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Dienstag, 30. April 2013

Creatio: "Princess-of-Hearts"-Kleid

Mit viel Stolz haben wir bemerkt, dass wir uns allmählich auf die 500-Leser-Linie zubewegen (Danke, Ihr Häschen! ^_^) und da sich nach diesem Post viele von Euch gewünscht haben, dass wir das Gewinnspiel wiederholen, wollen wir Euch zu diesem Anlass den Wunsch sehr gerne erfüllen und noch weitere Schönheiten in den Besitz einer Zeichnung von ihrem Traumkleid bringen =)

Dafür musste ich natürlich noch ein bißchen üben (ganz besonders was Ähnlichkeiten angeht) und habe daher heute einen neuen Entwurf für Euch - man verzeihe mir die pompöse Namenswahl =D

Ich stelle mir vor, dass man das Kleid aus einem pfirsichfarbenen, eher dünnen, fließenden Stoff schneidert, ähnlich wie Chiffon, aber weniger durchsichtig - vielleicht dünne Seide. Es soll von vorne recht schlicht aussehen mit etwas weiteren, langen Ärmeln und hochgeschlossenem Ausschnitt, der sich - ähnlich einem Wasserfallausschnitt - in weiche Falten legt und sich so bis über den Rücken zieht. Die Rückenverzierung soll aus schwarzen Ripsbändern bestehen, die mit Mesh unterlegt sind. Der Rock soll sehr lang sein und die auffällige Rückenansicht durch einen oberschenkellangen Schlitz ergänzen. Unter den "Schnürungsteil" der Verzierung würde ich breite Gummibänder einnähen, die zwei Funktionen haben: Zum Einen würden sie dafür sorgen, dass das Kleid sehr tailliert sitzt, obwohl das Oberteil sehr weich und anschmiegsam geschnitten sein soll.

 Zum Anderen habe ich persönlich bei rückenfreien Kleidern immer das Problem, dass ich es nicht mag, wenn man am Rücken den BH sieht, aber auch nicht gern ohne rausgehe. Deshalb würde ich einen BH innen in das Kleid einnähen. Er wäre nur an den Bügeln und an den Seitenteilen angenäht und würde in die Gummibänder übergehen, sodass kein extra Rückenband nötig ist. Die Träger wären separat und würden versteckt ganz seitlich über die Schulterblätter laufen, sodass der Stoff weich darüberfällt.

Meistens begnüge ich mich bei meinen Kleidentwürfen mit schlichten Pumps, hier hatte ich aber das Bedürfnis, zu dem sehr Zarten, Femininen des Kleids noch ein "härteres" Element hinzuzufügen. Also habe ich schwarze Lackpumps mit Riemchen entworfen, die mit wenigen goldenen Nieten und kleinen Kettchen verziert sind. Wie gefallen sie Euch? =)



Vielleicht ist es einigen von Euch schon aufgefallen, wer mir als Modell für meine Figurine gedient hat (die kleine Mini könnte ein gewisser Hinweis sein^_^) : Es ist Summer von Summer Lee, die uns auf ihrem tollen Blog schon so einige schöne Rückenausschnitte gezeigt hat, sodass ich nicht umhin konnte, ihr diesen Entwurf zu widmen. 

Wie findet Ihr das Kleid? Ich hoffe, Ihr habt ein bißchen Lust bekommen, am Gewinnspiel teilzunehmen, ich freue mich nämlich sehr auf viele tolle Traumkleidideen =)

Aber haec omnia sunt vanitates,

Eure Héloise


Montag, 29. April 2013

Creatio: Mein Outfit zur Götterdämmerung

Nachdem ich Euch gestern meine neuen Kleidchen gezeigt habe, konnte ich heute nicht widerstehen, mein Outfit für unseren geplanten Opernabend schonmal anzuprobieren, obwohl ich dazu eigentlich noch einen Monat Zeit hätte =)


Ich bin jetzt schon ganz verliebt in mich selbst =D Das neue apricotfarbene Kleid passt mir prima (ich war nicht ganz sicher mit der Größe). Hier sieht man es nochmal besser:


Dazu habe ich schwarze Strümpfe und Highheels kombiniert, sodass man den durchsichtigen Saum und das Muster gut erkennen kann. An Schmuck trage ich viele superdünne goldene Armreifen, diese Kette und meinen neuen Haarreif, der, wie prophezeit, das Kleid wunderbar ergänzt =)


Die Aufführung findet Anfang Juni statt, deshalb rechne ich damit, dass ich kein zusätzliches Jäckchen brauche. Da es abends aber kühl werden kann, will ich meine Wollstola mitnehmen, die schön luftig ist, aber trotzdem wärmt. Hinsichtlich eines Abendtäschchens habe ich mich noch nicht entschieden. Ich habe auf dem Photo meine Herztasche getestet (besser zu sehen hier), aber irgendwie bin ich noch nicht richtig zufrieden...


Wie findet Ihr es? Und was sagt Ihr zum Ton der Photos? Ich habe bei den letzten paar Outfits neue Einstellungen ausprobiert, weil mir die Bilder vorher immer zu dunkel wurden. Es ist kein Filter, nur eine leichte Tonwertkorrektur, und ich fahre die Sättigung etwas zurück, weil die Bilder immer sehr intensiv werden =)

Aber haec omnia sunt vanitates,

Eure Héloise


Sonntag, 28. April 2013

Captivitates: Mein Prüfungsbelohnungsshopping ^_^

Ich wollte nur mal kurz erwähnen, dass ich umwerfend intelligent und supergenial bin - ich hab nämlich meine fiese Klausur mit Bravour überstanden. Seitdem liege ich auf der faulen Haut und sonne mich im Glanz meiner eigenen Klugheit =D (Viel Theater um eine einzige Prüfung, werdet Ihr denken - aber es war immerhin DIE Angstklausur meines Studienfachs mit der höchsten Durchfallquote).

Aber ich schreibe diesen Post natürlich nicht, um anzugeben (na gut, nicht NUR, um anzugeben =D), sondern ich möchte Euch vorführen, was ich mir als Belohnung geleistet habe. Vor Monaten, als ich noch zitternd und mutlos über meinem Repetitorium saß, habe ich mir nämlich versprochen, dass ich mir, wenn ich die Prüfung überlebe, bei meinem Lieblingsonlineshop ein richtig tolles Kleid für anstehende Opernbesuche leiste (wir haben nämlich Wagnerjahr, Leute! Wagnerjahr! =D). Naja, und dann war das Kleid schon weg, das ich wollte, und ich hab stattdessen zwei tolle gesehen, zwischen denen ich mich nicht entscheiden konnte, und im Sale waren auch noch viele schöne Sachen... und da wurde der Warenkorb halt ein bißchen voller. Aber ich hab ja besonders gut abgeschnitten, also muss ich mich auch besonders viel belohnen, nicht? ^_^

Miss Selfridge hat nämlich immer so viele schöne Kleider, die mit Transparenz spielen - lustigerweise ist bei jedem Kleid, das ich bestellt habe, Transparenz anders umgesetzt  und ich habe erst beim Photographieren gemerkt, dass sie alle irgendwie durchsichtig sind - aber ich mag das halt <3

Und das hier sind sie - Achtung Bilderflut =)


Das erste Kleid besteht aus Tüll mit einem blickdichten kurzen Unterkleid. Auf der Vorderseite sind Samtapplikationen angebracht, die mit einzelnen schwarzen Pailletten bestickt sind. Hier sieht man sie besser:



Den Haarreif finde ich einfach toll - normalerweise trage ich schlichtere, aber die Mischung aus Perlen, Steinchen und Chiffonblüten hat mich irgendwie angesprochen. Und er passt perfekt zu diesem Kleid:


Dieses tolle Kleid ist apricotfarben, knöchellang und ebenfalls zweilagig. Es sitzt in der Taille recht eng und fällt von da locker nach unten. Am besten gefällt mir, dass es über und über mit cremefarbenem filigranen Barockmuster bestickt ist:



Im Sale hab ich noch zwei dünnere Haarreifen mitgenommen, einen mit Perlen und schwarzen Rosen und einen mit weißen Steinchen und Spikes - den mag ich, weil er wie Helios' Strahlenkranz aussieht =)


Dieses Kleid besteht aus nicht weniger als 5 verschiedenen transparenten Stoffen: Spitze, Häkelspitze, Chiffon, gepunktetem Mesh und besticktem Mesh =D  Ein Unterkleid fehlt und ich mache mir schon ein paar Gedanken darum, wie man es interessant kombinieren könnte...


Am besten gefällt mir der Schnitt des Rocks: er ist hinten extrahoch angesetzt und fällt wie der Schleier eines Renaissancekleids - als ich das gesehen habe, konnte ich nicht widerstehen =)


Diese Schuhe sind als Ausnahme nicht von Miss Selfridge, sondern von Deichmann - ich habe sie direkt nach der Prüfung auf einem ziellosen Ich-kann-nicht-glauben-dass-es-endlich-vorbei-ist-und-brauche-dringend-frische-Luft-bis-mein-Hirn-wieder-funktioniert-Streifzug in der Stadt mitgenommen =) Sie sind aus Wildleder  und sehr bequem. Ich brauchte noch Sommerschuhe so für jeden Tag, also war es eine gute Investition =)


Leider konnte ich von diesem Kleid keine guten Photos machen, es wurde alles zu hell =/ Es ist ebenfalls zweilagig und hat tolle weite Ärmel. Außerdem ist es überall mit Perlen bestickt =)


Es sind eigentlich Blumenranken und sie sind viel hübscher als auf dem blöden Photo. Der Halsausschnitt und Ärmel- und Rocksaum sind ebenfalls bestickt =)


In diese Kette habe ich mich sofort verliebt und musste sie unbedingt haben =) Ich liebe Gemmen sehr und hier ist sie sehr hübsch eingebunden - durch die vielen Steinchen ist die Kette natürlich sehr opulent, aber so als Ausnahme geht das mal....


Hier sieht man nochmal etwas besser, wie sie zusammengesetzt ist =)


Das letzte Kleid ist aus Chiffon und hat einen schönen viktorianischen Schnitt - ich suche schon länger so ein Kleid, das diesen altmodischen Schnitt hat, aber schlicht gestaltet ist, ohne zu sehr nach Gothic auszusehen. Ich hätte gerne noch eines in Weiß oder Creme, hat da jemand einen Tipp für mich? =)

Das wäre mein kleiner Beutezug - ich muss zwar jetzt bis zum Ende des Monats hungern, aber der geht ja Gottseidank nicht mehr lange =D Außerdem lohnt es sich; obwohl ich schon eine ganze Stange voll hübscher Kleidchen habe, gehört jedes von diesen zu den Hübschesten meiner kleinen Sammlung, finde ich =)

Wie gefallen sie Euch? Was war der Anlass für Euren letzten Shoppingexzess? =)

Aber haec omnia sunt vanitates, 

Eure Héloise


Samstag, 27. April 2013

Creatio: Breakfast at Tiffanys

Hallo Blogfreunde und Blogfreundinnen,

heute möchte ich Euch eines meiner Lieblingskleider vorstellen: das graue Etuileid mit einem feinen Lackgürtel. Es ist aus ganz fein gewebtem Stoff und total schick^^. Genau die richtige Mischung aus elegant und sexy, aber nicht zu aufdringlich. Dazu ein paar schöne schwarze High Heels und man ist schon perfekt angezogen.



Vielleicht habt Ihr hier schon meine Oster-Errungenschaft gesehen, den cremefarbenen Blazer aus der H&M Conscious Collection von Vanessa Paradis. Hier habe ich ihn nun zur Abwechslung nicht zu einer Hose, sondern zum Kleid kombiniert:



 Ich finde, der klassiche Schnitt des Kleids spielgelt sich sehr schön auch im Blazer wieder; die Länge des Blazers harmoniert auch mit dem Kleid. Da das Kleid eher schlicht gehalten ist, sind die Schmucksteine des Blazers am Kragen auch nicht zuviel des Guten;)

Was haltet Ihr davon? Gut kombiniert oder zu streng?

Haec omnia sunt vanitates, Eure Hermia





Donnerstag, 25. April 2013

Libri Legendi: Die Geschichte der Mörderinnen

"Im Zustande des Hasses sind Frauen gefährlicher als Männer; zuvörderst weil sie durch keine Rücksicht auf Billigkeit in ihrer einmal erregten feindseligen Empfindung gehemmt werden, sondern ungestört ihren Hass bis zu den letzten Consequenzen anwachsen lassen, sodann weil sie darauf eingeübt sind, wunde Stellen (die jeder Mensch, jede Partei hat) zu finden und dort hinein zu stechen: wozu ihnen ihr dolchspitzer Verstand treffliche Dienste leistet" - Nietzsche

Pierre Bonnaud - Salome - via Wikimedia Commons
Wie man aus dem Posttitel schon ersehen kann, mache ich Euch heute mit einer mehr makaberen Seite meiner Seele bekannt - das Objekt dieses Libri Legendi-Posts ist nämlich meine derzeitige Lektüre, ein historisches Werk mit dem wunderschönen Titel "Schwarze Witwen und Eiserne Jungfrauen - Geschichte der Mörderinnen". 

Thema dieses Werks sind verschiedene Frauengestalten der Geschichte, die eine tödliche Wirkung auf ihre Zeitgenossen hatten, angefangen bei Salome über Elisabeth Bathory und Jeanne d'Arc bis Ulrike Meinhof. Im krassen Gegensatz zu der üblichen Frauengeschichtsschreibung finden sich hier weniger  ihre Erfolge, Leiden und Liebesqualen, sondern ihre  außergewöhnlich grausamen und erschreckenden Attentate und Serienmorde. Die Autoren Christian Bolte und Klaus Dimmler verstehen es, ein ohnehin spannendes Thema interessant darzustellen, behandeln das Thema aber dennoch seriös und ohne reißerische Sensationsmacherei und beziehen auch literarische, historische, kulturelle und psychologische Standpunkte mit ein.

Wer also eine literarische Alternative zur typischen amerikanischen Krimiserie sucht, sich gern spielerisch mit geschichtlichen Zusammenhängen beschäftigt oder einfach seine makabere Seite ausleben will, kommt hier definitiv auf seine Kosten - besonders letztere, denn (was mir am besten gefällt) die einzelnen Geschichten sind nicht chronologisch geordnet, sondern nach der liebsten Tötungsmethode der Delinquentinnen =D
via
Passend dazu habe ich ein martialisches Outfit entworfen, für eine Mischung aus femme fatale und monstre femelle, bestehend aus viel Leder, mörderisch hohen (haha =D) Stilettos, schwarzem Federbolero und unverkennbar blutassoziierenden Accessoires =D 

Wie findet Ihr es? Mögt Ihr Geschichte? Oder Morde? Oder mörderische Geschichte? =D

Aber haec omnia sunt vanitates,

Eure Héloise


Mittwoch, 24. April 2013

Creatio: H&M Conscious Collection Blazer in Creme

Salvete meine Bloggerfreund/e/innen!

Der Osterhase ist, wenn er bei mir zu Hause vorbei hoppelt, ein kleiner Textil-Fetischist. Der gute Mümmelmann bringt meinen (Mümmel)Mann nämlich fast immer dazu, mir etwas Schönes aus Stoff zu schenken. Das wird natürlich gemeinsam ausgesucht^^ Ich lass mir da ja nicht alle Eier in mein Nest legen, nur die Hübschen^^

So trug es sich zu, dass der Hasi meinem Hasi zuflüsterte, es gäbe bei H&M eine "Conscious Collection", bei der Vanessa Paradis als Modell fungierte....ich finde sie ja sehr cool, alleine weil sie mal mit dem bekanntesten Piraten der Welt ein Lager teilte...nun ja, ich schweife ab^^
Pressefoto via H&M

In dieser Collection habe ich einen zart cremefarbenen Blazer entdeckt, der einen wunderbaren Schnitt hat und mit schönen Strass-Steinchen am Kragen verziert ist. Es war Liebe auf den ersten Blick! Als ich ihn dann anprobierte, verliebte sich mein Gönner (Gott sei Dank) auch nochmal ;) Also wanderte der Blazer als Ostergeschenk ins Körbchen.



Für Euch habe ich ihn ein bisschen unkonventionell kombiniert- ich habe meine beigne Krumpel-Chino und mein dazu passendes Jette Joop Button Down Shirt gewählt. Wahlweise trage ich dazu cremefarbene Ballerinas mit schwarzer Schleife oder hohe Lackpumps.




Die Ballerinas machen das ganze Outfit natürlich etwas lässiger, was sich auch gut in Kombination mit der Chino trifft. Der Blazer macht ja schon was her (so empfinde ich das zumindest), daher wollte ich nicht noch mit "mächtigem Tamtam" im restlichen Outfit um die Ecke kommen.




Mit den Pumps ist das ganze natürlich edler; sie werten in Kombo mit dem Blazer das Outfit als "abendtauglich" auf.





Was haltet Ihr davon? Flats oder liebe hohe Schuhe dazu? Oder lieber Jeans? Es ist mir komischerweise irgendwie schwer gefallen, das gute Stück zu kombinieren -_-

Aber: Haec omnia sunt vanitates, 
Eure Hermia

Dienstag, 23. April 2013

Creatio: Héloise in Hosen mit Frustrationspotenzial...

Nach unserer heißen Diskussion über Jeans hier habe ich beschlossen, mich um mehr Toleranz zu bemühen, und habe einen riskanten Selbstversuch gewagt: Einen ganzen Unitag in Jeans (allerdings nicht in Blue Jeans, so weit geht meine Toleranz dann doch nicht und außerdem habe ich keine =D).

Und so sah das aus:


Meine einzigen Jeans (meine einzigen Hosen überhaupt, Leggings und Shorts ausgenommen) sind weiß und haben ein hübsches altmodisches Blumenmuster in verschiedenen Pastelltönen, das man hier deutlich besser erkennen kann. Dazu habe ich ein simples schwarzes Shirt und mein weißes Spitzenwestchen kombiniert. Highheels, Perlenschmuck, Schleifchenhaarreif und meine gewohnte Unitasche lassen das Ganze noch etwas femininer wirken.


Auf der Pro-Seite kann man vermerken, dass ich mir doch einbilde, ich hätte es geschafft, eine gewisse Héloise-Note in das Outfit miteinzubringen. Und niemand ist bei meinem Anblick tot umgefallen.

Das wars aber auch schon - Kontras gibt es hingegen einige: Zuerst mal kann ich überhaupt nicht verstehen, wie jemand Jeans als "bequem" bezeichnen kann. Ich fand das Tragegefühl bei den Jeans total nervig - den ganzen Tag über war ich mir so seltsam bewusst, dass ich Hosen anhabe, so als ob ich drückende Schuhe tragen würde. Man hat so viel steifen Stoff um die Beine, den man bei jeder Bewegung, jedem Beugen der Knie deutlich merkt. Der Hosenbund hat es auf magische Weise geschafft, gleichzeitig einzuschneiden UND weit genug zu sein, um zu rutschen. Und die schmalen eleganten Gürtel, mit denen ich sonst meine Cardigans und Kleidchen verziere, wollte ich nicht mit dem Gewicht einer Hose vergewaltigen.

Außerdem finde ich meine Beine eigentlich echt gut - ich meine, sie sind nicht die längsten der Welt, aber sie  sind hübsch geformt und passen zu meiner Figur und Größe. In den Jeans aber kamen sie mir gleich doppelt so stämmig vor wie sonst. Darauf kann ich echt verzichten =/


Aber viel schlimmer noch fand ich (und ich entschuldige mich schon mal, weil es mir nicht gelingen wird, das Folgende auszudrücken, ohne dass es irgendwie eingebildet klingt):

In Jeans kann man einfach keine Prinzessin sein. Mit Kleidern kommt man sich immer eleganter und besonderer vor. Normalerweise schreite ich mit wehenden Röcken und schwungvollem Schritt über den Campus und Leute drehen sich um und machen mir Platz... die Menge teilt sich vor mir... Heute hat sich gar nichts vor mir geteilt. Ich kam mir vor wie ein ganz gewöhnlicher Mensch... aus dem Pöbel... herzlichen Dank auch, Ihr blöden Hosen =(


Also, Ihr Häschen, prägt Euch den Anblick gut ein - der kommt nämlich so schnell nicht wieder =D

Aber haec omnia sunt vanitates,

Eure Héloise


Montag, 22. April 2013

Captivitates: H&M Exclusive Conscious Collection

Vor ein paar Wochen haben wir Euch hier über die Exclusive Conscious Collection von H&M berichtet und vorab Pressebilder gezeigt. Viele Kleider habe ich sehnsüchtig erwartet - jetzt möchte ich Euch berichten, was daraus geworden ist =)

Am 4. April sollte die Kollektion in die Läden kommen, allerdings nur in 4 deutsche H&M-Shops, deshalb habe ich mich schon ab 6 Uhr auf die Lauer gelegt, um über den Onlineshop das Eine oder Andere zu ergattern. Diese Stücke hatte ich mir vorher besonders gemerkt:



Große Bilder hier
Da ich schon früher erlebt habe, welcher Andrang im Onlineshop bei besonderen Kollektionen oder Aktionen herrschen kann, habe ich die Website ab 6 Uhr circa alle 5 Minuten aktualisiert. Erst habe ich darauf spekuliert, dass die Kollektion zur gewohnten Auffüllzeit eingestellt wird, vergebens, dann darauf, dass sie um 10 Uhr zur Ladeneröffung reinkommt, ebenfalls vergebens. Eingestellt wurde sie dann etwa um halb 11 - 5 Minuten nach halb 11 war ich online, da waren die schönsten Stücke schon weg (und tauchten wenig später bei Ebay auf =/)

Das graue Kleid habe ich also gar nicht mehr gefunden, das altrosafarbene war nur noch in Größe 44 da, nur das schwarze habe ich mit einer gazellenartigen Schnelligkeit noch erobern können =) Und hier ist es:


Der Versand hat meiner Meinung nach etwas länger gedauert als gewöhnlich, aber nicht auffallend länger. Positiv fällt auf, dass das Kleid deutlich besser verarbeitet wirkt als Standard-H&M-Kleider, was ich bei dem höheren Preis aber auch angemessen finde. Was man auf den Pressebildern nicht erkennen konnte, war, dass am Bustier eine zweite Stofflage auf glänzendem organzaähnlichem Stoff vernäht ist, die ich sehr hübsch finde. Außerdem ist innen im Kleid eine zweite Lage mit Stäbchen eingenäht, die formend wirken soll. Etwas seltsam fand ich die Maße: Normalerweise passt mir diese Größe bei H&M sehr gut, diesmal aber hatte ich um den Hintern etwas zu viel und um die Oberweite etwas zu wenig Platz. Und ich bilde mir ein, dass der Schnitt auch auf den Fotos in der Hinsicht leicht unausgewogen wirkt. Außerdem fällt der Schnitt des Rocks ab der Hüfte relativ grade aus - schöner hätte ich es gefunden, wenn sich der Rock nochmal etwas verengt hätte.


Die Stoffblüte besteht aus mehreren Lagen aus dünnem gefälteten Stoff, bei denen außen Draht o.ä. eingenäht ist, sodass sich die Lagen blütenähnlich aufstellen. Sie ist an einem Ripsband angenäht, das man auch abnehmen kann, und deutlich cremefarbener als auf den Pressebildern. Ehrlich gesagt, ich fand das Kleid zwar vor allem wegen dieser Blüte interessant, weiß aber jetzt nicht mehr viel mit ihr anzufangen. Die Lagen halten nämlich nicht so, sondern werden nur durch den Draht aufgebauscht. Für die Fotos habe ich sie 5 Minuten lang schön hindrapiert, aber während des Tragens bleiben sie natürlich nicht so. Vielleicht werde ich versuchen, sie richtig anzunähen, sodass sie so halten, aber dann kann man den Gürtel nicht mehr abnehmen. WENN man ihn aber abnimmt, bleibt das übrig:


Ein einfaches figurbetontes schwarzes Kleid - was durchaus ok ist, es ist ja sehr hübsch. Nur ist es ja nicht so, als hätte ich nicht schon einige einfache schwarze Kleider, ganz im Gegenteil. Und angesichts der vielen besonderen Kleider, die die Kollektion versprochen hat, finde ich das als Ergebnis schon etwas enttäuschend. Natürlich könnte ich mich noch auf Ebay umsehen - diese künstliche Verknappung und Preiserhöhung der Ebayverkäufer mache ich aber aus Prinzip nicht mit, weil das meiner Ansicht nach einfach eine Sauerei ist.

Also, liebes H&M-Team, folgender Vorschlag: Wie wärs denn, wenn Ihr bei solchen Kollektionen wenigstens für den ersten Verkaufstag festlegen würdet, dass nur 2 Stück pro Person und Kleid verkauft werden dürfen? Kommt schon, dadurch könnt Ihr doch nicht soviel an Umsatz verlieren bei einem Tag! Ärgert es Euch denn nicht, dass nach all Eurer Arbeit und Werbung andere den dreifachen Preis für Eure Kleider kassieren?! Ich sage: Bringt die Kollektionen unter das Volk! =D

Wie seht Ihr das? Gehört Ihr zu den Glücklichen, die noch das Eine oder Andere ergattern konnten? Oder hat Euch die Kollektion gar nicht so zugesagt?

Aber haec omnia sunt vanitates,

Eure Héloise


Sonntag, 21. April 2013

Héloise vs Hermia: Jeans - Stilikone oder Allerweltsuniform?

Héloise sagt:
Zu Anfang dieses Posts möchte ich gerne erwähnen, dass wir uns natürlich bewusst sind, dass wir auf Et Omnia Vanitas immer rein subjektive Meinungen vertreten - denn ich werde mir mit dem Folgenden jetzt sicher viele, viele Freunde machen: Ich hasse Jeans. 

Die Gründe dafür sind vielfältig: Zuerst einmal trage ich selbst nie Jeans (und wenn ich "Jeans" schreibe, ist damit jene typische grobstoffige Hose in verschiedenen Blaunuancen gemeint). Das liegt einerseits daran, dass ich prinzipiell wenig bis gar keine Nicht-Shorts-Hosen trage, weil mir die meisten für meinen Stil nicht elegant und feminin genug sind, und andererseits daran, dass ich auch kein Blau trage, weil ich finde, dass die Farbe für meinen Typ nichts tut. Ich besitze zwar eine helle Jeanshose mit pastellfarbenem Blumenmuster (die hier), aber auch die ziehe ich kaum jemals an, weil ich nach Jahren des Röcketragens Hosen irgendwie ungewohnt, unbequem und nervig finde.

Trotzdem bin ich prinzipiell sehr gut dazu in der Lage, zwischen Kleidungsstücken, die nur mir nicht stehen, und Kleidungsstücken, die an sich nicht besonders kleidsam sind, zu unterscheiden, und Jeans gehören zugegebenermaßen definitiv in die erste Kategorie - also woher kommt meine Abneigung?

Ich finde es einfach völlig unverständlich, dass Jeans dermaßen zur Allerweltsuniform geworden sind. Stellt Euch doch mal an einem schönen Frühlingstag wie heute, sagen wir, in eine Fußgängerzone oder an eine Campushaltestelle, senkt Euren Blick auf ein Niveau ca. 30cm über den Boden und dreht Euren Kopf von links nach rechts. Was seht Ihr? Jeans, Jeans, Jeans, Jeans, Jeans... einen Wald an blaubehosten Beinen, egal ob an Männlein oder Weiblein, an alt oder jung. Muss das denn echt sein?! Individualität ist doch keine ansteckende Krankheit! Was sollen denn z.B. noch die ganzen Diskussionen über Schuluniformen? Die meisten Schüler tragen doch längst eine!

Ihr merkt schon, bei dem Thema könnte ich mich in Rage reden =) Trotzdem finde ich, dass Jeans an viele Menschen eigentlich gut aussehen können - aber weil einfach alle ständig Jeans tragen, haben sie für mich so einen Beigeschmack von Beliebigkeit und Kreativlosigkeit und müssen daher schon verteufelt gut kombiniert werden, um mir mehr als ein gelangweiltes "Ganz hübsch" zu entlocken.

Zum Glück finde ich sowohl in der Person meiner liebsten Mitbloggerin als auch in der wundervollen großen Bloggercommunity genügend Köpfe mit Geschmack, die interessante Jeansoutfits zusammenstellen - dazu gehören allerdings nicht die Leute, die folgenden großen Fehler machen: Sie tragen toll kombinierte, farblich aufeinander abgestimmte Kleidungsstücke PLUS JEANS. Das ist noch so ein Punkt, den ich gar nicht verstehe: Durch den Vormarsch der Jeans in der Welt scheint Jeansblau in sämtlichen Nuancen zu einer Art Unfarbe geworden sein, die in ein Farbkonzept nicht eingebunden werden muss. Was ist da denn los?! Würde ich eine Auswahl von Hosen in verschiedenen Orange- oder Grünnuancen herausbringen und behaupten: "Guckt mal, Leute! Grüne Hosen! Die passen zu allem! Immer! Überall!", würden mich doch alle nicht-farbenblinden Menschen angucken, als wäre ich verrückt! Blau ist doch eine ganz normale Farbe, die, wie jede andere Farbe auch, zu manchen Farben sehr gut passt und zu anderen überhaupt nicht, und nicht jede Blaunuance passt zu jedem Typ. Trotzdem sehe ich sehr oft Menschen, die zwar in jedem anderen Fall einen ausgezeichneten Geschmack beweisen, was Farbkombinationen betrifft, aber irgendwie einen blinden Fleck zu haben scheinen, sobald es um Jeans geht. In einigen Fällen beißen sich die Farben dann so grässlich, dass ich bei dem Anblick ernsthafte Probleme habe, ein nervöses Zucken zu unterdrücken - aber außer mir scheint das niemandem aufzufallen. Ernsthaft, was soll das?!

jeans vs the rest

Hermia sagt: 
Um Héloise sofort mal richtig eins reinzuwürgen: Ich LIEBE Jeans! Jeans sind einfach das Beste!
So, jetzt muss ich erstmal durchatmen und meiner leidenschaftlichen Liebeserklärung für die Hosen aus dem ganz besonderen Stoff Argumente folgen lassen:
  1. Jeans sind ja ungemein bequem. Ich habe mich in einem 2 Monate andauernden Selbstexperiment geopfert und ganz auf Jeans verzichtet. Ich wollte einfach mal Héloise' Lebensgefühl nachempfinden, weil sie ja so überzeugt von Röcken etc ist und Jeans nicht so mag *hust Untertreibung*^^. Also hat Hermia Kleidchen, Röckchen und Strumpfhosen rausgekramt und einfach überallhin angezogen. Ergebnis: Ja, war ok. Sieht hübsch und feminin aus, man ist immer gut angezogen. ABER: Mein "Coolnessfaktor" hat sich wohl beim Anblick der Röcke und Kleider an seinem eigenen Erbrochenen verschluckt und sich danach ins Ausland abgesetzt. Soll heißen: Der Röckchen/Kleidchen-Schick hat einfach so gar nix vom lässigen Style, den ich immer so gepflegt habe.... und um zum Anfang zurück zu kehren: Röcke und Kleider werden niemals so bequem wie Jeans sein können... immer muss man aufpassen, dass da nix hochkrabbelt oder verrutscht usw... total nervig! Abgesehen davon bin ich die totale Niete, was Strumpfhosen angeht: Laufend mache ich die Dinger kaputt! Und Laufmaschen sind dann auf einmal überhaupt nicht mehr ladylike...
  2. Mir ist es auch wurscht, wie viele Menschen in meiner Umgebung Jeans tragen - das können nur zwei oder zweihundert sein, eine Jeans sieht an jeder Dame anders aus...
  3. Die klassische "blue jeans": Warum blue jeans nicht grün sind, kann ich ja mal direkt beantworten: Grün passt einfach nicht zu allem, Jeansblau schon^^ Jeansblau ist eben eine von diesen zeitlosen, besonderen Farben, die sich wirklich auf ALLES kombinieren lässt. Ob man nun ein Shirt oder einen Blazer zur Jeans trägt - alles ist machbar und sieht mit dem richtigen Schnitt und dem passenden Schuhwerk super aus!
Nach 2-monatigem Jeans-Entzug muss ich feststellen: Jeans sind ein Lebensgefühl! Sobald ich in meine Lieblingsjeans schlüpfe, meine Converse anziehe, ein lässiges Shirt dazu kombiniere, kann ich die Freiheit schon förmlich schmecken... vor meinem geistigen Auge ziehen schon die allergeilsten Wanderwege, Waldtouren und Shoppingtrips vorbei... Ihr seht, ich werde poetisch wenn es um Jeans geht ;) In diesem Sinn: Es leben die blauen Hosen!

Aber: Haec omnia sunt vanitates, Eure Hermia alias Jeansliebhaberin

Samstag, 20. April 2013

Amor argenti

Guten Tag meine lieben BlogleserInnen,

heute möchte ich Euch ein Teilchen vorstellen, dass ich bei der Mannheimer Shoppingtour mit Héloise ergattert habe: Ein silbernes Lurexkleid mit tollem, weiten Ausschnitt, 3/4 Ärmeln und einer knieumspielenden Länge.
Da das Kleid durch den leichten Glitzereffekt schon einiges dahermacht, haben Héloise und ich rumprobiert, welches Accessoire wohl passend dazu wäre. Héloise hat uns dann den Durchbruch beschert, indem sie mir eine tolle, schwarze Kette geliehen hat, die den Stil des Kleids wirklich perfekt ergänzt.



 Zum Kleid wählte ich die schön hohen Lackpumps, sie strecken die Beine und passen gut zum Stil des Kleids. Als einziges, weiteres Accessoire sehe ich hier meine roten Nägel an, die dem ganzen noch einen kleinen Farbtupfer verleihen^^


Da das Kleid wirklich seeeehr tief blicken lässt, was den Ausschnitt angeht, habe ich ein schwarzes Spagettiträgertop gewählt, damit meine Oberweite da bleibt, wo sie hingehört: den Blicken verborgen:)


Natürlich darf ein passendes Buch hier nicht fehlen: Ich wählte "Iphigenie" von J.W. von Goethe...vielleicht hat sie ja auch des Öfteren solche Kleider getragen^^


Was haltet Ihr davon? Ich finde es eigentlich total schick^^ Aber, es gilt, wie immer: Haec omnia sunt vanitates,

Eure Hermia
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