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Samstag, 18. Oktober 2014

DIY: Herzchen-Ärmelschoner

Ich wurde bei meinem letzten DIY ja schon gefragt, ob ich noch eine Idee für eine Leder-Bastelei mit Kleidern hätte, und ich hatte tatsächlich auch schon ein kleines Projekt auf Lager. Denn ich habe im Sommer-Sale bei Asos etwas Hübsches entdeckt, von dem ich dachte: "Hey, das kriege ich ja auch selbst hin..." und zwar Pullover mit Herzchen-Ärmelschonern =) Aber da das ja eher ein herbstliches DIY ist, habe ich es mir bis jetzt aufgehoben.

Spontan ist mir dazu noch eine zweite, etwas individuellere Version eingefallen, nämlich Ärmelflicken in Lilienform, und da ich im letzten H&M-Sale schon zwei Strickpullover ergattern konnte, habe ich einfach beides mal ausprobiert =)


Folgendes habe ich verwendet:


- einen Lederrest
- Formen aus Papier
- farbiges Stickgarn, entweder schwarzes oder passend zum Pullover kontrastfarbenes, um die Form zu betonen
- einen Füller
- einen Schraubstanzer
- und ein altes Magazin zum Unterlegen
....


.... außerdem natürlich zwei Strickpullover als Basic =)


1. Zuerst zeichnet man die Formen auf der Rückseite des Leders vor...


... und schneidet sie mit einer kleinen Schere aus.


2. Dann werden am Rand entlang mit dem Schraubstanzer kleine Löcher im 5mm-Abstand eingestanzt. Dieser Schritt ist optional (es hat ja auch nicht unbedingt jeder zuhause einen Schraubstanzer herumliegen, bzw. wie ich es nenne, "Hast-du-das-komische-Drehdings-gesehen" =D), bietet aber folgende Vorteile: a) die Naht wird gleichmäßiger, b) man zersticht sich nicht total die Finger bei dem Versuch, die dicke Nadel mit dem Garn durch das feste Leder zu kriegen, und c) bei eben erwähntem Am-Leder-Gezerre wird der nachgiebige Strickstoff nicht völlig verzogen.


3. Jetzt muss man den Pullover nochmal kurz überziehen und den Ellenbogen mit Stecknadeln markieren...


... damit man weiß, an welcher Stelle die Lederflicken festgesteckt werden müssen.


4. So kann man die vorgestanzte Naht ganz einfach mit dem Strickgarn festnähen und schon ist der Pullover fertig =)



Dasselbe habe ich beim zweiten Pullover gemacht, allerdings mit kontrastfarbenen Garn =)



Wie gefällt Euch das Ergebnis? Welche Version findet Ihr besser? =)

Aber haec omnia sunt vanitates,



Samstag, 11. Oktober 2014

Creatio: Regenwetter-Outfit

Mittlerweile bin ich ja jetzt schon seit über einem Monat Teil der arbeitenden Bevölkerung und musste mich daher auch von den sehr flexiblen Studentenzeitplänen verabschieden. Mein neuer Stundenplan ist zwar sehr angenehm, aber trotzdem ganz anders - zwischen zwei Lernphasen mal schnell noch einen Post rauszuhauen, ist jetzt einfach nicht mehr drin. Deshalb gerate ich gerade ewas in Gefahr, dass sich die Postideen und Outfits so ansammeln, ohne dass ich dazu komme, sie im Internet freizulassen... Die Menge der wöchentlichen Posts während einer Schreibunlustphase etwas sinken zu sehen, ist eine Sache, aber 1000 Ideen zu haben und nicht schreiben zu können, ist einfach doof. Also tue ich hiermit offiziell meine Absicht kund, in Zukunft das Bloggen ein bißchen vorzuplanen, wenigstens Woche für Woche - und da es jetzt verkündet ist, muss ich mich wohl auch dran halten =)

Zu sehr will ich meine Wochenenden da auch nicht zuplanen, soll ja nicht in Arbeit ausarten, aber ein paar Photos mehr zu bearbeiten, wenn man eh schon dransitzt, ist ja eigentlich kein so großer Aufwand (besonders, wenn sowieso grad "Shopping Queen" läuft ^_^)... nur dran gewöhnen muss ich mich erstmal ein bißchen. Vorteil: Seit ich den kurzfristigen Nebenjob samt Arbeitskleidungs-Vorschriften (flache Schuhe, der HORROR >.<) wieder los bin, habe ich viel mehr hübsche Outfits zum Abphotographieren =)

Mit diesem hier habe ich mir gestern einen scheußlichen Regentag versüßt. Ich verdrehe ja immer ein bißchen die Augen, wenn regelmäßig im Herbst Artikel in Modezeitschriften auftauchen, die schwarze Mäntel verdammen und uns einreden wollen, dass man den dunklen Winter nur in knallfarbenen Kleidern überleben wird, ohne in tiefe Depression zu versinken... ich liebe Schwarz und gedeckte Farben, ich mag es, wenn meine Haare den einzigen Farbakzent setzen (wenn auch nicht immer und ausschließlich), und Dunkelheit macht mich kein bißchen depressiv. Aber ich muss zugeben, in all dem Grau mal bewusst mit Leuchtfarben unterwegs zu sein, ist tatsächlich gar nicht so übel =)









Das Kleid habe ich Euch hier schon mal gezeigt und großartig anders wurde es diesmal auch nicht kombiniert... nur der weißen Blazer ist neu, zum einen den Temperaturen zuliebe, zum anderen, weil ich den Kontrast von Weiß und Rot gerade irgendwie mag =) 

Und Ihr? Schwarz oder Leuchtfarben? Vorbloggen oder Sich-von-Post-zu-Post-Hangeln? =)

Aber haec omnia sunt vanitates,




Montag, 6. Oktober 2014

Creatio: Viktorianisch overdressed am Morgen

Jetzt habe ich gerade erst bei der Vorstellung dieses Wollcapes behauptet, dass ich es prinzipiell nur zu schmalen Unterteilen wie Miniröcken oder Leggings trage, und muss mich jetzt sofort mit dem ersten Outfit selbst widerlegen, indem ich das Cape prompt mit einem Maxirock kombiniere.... naja, Konsequenz wird sowieso überbewertet =D 

Ich liebe ja die elegante Strenge der viktorianischen Mode ganz besonders und stelle mir deshalb gerne Outfits mit viktorianischen Elementen zusammen, die gerade so noch hart an der Grenze zu verkleidet entlangschrammen. Und als ich dann früh am morgen ein Outfit zu meinem Cape finden wollte (neues Teil, muss ich tragen, usw.usw. ^_^) und mir meine viktorianische Bluse in die Finger kam, war dieses Outfit innerhalb von Sekunden festgesetzt. Meine Kameenbrosche gehört zur Bluse einfach dazu, ansonsten habe ich auf Schmuck komplett verzichtet. Durch den leichten transparenten Rock wird der voluminöse Eindruck eines "richtigen" Maxirocks verhindert und der (optische) Minirock lässt das Ganze etwas moderner und weniger kostümiert wirken... natürlich schubsen die Spitzen am Rock das Outfit dafür noch etwas mehr in Richtung "overdressed", aber hey, einen Tod muss man sterben und gegen "overdressed" hatte ich noch nie viel einzuwenden =D








Und wozu habe ich dieses Outfit jetzt getragen? Ins Theater, in die Kirche, zur SHERLOCON? Nope, zum Sportunterricht der Erstklässler =D Wo kämen wir denn auch hin, wenn ich meine Fashiongelüste so albernen Dingen unterordnen würde wie dem täglichen Leben, dem Klima oder dem gesunden Menschenverstand?! Den Schülern hat´s jedenfalls gefallen... ^_^

Uuuund ich habe es geschafft, das Outfit noch abzuphotographieren, bevor ich aus dem Haus gegangen bin, morgens früh um sieben... vorbildlich, nicht?! Dafür kriege ich 100 Fashionbloggerpunkte ^_^

Aber haec omnia sunt vanitates,




Freitag, 3. Oktober 2014

Captivitates: Neuentdeckte Liebe zu Armbanduhren

Eine kleine Auflösung schulde ich Euch ja noch, nämlich den Inhalt meines geheimnisvollen schwarzen Kästchens aus dem Post über die Zweibrücker Style Outlets: eine dunkelrote kleine Marc Jacobs-Armbanduhr =)


Lange Zeit habe ich mir keine hochwertigen Uhren zulegt... es lohnt sich einfach nicht, wenn man sie nicht auch trägt. Irgendwie hatte ich mir das Armbanduhren tragen komplett abgewöhnt - schließlich gab es ja auch immer eine Handyuhr, auf die man gucken konnte. Außerdem konnte ich die perfekte Alltagsuhr, für die ich auch ein Sümmchen ausgeben würde, einfach nicht finden... hier habe ich Euch schon mal ausführlicher mein Leid geklagt. Hier und da habe ich mir eine günstige Modeschmuck-Uhr zugelegt (die hier z. B.), so rein aus Gründen der modischen Auswahl, aber auch die sind meistens verschmäht auf ihren Plätzen liegengeblieben. Eigentlich finde ich die Angewohnheit, ständig aufs Handy zu starren, ziemlich gräßlich und Armbanduhren viel eleganter (Apropos: Was soll denn das eigentlich mit dieser Apple iWatch? Man ist doch wirklich schon genug ans Handy gefesselt, da muss man sich nicht noch ein zusätzliches ans Handgelenk schnallen... und besonders hübsch ist das Ganze ja auch nicht o.O), deshalb habe ich mir immer wieder vorgenommen, dass ich mir das Uhrentragen wieder angewöhne und das dann mit dem Kauf einer tollen Uhr belohne =)

Und das habe ich jetzt tatsächlich geschafft, auch wenn das vorwiegend den äußeren Umständen geschuldet ist: Da ich jetzt vorübergehend als Grundschullehrerin arbeite, muss ich das Fortschreiten der Zeit ständig mit dem des Unterrichtsstoffs in Einklang bringen. Und wenn das Starren aufs Handy schon unter normalen Umständen unelegant ist, vorne an der Tafel käme man sich gleich doppelt doof dabei vor, besonders da die süßen kleinen Monsterchen, die man Schüler nennt, auch außerhalb der Unterrichtszeiten das kleinste Sichtbarwerden eines Smartphones mit "Man darf keine Handys in der Schule haben!" kommentieren ("Ich darf alles, Schätzchen, ich darf alles." ^_^). 

Also schnappe ich mir nun mittlerweile brav jeden Morgen eine Armbanduhr, was doch ein prima Grund ist, sich dieses hübsche Stück zuzulegen - schließlich braucht man ja auch immer einen Grund zum Shoppen, was die Ursache dafür ist, dass ich so gut im Erfinden von Gründen bin =D




Ohne mich selbst loben zu wollen, ich hab da wirklich einen guten Griff getan =) Die Kombination aus dem leicht matt poliertem Gold und dem dunklen Rot gefällt mir außerordentlich gut, dazu kommt noch der hübsche Rabatt des Outletcenters... und nicht mal das sichtbare Logo stört mich, weil es irgendwie so witzig als Zahlenersatz verpackt ist =) 

Wie findet Ihr sie? Seid Ihr fleißige Uhrensammler oder gehört Ihr eher der "Upps, wieder zuhause liegengelassen"-Fraktion an?

Aber haec omnia sunt vanitates,

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