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Sonntag, 25. Januar 2015

Trends: Marsala

Ihr habt es vielleicht schon gehört: Die Pantone-Trendfarbe des Jahres 2015 ist “Marsala“, eine gedeckte Weinrot-Nuance mit leichtem braungrauem Einschlag, die exakt in mein Beuteschema passt. Mit den Pantone-Farben der letzten Jahre konnte ich überhaupt nichts anfangen (alle viel zu blaustichig für meinen Teint, abgesehen vielleicht von "Tangerine", aber wer will denn schon so was... o.O), aber Marsala ist jetzt endlich mal ein Farbton, bei dem ich mich richtig freuen würde, ihn überall zu sehen, nicht nur, weil er mir an sich gefällt und weil er so wunderbar rothaarigentauglich ist, sondern auch, weil er sich perfekt zu meinen momentanen Farblieblingen Rosenholz und Bordeaux kombinieren lässt (zumindest zu Rosenholz; klassisches Bordeaux ist Marsala eventuell zu ähnlich, um eine interessante Kombination zu ergeben - wird getestet ^_^) und auch rosegoldenen Schmuck könnte ich mir gut dazu vorstellen...

Marsala


Ich werde also gespannt darauf warten, dass der Farbton in den Läden auftaucht - und Ihr? Gefällt Euch Marsala odet hättet Ihr Euch etwas anderes vorgestellt? Was war Euer Farbliebling der letzten Jahre? Ich hätte mich ja evtl. auch mit “Radiant Orchid“ anfreunden können, wenn es nur etwas weniger blau gewesen wäre...

Aber haec omnia sunt vanitates,

Donnerstag, 22. Januar 2015

Creatio: Strickpullover & Overknees

Ein weiteres (hoffentlich letztes) Outfit für Kranke, die sich am liebsten in eine riesige kuschelige Decke wickeln möchten, wenn sie von den täglichen Pflichten hinaus in die Welt gezerrt werden: weißer Oversize-Strickpullover, schwarze Shorts (so gut wie unsichtbar) und meine geliebten Wildleder-Overkneestiefel, die ich gestern das erste Mal in diesem Winter getragen habe, weil riesige Strickstoffbahnen so ziemlich das Einzige sind, was sie schultauglich machen =D Ein paar rote Akzente muss ich momentan irgendwie immer haben, deshalb habe ich meine karierten Lederhandschuhe und die Bucket Bag von Mango dazu kombiniert. An Schmuck gibts nur große Ohrringe, von der unvermeidlichen Armbanduhr mal abgesehen... ich halte es zur Abwechslung mal simpel =)


Für draußen habe ich mir dann noch ein schwarzes Wollcape umgeworfen - zusammen mit dem dicken Strickpullover hat das gegen die niedrigen Temperaturen völlig ausgereicht, obwohl es bei uns momentan wirklich ekelhaft eisig ist =) Wie gefällt Euch das Outfit?

Aber haec omnia sunt vanitates,

Montag, 19. Januar 2015

Captivitates: Rebecca Minkoff Mini Crosby

Einen kleinen Nachtrag muss ich an meinen letzten Captivitates-Post noch dranhängen, denn ich habe mir selbst ein kleines Weihnachtsgeschenk gemacht (bzw. ein "Du hast 2014 echt gut hingekriegt"-Geschenk =D), das etwas länger in der Weltgeschichte unterwegs war, nämlich die Rebecca Minkoff Mini Crosby ^_^

Ich habe die Rebecca Minkoff Crossbody Bags schon länger angeschmachtet, sie sind wirklich hübsch und ich bin immer begeistert, wenn etwas in einer so großen Farbauswahl daherkommt - darum sind die Taschen vermutlich bei Fashionbloggern so beliebt =)  Aber die klassische Mini M.A.C. ist mir einfach zu verbreitet (und nicht so umwerfend, dass ich mich damit abfinden würde, mich einem derartigen Hype anzuschließen). Stattdessen habe ich ein minimal eleganteres Modell ins Auge gefasst, nämlich die Mini Crosby (und zwar schon seit diesem Post letzten August). Aber damals war die Mini Crosby noch ein ziemlich neues Design und nur verfügbar in den Farben Beige + anthrazitfarbene Hardware (kein silbriges Zeug an meinen Sachen!) und Schwarz + goldene Hardware (hübsch, aber es ist ja nicht so, als hätte ich noch keine schwarzen Taschen... o.O). 

Also habe ich gewartet und gewartet und schließlich kam die Mini Crosby auch noch in diesem tollen Bordeaux-Ton ("burgundy" im Original) erst in den Store und letztes Wochenende dann zu mir nach Hause =)























Ist die Farbe nicht einfach wundervoll? Und darum habe ich die Tasche auch gleich im Design verbaut (sie passte so perfekt ins neue Farbkonzept, dass mir spontan ein Header-Aufbau eingefallen ist ^_^). 

Was sagt Ihr zum neuen Bloglayout + Header? Ich wollte schon länger mal was ändern, man sieht sich ja immer irgendwann satt und meine HTML-Kenntnisse haben sich seit dem letzten Design auch ziemlich verbessert. Aber ich wollte unbedingt etwas mit Rosenholz- und Bordeaux-Tönen machen und besonders dunkle Töne finde ich bei schnörkeligen Designs wie meinem schwer einzubringen, ohne dass das Ganze zu erdrückend und zu sehr horror vacui wird, also habe ich ewig dran herumprobiert... was meint Ihr, ist es gelungen? =)

Aber haec omnia sunt vanitates,

Freitag, 16. Januar 2015

Creatio: Kuscheloutfit

Ich finde gerade heraus, was passiert, wenn man nach einer fiesen Erkältung zu schnell wieder arbeiten geht und das auch noch in der Bakterienfalle Grundschule o.O Daher habe ich heute (neben perfekten neuen Kenntnissen über die Qualitäten sämtlicher Hustenmedikamente, die auf dem Markt existieren) ein Ich-will-das-Sofa-eigentlich-gar-nicht-verlassen-Outfit für Euch, mit einem lockeren Jumpsuit, viel kuscheligem Strick und bequemen Boots, ein warmer Kokon für die fiesen Momente, wo man doch noch hinaus in die Welt muss...








Und damit kehre ich jetzt auch schon wieder zu meinem Sofa, meinem Salbeitee und meinem Selbstmitleid zurück... *sooo krank, Kopf zu schwer zum Text Ausdenken, aaaah...*

Aber haec omnia sunt vanitates,

Freitag, 9. Januar 2015

Captivitates: Dezember 2014

Dieses Jahr (bzw. letztes - oh weh, daran muss ich mich erst noch gewöhnen >.<) habe ich mal wieder den Mannheimer Wintersale gestürmt. Das ist immer etwas ganz Besonderes, nicht nur weil es eine der seltenen Gelegenheiten ist, bei der das Lieblingscousinchen und ich unsere Terminkalender koordiniert kriegen, sondern auch, weil ich da mal shoppen darf, als gäbe es kein Morgen... Man sieht es meinem Blog nicht an, aber ich bin ja normalerweise fürchterlich organisiert und vernünftig mit Geld - ich habe immer für alles Budgets und Rücklagen und Budgets für Rücklagen und sogar eine Rücklage für den Fall, dass mein Shoppingbudget schon aufgebraucht ist, ich aber trotzdem unbedingt noch irgendetwas shoppen muss =D Aber im Mannheimer Wintersale darf ich dann einmal richtig loslegen, ohne ständig aufs Preisschild zu gucken (na gut, vielleicht ein bißchen schielen), und im neuen Jahr wird dann in der Kasse nochmal klar Schiff gemacht =)

Also habe ich natürlich in diesem Post wieder einiges vorzuzeigen:


Besonders viel Glück hatte ich mit diesem bordeauxroten Ledermini von Bershka, um den ich hier so lange herumgeschlichen bin, bis er ausverkauft war, was die Attraktivität des guten Stücks raketenartig von "Muss ich mal anprobieren, wenn ich mehr Zeit habe" auf "Oh Gott, ich muss ihn haben, warum hab ich gewartet, was hab ich nur getaaaan?!!" gesteigert hat o.O In Mannheim fand sich dann noch ein einzelnes Exemplar in meiner Größe im Sale =)


Ganz besonders glücklich bin ich ja auch über mein Zara-Cape - ich habe schon die vergangenen zwei Herbst-/Winter-Saisons mit der Suche nach dem perfekten Cape verbracht und endlich endlich eins entdeckt, das auch noch die Zustimmung des Cousinchens fand, also musste ich natürlich direkt zuschlagen =)


Die Kameenbrosche an den Knöpfen habe ich direkt danach bei I am gefunden, sie sorgt für den letzten kleinen viktorianischen Touch =)


Kennt Ihr das auch, dass Trends manchmal ewig lang brauchen, bis sie bei Euch ankommen, und zwar nicht etwa, weil sie Euch nicht gefallen würden, sondern weil das Richtige einfach nie dabei ist? Manchmal findet man doch noch ein Einzelstück und manchmal platzt der Knoten und plötzlich taucht an jeder Ecke was Hübsches auf... so ging es mir jedenfalls mit Karos. Nach einiger Zeit, in der ich karotechnisch einfach nichts perfekt fand (nein, auch nicht den berühmten Zara-Bloggerschal), bin ich im letzten Monat gleich über mehrere schöne Stücke gestolpert, nämlich über diese Lederhandschuhe von Mango...


...und über einen wunderbar weichen Schal aus Kaschmir im perfekten Farbmix =)


Außerdem habe ich bei Miss Selfridge noch eine Coordinates-Kombi entdeckt, die allerdings unangezogen wenig photogen ist - ein Outfitpost wird schnellstmöglich folgen =)


Minimalst beinahe unsichtbar fällt auch dieser Zara-Tweedblazer mit Ellenbogenflicken noch in die Karo-Kategorie - zuerst war ich mir nicht sicher, ob mir das Ganze nicht etwas zu sehr britischer Landadel schreit (ich hab nichts gegen britisch und Adel, bin aber evtl. nicht so begeistert von dem Land-Teil ^_^). Aber dann haben vor der Zara-Umkleide, während ich mich noch kritisch im Spiegel gemustert habe, zwei ältere Damen angefangen, miteinander zu flüstern, wie gut die Jacke doch zu meinen Haaren passen würde, und da ich ja bekanntermaßen allem, was zu meinen Haaren passt, sofort rettungslos zum Opfer falle, hat das den Ausschlag gegeben... ich bin ja sooo leicht zu beeinflussen =D


Und dann spaziere ich mit der neusten Beute aus dem Zara-Store und denke mir "Da würde doch jetzt eigentlich etwas aus dunkelbraunem Leder total gut dazu aussehen...." und prompt fällt mir eine perfekt passende dunkelbraune Lederleggings zum halben Preis in die Hände =)

Außerdem gibts hier noch ein paar Accessoires, zu denen mir jetzt ums Verrecken kein guter Text mehr einfällt: ein Collier von I am, ein Pelzloop von Promod und eine samtige Handyhülle von Bershka =)





Was gefällt Euch am Besten? Habt Ihr schon den Wintersale unsicher gemacht? Und wenn ja, bevorzugt Ihr das Internet oder wagt Ihr Euch ins Winterwetter? Ich habe mich ja dieses Mal onlineshoptechnisch sehr zurückgehalten... bisher =D

Aber haec omnia sunt vanitates,

Montag, 5. Januar 2015

Creatio: Verspätetes Weihnachtsoutfit

Ich weiß, ich weiß, die Feiertage sind gelaufen und wir haben solangsam alle keine Lust mehr auf Weihnachtskram, aber ich bin gerade noch über diese Fotos gestolpert von einem Outfit, das ich auf einer Weihnachtsfeier getragen habe (hatten sich in der hintersten Ecke meiner SD-Karte herumgetrieben, die Mistdinger -.-), also werde ich Euch das Outfit einfach noch schnell unterjubeln, in der Hoffnung, dass es niemand merkt... *hier unauffälliges Pfeifen einfügen*






Schlicht und klassisch, mit einer etwas auffälligeren Tasche, damit´s nicht zu langweilig wird - wie findet Ihr es? Können wir nicht einfach alle so tun, als wäre es ein... ähm, Karfreitagsoutfit? Dann wäre ich nämlich wahnsinnig früh dran =D

Aber haec omnia sunt vanitates,




Samstag, 3. Januar 2015

Sententiae Heloisae: Über gedankenlose Modeproduzenten

Ich hoffe, Ihr habt das neue Jahr gut begonnen - haltet Ihr Euch noch an alle guten Vorsätze oder wackelt Ihr schon? =D Ich habe mir nicht wirklich etwas vorgenommen, außer vielleicht der einen Sache, dass ich hier langsam wieder zur Prä-Erster-Richtiger-Job-Postfrequenz zurückkehren möchte (was man eigentlich nicht richtig als Neujahrsvorsatz bezeichnen kann, weil ich es mir schon etwas länger vornehme.... ähm, aber vielleicht klappts ja, wenn ich so tue, als ob? o.O).

Darum fange ich jetzt einfach mal an, indem ich als ersten Post des Jahres einen phantastischen Artikel mit Euch teile, der sehr gut illustriert, worüber ich mich hier schön öfter mal beschwert habe: die seltsamen Vorstellungen der Modeindustrie von der Form weiblicher Körper.

Ich muss sicher keinem geübten Shopper mehr sagen, dass die kleine Auswahl, die die Größenvariation von XS-XL zulässt, kaum garantieren kann, dass jede Frau in das gewünschte Kleid passt. Das liegt daran, dass die Hersteller von einem Durchschnitts-Körperbau ausgehen und diesen nur graduell vergrößern, ohne die unterschiedlichen Körpertypen zu beachten. Dieser Durchschnitts-Körperbau ist dazu noch relativ unweiblich, sodass sogar schon ich, deren Körpermaße nun wirklich in keiner Hinsicht als extrem bezeichnet werden können, regelmäßig die Krise kriege, wenn Kleidungsstücke ohne einen Stretch-Anteil in der Gegend diverser Körperstellen einfach nicht sitzen. Ich kann mir da ja Gottseidank mit meiner Nähmaschine selbst helfen, aber dazu hat sicher nicht jeder Lust.

Ich bin kaum die Erste, die das anprangert, und teilweise existieren es ja auch schon Ansätze zur Verbesserung, sei es durch das minimal vermehrte Auftreten von Plus Size-Linien oder durch "Tall"- und "Petite"-Kollektionen, wie man sie z.B. bei Asos und Miss Selfridge findet.

Andererseits gibt es wohl besonders in den USA einen Trend zu sogenannten "One size fits all/most"-Marken, d.h. zu Herstellern, die von vornherein nur eine einzige Version ihrer Kleider anbieten und anscheinend einfach erwarten, dass wir uns damit zufriedengeben >.< Hauptsache, man hat sich das Geld für die so unglaublich aufwendige Größenvariation gespart... Mit dieser Geschäftsstrategie kann man sich ohne viel Mühe und Investition einen gewissen Umsatz garantieren, während man nur den Körperbau propagiert, der mit den gewöhnlichen Schnitten sowieso schon am besten zurechtkommt! (Ich wollte gerade für ca. 2 Sekunden lang fies sein und sagen "Sowas kann sich nur ein Mann ausgedacht haben", aber in Wirklichkeit kenne ich mindestens genauso viele Männer wie Frauen, die beim Shoppen Probleme mit den Größen bekommen, z.B. alle über 1,80.) Das ist eine Entwicklung in die völlig falsche Richtung... meine Traumvorstellung wären eher routinemäßig hergestellte Schnitte für 3 verschiedene Körpertypen im Stil der Levis Curve ID und das von Größe XXS bis XX-wie-viele-Xe-auch-immer-jemand-nötig-hat-L =)

Deshalb wurde natürlich sofort mein innerer Prediger auf den Plan gerufen, als ich zufällig über diesen Artikel auf BuzzFeed gestolpert bin, der ein Experiment beschreibt, in dem fünf Frauen mit unterschiedlichem Körpertyp, -größe und -umfang die Allrounder-Qualitäten der "One size fits all"-Kleider einfach mal austesten:

copyright by Macey J. Foronda / Buzzfeed
Ich darf zitieren: "I don’t think these clothes are so much ‘one size fits all’ as much as they are ‘one size fits a mystery size, to be revealed when you actually try it on.’" Mal abgesehen davon, dass die Behauptung, dass ein Kleidungsstück, das eindeutig auf kleinere Größen ausgelegt ist, "allen" passen würde, statistisch gesehen die Hälfte aller Frauen ignoriert, zeigt der Artikel sehr schön, dass "Reinpassen" noch sehr weit von "Gut Aussehen" entfernt ist. Für mich bedeutet ein passender Schnitt mehr als dass mein Körper nicht mehr Raum einnimmt, als innerhalb eines Kleidungsstücks vorhanden ist. Und wenn ein Hersteller nicht bereit ist, mir da wenigstens auf die halbherzige Weise entgegen zu kommen wie die Durchschnitts-Modemarke das tut (will heißen: durch die Größenvariation von XS zu XL), dann habe ich absolut keine Lust, ihm auch noch mein Geld in den Rachen zu werfen =/

Irgendwelche Gedanken dazu? =)

Aber haec omnia sunt vanitates,

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