mich rettet ein plötzlicher Kälteeinbruch. Wolken, alle mal Richtung Deutschland, bitte!). D.h. drei Monate Sommeroutfits wollen gefunden werden... Also habe ich mich heute mal hingesetzt und überlegt, ob es nicht außer Kimonos vielleicht doch ein paar Fashiontrends gibt, die ich am Sommer gut finde, abseits von dem ganzen Boho-Hippie-Ethno-Dingens... ich musste zwar ziemlich lange nachdenken, bis ich genug für diese Collage zusammenhatte, aber immerhin:


Sommer


1. Ärmellos: Trenchcoats oder Longblazer ohne Ärmel sieht man ja jetzt öfter mal und ich finds phantastisch... ich wünschte nur, ich würde mal etwas finden, das an mir funktioniert, hab gestern schon den zweiten zurückgeschickt und das tue ich sonst so gut wie nie =/
2. Crop Tops: Am Besten kombiniert mit High-Waist-Röcken - stellt Euch hier ungefähr eine Million Herzchenaugen-Smileys vor ^_^
3. Riemchensandalen: Endlich kann man sie wieder tragen, ohne sich Bemerkungen anhören zu müssen wie "Ist dir nicht kalt?" (Wenn ich jetzt ja sage, kriege ich dann auf magische Weise wärmere Füße?! Ich bin nicht mehr vier Jahre alt und werde durchaus selbst mit meiner Schuhwahl fertig, herzlichen Dank auch -.-)
4. Metallic Tattoos: Seit März habe ich mich damit eingedeckt, ebay sei Dank... meine Schülerchen sind schon superneidisch =D Roségold-Tattoos wären ein Traum, hat die evtl. eine von Euch schon irgendwo entdeckt?
5. Maxikleider: Nicht, dass ich auf den Sommer warten würde, um Maxikleider zu tragen, aber der Sommer ist eigentlich die einzige Zeit im Jahr, in der man dabei nicht komisch angeguckt wird, da haben sie wohl weniger den Anschein von Abendmode - ich halte mich an schlichte unhippiemäßige Schnitte wie bei dem grauen Exemplar =)
6. Cut-Outs: Ich liebe strategisch plazierte kleine Löcher, je komplexer und geometrischer, desto besser ^_^

Das sieht doch gleich schon nicht mehr so übel aus... wenn ich es jetzt noch fertigbringe, mich die nächsten drei Monate in hübsch klimatisierten Innenräumen aufzuhalten, ist alles gut =)

Aber haec omnia sunt vanitates,



Donnerstag, 4. Juni 2015

Creatio: Unverabscheuungswürdige Sommermode


Ich muss gestehen, ich mag den Sommer nicht, so überhaupt nicht, quasi mit jedem Jahr noch ein bißchen weniger. Das ganze klischeehafte "Sommer, Sonne, Strand"-Ding ist mir ein Gräuel, zumal ich bei meinem Teint eh nur von Schatten zu Schatten hüpfe... und auch modetechnisch kann ich mit 90% der typischen Sommertrends wenig anfangen. Dieses Jahr wurde mir ja lange eine Gnadenfrist gewährt, aber jetzt ist der Sommer da und gleich mit grauenhaften 32 Grad >.< Nun kann ich mich aber nicht einfach im Haus verstecken und so tun, als wäre draußen Winter (zumindest nicht die ganze Zeit, versteht sich). Früher oder später muss man sich mit der Tatsache arrangieren, dass man gelegentlich mit Aufgaben konfrontiert wird, die verlangen, dass man die Wohnung verlässt.

Also habe ich mich heute notgedrungen einem der wenigen Sommertrends zugewandt, die mir gefallen, nämlich dem Kimono. Ich bin wirklich froh, dass dieser Style sich nach 2015 hinübergerettet hat, besonders wegen einem hübschen Exemplar von Miss Selfridge, das ich mir anno dazumal für das Bestehen meiner letzten Studienprüfung gegönnt habe (nicht, dass ich ihn aus meiner Garderobe verbannt hätte, wenn Kimonos dieses Jahr kein Trend mehr gewesen wären... aber man spekuliert natürlich auf das Erwerben des einen oder anderen Geschwisterstücks =D). Diesen Kimono hatte ich auch im Hinterkopf, als ich mir die weiße Mini M.A.C. zugelegt habe - ich finde, die beiden sind das perfekte Paar, und werde sie sicher noch häufiger zusammen tragen. Außer ein paar Kleidchen hab ich auch nicht so viel Sommermode im Schrank, die den beiden Konkurrenz machen könnte... ich mache mir schon ernsthaft Gedanken darum, wie ich Euch den ganzen langen Sommer über weiter bespaßen soll ^_^ Zum Kimono habe ich viel Weiß kombiniert und meine neuen roségoldfarbenen Heels, die ich Euch im letzten Post gezeigt habe (Die haben Gelpolster unter den Fußballen eingebaut, so genial! Die neuen Anwärter auf den Posten meiner bequemsten Schuhe ^_^). Außerdem trage ich ein paar meiner liebsten Schmuckstücke: Ohrringe von Emporio Armani, deren Steinchen ein paar der Farben im Kimono-Muster wieder aufgreifen, und meinen Paris-Ring =)

Kimono - Miss Selfridge // Top, Hose - H&M // Tasche - Rebecca Minkoff // Ring - Paris // Heels - Hogl
Wie gefällt Euch das Outfit? Mögt Ihr Kimonos immer noch/jetzt wieder/nicht mehr/überhaupt nicht? Versucht erst gar nicht, mich zum Sommerliebhaber zu bekehren, ich bin unbelehrbar! Wobei ich heute schon zugeben musste, dass ein kleiner Stadtspaziergang an lauen Sommerabenden vermutlich nicht die schlimmste Folter überhaupt ist... ^_^

Aber haec omnia sunt vanitates,



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