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Dienstag, 30. Juli 2013

Sententiae Heloisae: Über schräge Wahrnehmung

Dieser Post wird mal wieder etwas textlastiger - denn ich möchte mich heute zu einem Thema äußern, über das ich mir gerade ein paar Gedanken mache, und zwar Plus-Size-Blogger, d.h. über die Art, wie Plus-Size-Blogger von Nicht-Plus-Size-Bloggern/-Trägern wahrgenommen werden. Der Anlass zu diesem Post ist ganz einfach der, dass ich in letzter Zeit ein paar Diskussionen zu dem Thema mitbekommen habe, aus denen ich mich erstmal herausgehalten habe, die mich dann doch aber ein bißchen beschäftigt haben.

Ehrlich gesagt habe ich vorher nie so intensiv darüber nachgedacht. Ich habe zwar mehrere Plus-Sizer unter den Blogs, die ich regelmäßig besuche (z.B. die wunderschöne Mia von In Fat Style), aber ich habe sie nicht gelesen, weil ich mich für das Thema Plus-Size-Mode besonders interessiert hätte, sondern aus den gleichen Gründen wie bei jedem anderen Blog auch: Die Blogger wirken sympathisch, die Posts sind interessant, etc. etc.. Mein plötzliches Interesse rührt daher, dass ich bei eben erwähnten Diskussionen den irritierenden Eindruck bekommen habe, dass sich die Wahrnehmenden von Plus-Size-Mode im Groben in zwei Kategorien einteilen lassen:

Kategorie A: Die "Nehmt gefälligst ab!"-Fraktion. Diese Leute möchten gerne alle Menschen ab Größe 40 in weite schwarze Kartoffelsäcke stecken, finden an Plus-Sizern prinzipiell jede andere Kleidung lächerlich und verstecken ihre Voreingenommenheit gerne hinter rechtfertigenden Aussagen wie "dass mehr Gewicht schlecht für die Gesundheit ist".

Kategorie B: Häufigste Aussage: "Die ist ja soo mutig!". Menschen dieser Kategorie finden an Plus-Sizern prinzipiell jedes Outfit gut, das NICHT aus weiten schwarzen Kartoffelsäcken besteht, und sind für gewöhnlich so umwerfend tolerant und reflektiert, dass sie jeden, der auch nur einen Hauch an Kritik an einem Plus-Size-Outfit äußert, automatisch in Kategorie A stecken wollen (Deshalb hatte ich, wenn ich ehrlich bin, zuerst gewisse Bedenken, diesen Post zu veröffentlichen... aber was soll´s, es ist mein Blog, findet Euch damit ab =D).


Bei meinen Recherchen zu diesem Post bin ich auf die Aussage gestoßen, dass das übergeordnete Ziel von Plus-Size-Blogs nicht nur ist, anderen Dicken zu zeigen "Hey, wir können auch modisch sein", sondern dem Wort "dick" die negative Konnotation zu nehmen, d.h. zu zeigen, dass dick anders ist als dünn, aber nicht schlechter. Okay, so weit, so gut, das kann man doch unterstützen. Ich bin prinzipiell der Ansicht, dass Körperumfang und Gewicht Kriterien sind, die die Attraktivität eines Menschen beeinflussen können, aber nicht müssen (Nein, lieber Herr Abercrombie&Fitch-CEO, Leute mit Größe XS sind NICHT automatisch wunderschön! o.O), und dass Mode jedem Spaß machen dürfen sollte. 

ABER: Angesichts Kategorie B-Menschen frage ich mich solangsam, ob  Unvoreingenommenheit gegenüber Plus-Size-Trägern wirklich bedeutet, dass man prinzipiell bei jedem Plus-Size-Outfit in Beifall und Entzückensschreie ausbrechen muss!

Okay, ich gebe gerne zu, dass es sehr viel Mut und Selbstbewusstsein erfordern muss, sich als Plus-Size-Blogger den Kategorie-A-Leuten gegenüberzustellen und zu sagen "Seht her, ich bin auch modisch, ich bin auch schön, etc.", das will ich auch gar nicht kleinreden. Aber bei der Bewertung eines Outfits sollte doch vor allem die Ästhetik zählen! Wenn Dicksein nur als ein körperliches Merkmal unter vielen betrachtet wird, sollte es bei der Bewertung nicht mehr hervorgehoben werden wie jedes andere, egal ob böswillig oder gutgemeint.

Zuerst einmal ist das Gewicht ja nicht das einzige äußerliche Merkmal der Plus-Size-Blogger. Man könnte also ein Outfit z.B. auch danach bewerten, ob die Farben zu Haarfarbe und Teint passt, ob die einzelnen Kleidungsstücke an sich eine passende und interessante Kombination darstellen usw. usw.. Und wenn das mal nicht passt, muss man das auch sagen dürfen! Nicht jedes "Das steht dir nicht" bedeutet "Das steht nur Size Zero"!

Und wenn man wirklich tolerant ist, dann sollte es auch möglich sein, ehrliche Kritik zu üben, wenn es mal an der Figur hängt (auf die nette diplomatische konstruktive Weise, mit der man immer kritisieren sollte, versteht sich). Wenn man Dicksein als simples körperliches Merkmal betrachtet, dann ist es doch ganz natürlich, dass damit manche Kleidungsstücke sehr gut funktionieren und andere eben weniger gut, genau wie manche Kleider an Frauen mit etwas mehr Oberweite nicht gut aussehen und andere wiederum nicht an Frauen mit Size Zero. Davon mal abgesehen gibt es ja auch nicht DEN dicken Körpertyp und was an der einen mit Größe 44 eher unvorteilhaft aussieht, sieht an der anderen vielleicht umwerfend aus. Plus-Size-Blogger probieren viele neue Dinge aus und das ist total super und unterstützenswert. Aber es ist nun mal eine Tatsache, dass, wenn man etwas Neues ausprobiert, manchmal gute Ergebnisse herauskommen und manchmal weniger gute, und das ist kein Stück beleidigend.

Deshalb möchte ich hier für echte Toleranz und unverklemmte Ehrlichkeit plädieren. Es könnte jetzt jemand vielleicht sagen (mein geliebter Cicero: "sunt, qui dicant..." ^_^): "Ist doch egal! Dann bekommen Plus-Size-Blogger vielleicht ein paar unverdiente Komplimente, das ist doch nur fair bei den ganzen Beleidigungen, die sie sicher genauso oft hören müssen. Warum stört dich das?" Ja, warum stört mich das?

Weil diese "Das ist ja soo mutig"-Aussagen so einen Beigeschmack von mitleidiger Herablassung haben, der völlig unangebracht ist. Ein Outfit, das etwas weniger gelungen ist, nicht zu kritisieren, weil "es mutig ist", bedeutet umgekehrt, dass ein wunderschönes, sehr gelungenes Outfit nicht das Lob bekommt, dass es verdient, weil es ebenfalls erstmal als "mutig" wahrgenommen wird... nur als "mutig", nicht als "geschmackvoll" oder "besonders" oder "umwerfend"...  Dabei sollte man doch den guten modischen Stil, der dahinter steht, schätzen, nicht nur den Mut.

Und vermutlich ärgern sich Plus-Size-Träger umgekehrt darüber, dass sie ein Size Zero-Outfit nicht kritisieren können, ohne dass es ihnen als Neid ausgelegt wird... so ist doch kein objektiver Austausch über Mode möglich! Also, wie wärs denn mal mit einer Kategorie C?!

Tja, das musste ich hier mal loswerden... aber haec omnia sunt vanitates,

Eure Héloise

Kommentare:

  1. Wir sind voll und ganz deiner Meinung! Gut, dass es mal ausgesprochen wurde :)

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  2. Du hast recht! Ich bin genau deiner Meinung!
    Ich war mal auf einem Plus-Size-Blog und habe ein Outfit gesehen, dass total unvorteilhaft war. Und was stand drunter? Nur Komplimente. Das ist zwar lieb gemeint aber absolut kontraproduktiv, weil man die Person dann in diesen unvorteilhaften Klamotten rum laufen lässt.
    Aber wehe, man kritisiert etwas. Dann hat man ein Problem mit dem Gewicht!

    btw, wir gehören schon mal in Kategorie C ;D

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    1. Ja, und dabei gibts so viele schöne Outfits, die man ehrlich loben könnte... =/

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    2. btw, kennt ihr Blogartig? Da gehört der Beitrag hin! ich finde, dass ihn mehr Leute lesen sollten ;)
      so, und hier ist der Link: https://www.facebook.com/blogartig?fref=ts

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    3. Danke für den Hinweis, ich schreibe sie direkt mal an =)

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  3. "ab Größe 40" ...äh seit wann ist die 40 ein plus-size, ich bin nicht ansatzweise dick oder moppsig mit meiner Kleidergröße 40 ... *grummel*

    Trotzdem LG!
    Isa
    http://fredandmeattiffany.blogspot.de/

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    1. Haha, sry, das war nur ironische Übertreibung, ich brauch selbst 40 bei manchen Schnitten ;-)

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    2. Ich hätte immer gedacht alles ab/inkl. 40 ist "offiziell" Plus Size? Ist ja nichts schlimmes daran ^^

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  4. Sehr toller und wirklich reflektierender Post
    Finde ich super, dass du sowas auch mal in Angriff nimmst und es dazu noch schaffst es so gut zu formulieren, dass sich eigentlich keiner angepisst fühlen sollte :)

    http://dichter-als-goethe.blogspot.de

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  5. Super Post hat echt Spass gemacht ihn zu lesen, schade, dass man recht selten noch solche guten Posts liest...

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  6. Klasse Post und ich bin auch für eine Gruppe C ;)

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  7. Sehr toller Post, darüber habe ich mir noch gar keine Gedanken gemacht. Ich lese selber sehr gerne so einen Blog.
    Vielleicht magst du ja mal rein schauen?: http://www.cupcakesclothes.com/

    Allerdings bin ich nicht so der Kommentare-Schreiber, weil mein Englisch nicht so gut ist, aber ich finde es auch schrecklich, dass so viele Leute Gruppe A "anhängen" und noch viel mehr Gruppe B.

    Also toll, dass du darber geschrieben hast =D

    Alles Liebe
    Luisa

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    1. Dankesehr =) Oh, den Blog lese ich auch sehr gerne, der ist so schön hypermädchenhaft =D

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  8. Wow, super worüber du dir Gedanken machst!
    Bin ganz deiner Meinung und bin selber auch fröhliche Plus-Size Blogverfolgerin.
    Liebe Grüße
    Ida
    www.pusteblumen-welt.blogspot.com

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  9. Sehr schön reflektierter Post! Gefällt mir!

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  10. Huiui, irgendwie ein gefährliches Terrain... Heutzutage ist ja irgendwie alles schlecht. Zu dick, zu dünn, zu normal... Ich denke, jeder sollte das tragen, was ihm gefällt, und sich nicht in "modische" Klamotten reinpressen, nur weil sie gerade in sind! Das ist auch immer eine Frage des Stils: Wer trägt die Klamotte und wie werden sie getragen.
    Liebste Grüße,
    Marie <3

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  11. Ich habe noch die Beobachtung machen können, dass sich manche Mädchen wirklich bereits ab Größe 40 zu Plus-Size Bloggern zählen. Erschreckend. Das ist doch eine ganz normale Figur? Aber wenn man selbst in seinem Freundeskreis fast ausschließlich nicht-Modebloggerinnen hat, verliert man sich vielleicht auch nicht ganz so stark im Size-Zero-Wald? Ach herrje. ;) Aber ich gebe dir vollkommen recht, es zählt doch, ob der Look auf einem Outfitblog nun gut aussieht, oder nicht!

    Liebe Grüße, Conny

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  12. Ich find deine Punkte sehr schlüssig und kann dir da nur zustimmen! Es sollte einfach NORMAL werden oder egal sein, ob jemand jetzt 36 oder 46 trägt. Das spielt einfach keine Rolle - gerade bei Mode finde ich immer wieder, dass jeder daneben greifen kann und es auch tut.

    Und diesen Satz unterschreibe ich sofort:
    Nein, lieber Herr Abercrombie&Fitch-CEO, Leute mit Größe XS sind NICHT automatisch wunderschön! o.O

    Liebe Grüße!

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  13. Ich weiß nicht so recht, was ich von diesem Beitrag halten soll. Ein Outfit kann entweder total kacke oder naja oder gut oder absolut hammergeil aussehen, egal an wem!
    Aber jemanden grundsätzlich gleich ein unmodisch abzustempeln, weil er nicht 34, sondern 48 trägt, fände ich echt ungerecht.
    Und man muss auch nicht gleich bei einem wirklich unschönen Outfit schreiben: "Mann, darin siehst du fett aus.", sondern kann das Ganze auch konstruktiver formulieren.

    Ich meine, wenn ein Mädel mit Kleidergröße 38 sich in eine 36er Jeans reinquetscht und ihr Bauch rausquillt, ist das doch genauso unvorteilhaft wie ein Pummelchen, wo man halt ein bisschen den Bauch beim Outfit sieht, weil sie keinen Bock hat, 24/7 in Spanx rumzurennen.
    Ich trage selbst 44 und habe mich in meiner Jugend den Spanx Zwang unterworfen und kenne selbst 34/36-Mädels an meiner Uni, die nie ohne außer Haus gehen, aber ehrlich gesagt finde ich es inzwischen dämlich, weil sie zumindest mich nicht dünner aussehen lassen, sondern alles nur in andere Position quetschen und dabei sauunbequem sind. Da trage ich lieber einfach schnitte, die mir stehen,

    Abercrombie&Fitch kann ich eh nicht verstehen, wer gibt denn so viel Geld für so langweilige Klamotten aus, die teils krebserregende, giftige Farbstoffe enthalten und dann nicht mal entsprechend nach den Berichten das Kleidungsstück vom Markt nehmen?
    http://www.daserste.de/information/wirtschaft-boerse/plusminus/sendung/br/2013/10042013-4-100.html

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    1. Aber ich sage ja eigentlich nichts anderes als du =) ich will auch ganz gewiss niemanden dazu auffordern, allen schonungslos ihr Gewicht unter die Nase zu reiben - ich sage nur, wenn alle denken, sie müssten jedes Plussize-Outfit unbedingt loben, weil sie sonst als intolerant oder “Dickenhasser“ abgestempelt werden, dann ist ein Kompliment doch nichts mehr wert.

      Man soll einfach ein schönes, interessantes, schmeichelhaftes Outfit schön und ein langweiliges, unvorteilhaftes Outfit unschön finden, egal bei welchem Gewicht =)

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    2. und so schnell wird man missverstanden, obwohl man alles getan hat, damit das nicht passiert.

      Und was jemand mit seinem Geld anstellt, geht nur die Person etwas an, die es auch ausgibt. Eigentlich ist der Marketing-Trick total simpel und funktioniert IMMER.

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    3. Naja, es ist halt ein schwieriges Thema und mein Post mag sich vielleicht ein bißchen so anhören, als ob ich dafür stimme, den Leuten immer frech seine Kritik reinzudrücken, aber das meinte ich gar nicht. Mir sind gute Manieren sehr wichtig und ich bin fest davon überzeugt, dass jemand, der es nicht schafft, seine Kritik diplomatisch und nett zu verpacken, in 99% aller Fälle besser die Klappe hält.
      Was ich meinte, ist, dass 1. es möglich ist, ein Plus-Size-Outfit unschön zu finden, ohne den Plus-Size-Träger unschön zu finden, und dass 2. Komplimente zu Outfits ehrlich gemeint sein und nicht so wirken sollten, als würde man einen 4jährigen loben, der zum ersten Mal ohne Schlabberlätzchen isst ;-)

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  14. Sehr toller Text!
    Liebe Grüße
    Yasmin

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  15. Uff, ich denke jeder sollte jeder für sich selbst entscheiden.
    Dünn oder dick, stört doch keinen und sollte doch auch keine Kriterium für einen Blog sein.

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    1. Hab ich auch gar nicht behauptet? Lesen würde helfen ;-)

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  16. guter Post und ich finde wer etwas nicht lesen oder sehen will sollte dies auch lassen und andere nicht mit Kommentaren beleidigen. Das machen nur schwache Menschen die in ihrem eigenen Leben selber nicht klar kommen und fühlen sich im Internet "geschützt" auf solche Leute würde ich nichts geben. Aber leider gibt es diese ja!

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  17. Erst einmal finde ich es wahnsinnig interessant, dass du als normal-schlanke Frau über plussize Blogger schreibst. Ich habe gerade in letzter Zeit bemerkt, dass es bei Fashionbloggern (mind.) zwei Lager gibt, jene, die eben schlank sind und sich als WAHRE Fashionblogger ansehen und die Plussizer.

    Das Problem daran das Outfit der Dicken tatsächlich zu bewerten ist, dass man ständig versucht "objektiv" zu bleiben. Aber was ist denn "objektiv"? Das ist nichts anderes als das "gesunde Maß", was du meinst auf den Straßen zu sehen. Woran denkst du?! An eine Kleidergr. 40/42.
    Der Körper einer Frau in dieser Konfektionsgröße ist aber einfach anders, als der einer Frau in, sagen wir 54. Ich denke vielen Menschen fällt es einfach schwer da umzudenken. Beispielsweise an mir 54/56 sieht man meinen Bauch und meine dicken Beine immer. Egal was ich anziehe, man wird es sehen können und ich lebe damit.
    Manche können es ja anscheinend nicht :D

    Dass man rein von dem Outfit bewertet wird, wie es zusammen gestellt ist etc. ist wünschenswert, aber ich denke da muss noch viel in den Köpfen passieren. Zum einen Teil bei den Designern, die nur ganz langsam verstehen, dass man als dicke Frau auch alles tragen möchte. Zum anderen Teil bei den Lesern, dass diese Kategorie C entwickeln.

    Kritik üben ist absolut legitim. Zum letzten Outfit auf meinem Blog schrieb mir z.B. jemanden, dass sie die Strumpfhose mit den Punkten zu viel findet und das alles dann noch mit Peeptoes für sie ein absolutes No-Go ist. Für mich ist das okay. Hat auch viel mit dem eigenen Geschmack zu tun und was für einen selbst beim Thema Mode geht oder nicht. Jemanden, der seinen Bauch aber nicht wegzaubern kann zu schreiben (vor allem egal bei welchem Outfit) "da sieht man deinen Bauch zu sehr - total unvorteilhaft" ist vollkommen überflüssig.

    Schwierig, schwierig, obwohl es doch so einfach sein könnte. Ich, für meinen Teil, lasse mich von diesen Punkten nicht beeinflussen. Ich möchte den Spaß an der Mode nicht verlieren, mich ausprobieren und entwickeln. Dass Menschen unterschiedlich sind (nicht nur ihr Körper) finde ich prima und gerade das macht doch die Diskussionen heiß - viele verschiedene Meinungen und nicht bloßes "mutig, mutig" oder "fett, fett" :)

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    1. Das ist so ziemlich der Punkt, der mich zu diesem Post bewegt hat - vor den Diskussionen, die ich mitbekommen habe, habe ich einfach Fashionblogs von Leuten mit gutem Geschmack gelesen und nicht Fashionblogs UND Plussize-Blogs.

      Aber ich kann mir schon vorstellen, dass das Umdenken auch eine schwierige Angelegenheit sein mag.... mir gefällt ein Outfit, wenn es das gewisse Etwas hat, aber wie fasst man das gewisse Etwas in Kriterien? =)

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    2. Nun ja ich denke das gewisse Etwas hat je nachdem was dir gefällt eigene Kriterien. Manchmal ist es eben die Konstellation der Kleidungsstücke, an die du so nicht gedacht hast. Das Neue, nach deinem Geschmack ästhetische. :)

      War gestern Abend übrigens auf einem Event in Hamburg und der Geschäftsführer einer Modelagentur hatte eine kleine, spontane Rede gehalten. Er sprach davon, dass die vorher auch immer normale Models (normal=Italien-Models ~30) nahmen und als sie bemerkten, dass diese krank waren, wollte er dies nicht mehr unterstützen. Jetzt haben sie eine "geunde" Modelagentur mit "gesunden" (!) Frauen (ab 36). Hab's mir angesehen und fand dann aber nur eine max. 42/44. Sorry. Was ist das denn?!
      Wenn du wissen willst, ob deine Models gesund sind, dann brauchst du nicht die Mitte zwischen dick und dünn (in der Modewelt) nehmen, sondern musst deren Blutbild untersuchen -.-'

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    3. Okay... also, es ist offenbar eine so besondere Sache, dass Modelagenten merken, wenn ihre Models auf dem Laufsteg zusammenbrechen, dass man das extra hevorheben muss... halloooo?! o.O
      Aber ich denke, das hängt auch an den Designern - wenn die Designer keine Kleidung herstellen, die über Größe 42/44 hinausgeht, braucht man eben auch keine Models, die sie tragen könnten... es sollte einfach prinzipiell viel mehr Vielfalt an Schnitten geben, in Größe 36 genau wie in Größe 54. Mich nervt es z.B. immer, dass mir vieles nicht passt, weil die Kleider oft gerader geschnitten sind als mein Körper braucht, dabei ist der nun echt nicht so außergewöhnlich. Das mag relativ gesehen ein kleines Problem sein, weil ich wenigstens eine Größe trage, die mehr Labels verkaufen, und deshalb immer noch mehr Auswahl habe. Aber es ist genauso ein Zeichen für diese ewige Vereinheitlichung... Hauptsache, alles auf einen Nenner runterkürzen o.O

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  18. Ich stimme dir da vollkommen zu und finde es klasse dass du dieses Thema hier aufgreift. Ich lese meine Lieblingsblog nach Interesse der Themen und Charakter der Blogger aber doch nicht nach dem Gewicht etc.
    lg Katharina
    http://ilyaquelaveritequiblesse.blogspot.de/

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  19. Mein erster Gedanke: "Wow, so ein langer Text!" :D

    Find es toll, dass du dieses Thema ansprichst und bin voll deiner Meinung! LG

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  20. Divide et impera... wenn sich die Lager A und B endlich einigen könnten und wir uns alle schlicht weniger gegenseitig den Schädel einschlügen, könnten wir diese Kraft dafür aufbringen, der Modeindustrie klar zu machen, dass der "Einheitskörper" nicht existiert und Mode für unterschiedliche Körperformen bei unterschiedlichen Gewichtsklassen auch unterschiedliche Schnitte benötigt.
    Solang wir aber mit uns beschäftigt sind, kann man uns allen weiterhin lager- und andere kostensparende Einheitskleidung, Ernährungszusatzpillen, Anti-Cellulite-Cremen, Lifestylemagazine, etc. verkaufen. Also lieber wie A&F ein wenig Öl ins Feuer gießen und die Show genießen.

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    1. Herzlichen Dank, genau so ist es o.O Ich hätte ja auch gern mal ein bißchen mehr Auswahl bei Mode, die ein bißchen kurviger geschnitten ist, also quasi ein normales Größensortiment nur mit mehr Platz für Oberweite und Hüfte (jaha, Frauen haben sowas, Üüüberraschung!)

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  21. mir ist das noch gar nicht so aufgefallen, deshalb: vielen dank an dich :-)

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  22. Ich seh das auch so wie du. Die Figur ist nur eines von vielen Merkmalen, die die Gesamtwirkung eines Outfits beeinflussen. Ich fand den Post sehr interessant.

    http://writteninredletters.blogspot.de/

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  23. ich glaube, das problem ist, dass viele solcher plus size blogger sich auch als solche wahrnehmen und verkaufen. Anstatt das thema gewicht einfach mal hintenanzustellen, betonen sie häufig dinge wie "sexy kurven" "fashion plus" usw. ich denke, wenn die blogger selbst nicht so sehr auf ihr gewicht fokussiert wären, gäb es auch nicht so viele diskussionen..
    http://sudelheft.blogspot.de

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  24. Ich stimme dir total zu!
    Liebe Grüße von Teresa - ♥basiamille.blogspot.♥

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  25. Toller Post! Tatsächlich zählt in der Modeindustrie schon eine Größe 38 zu plus size! Ich finde das auch nur traurig! Persönlich lese ich auch Blgs von plus size Mädels, aber eben nur, wenn mir deren Stil gefällt - wie bei den anderen Blggern eben auch. Ich gebe dir recht und finde nicht, dass man da einen Unterschied machen sollte!

    LG
    Vanessa

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  26. lese einige plus size blogs regelmäßig und teilweise stylen die sich besser, als manch "normalgewichtige"

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  27. Wie recht du hast! Auch wenn ich selbst keine Probleme mit Gewicht
    habe finde ich es schlimm wie die Gesellschaft mittlerweile denkt!
    & ist doch egal ob eine Bloggerin Größe 34 oder 40 trägt, das ändert ja nichts am Charakter :)
    Also absolut toller Post! :)

    LG

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  28. Hach, ich stimme dir so zu.
    Das Thema kam mir zur Zeit auch öfters in den Sinn, ich finde das alles so verkorkst. Ich, mit Größe 38, musste mir auch schon anhören, dass ich so zugenommen hätte und dick wäre oder weiß ich was.
    Finde dass das Thema "Figur" auf einem Blog völlig deplaziert ist und, sofern es nicht ein spezieller Sport/Essen/Body Blog ist doch auch wirklich nichts mit dem Thema zu tun hat. Die Menschen müssen sich wohlfühlen und das auch ausstrahlen, alles andere zu beurteilen und zu bewerten finde ich blöd. Aber das ist in der Gesellschaft ja leider immer so, Behinderte werden wie ein rohes Ei behandelt, obwohl sie völlig normal aufgenommen werden wollen. Dass jeder selbst auch irgendwo eine Behinderung hat, sei es auch nur eine Brille, Matheschwäche oder sonst etwas, ist den meisten nicht klar. Die einen können nicht laufen, die anderen können nicht rechnen. So ist das halt. Aber naja, ich schweife auch vom Thema ab, aber ich finde dieses Abgrenzen immer total blöd :D

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  29. Ich finde es langsam unangenehm, dass einige Mädels so auf den Begriff PLUS SIZE BLOG plädieren und sich selber in diese Kategorie einordnen. Irgendwie schade, sich selber so einen Stempel aufzuerlegen.

    Liebe Grüße
    http://www.kinder-dings.de

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    1. Hm, das kommt darauf an... bei Mädchen, die noch bei H&M und Consorten einkaufen gehen, finde ich es auch übertrieben, dass sie sich so bezeichnen, nur weil sie vielleicht keine 34 tragen. Aber bei Mädchen, die nur Plus-Size-Labels tragen können, finde ich es zumindest insofern sinnvoll, da es ja auch darum geht, Interesse und einen Markt für Plus-Size-Mode zu schaffen, sodass Plus-Size-Träger mehr Auswahl haben als die paar (meist langweiligen/unmodernen) Labels, die sich darauf spezialisiert haben =)

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  30. Interessanter Artikel, der bestimmt gut ist zu polarisieren :)
    (was er ja scheinbar so tut, wenn ich mir die Kommentare anschaue).

    Mein Senf dazu:

    Gerade bei Fashion Blogs schwingt immer ein unterbewußter Geschmack der Leser mit. Wenn jemand eine grundsätzliche Modeeinstellung hat wie "man kann anliegende Kleidung nur tragen wenn man den Körperbau hat" wird dieses den Leser beeinflussen wenn er einen Pluss Size Blog liest.
    Ob er das dann in "Oh das ist aber Mutig" oder "nee geht gar nicht" äußert ist dann wohl eher eine Frage der Höflichkeit/Ehrlichkeit. (Frei nach dem Dichter der schrieb "im deuschen lügt man wenn man höflich ist".

    So etwas wie eine objektives "das sieht gut aus / das nicht" gibt es denke ich in Geschmackssachen nicht.

    Zugegeben, ich lese nicht so viele Fashion Blogs, da ich meistens mehr an der Fotografie, als an den Modeasesoirs interessiert bin.
    Was mir aber aufgefallen ist an dem heutigen Schönheitsideal ist folgendes.
    Schlankheit wird viel stärker erwartet und positiv bewertet als früher.
    Rubensfiguren (die ich persönlich an Modellen sehr gut finde) sind zur Zeit von der Masse der Menschen als Schönheitsideal nicht gefragt ! (ist meine subjektive Beaobachtung)

    Das zu viel Körpergewicht ungesund ist und mehr Sport dagegen helfen kann ist meiner Meinung ein ganz anderes Feld. (das selbe kann man "zu schlanken" Modellen vorwerfen, das ist auch nicht Gesund!)
    Meiner Meinung gehört soetwas nicht in das Thema hinein.

    Noch mal ein großes Komliment an dich für das schreiben dieses Artikels, scheinst damit einen Nerv getroffen zu haben.

    lg
    Stephan

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    1. Dankesehr =) Es mag sicher sein, dass man vorgefasste Meinungen mit in die Bewertung mit einfließen lässt, aber es geht mir ja gerade darum, dass man an sowas vielleicht etwas reflektierter herangeht und sich Raum lässt, eine vorgefasste Meinung vielleicht zu revidieren. Ich sehe ja auch manchmal Kombinationen, die ich toll finde, obwohl ich bei denen 5min früher eher ablehnend reagiert hätte =)

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  31. Ich denke ja, Kleidung ist sowieso ein Heikles Thema, das sehe ich jedes Mal wenn ich durch die Stadt gehe. (Und ich blogge nicht mal über Mode) Aber ich denke es gibt für jede Größe die passenden Sachen (Nein, keine schwarzen Säcke) und wenn eine übergewichtige Bloggerin Geschmack hat. Gerne! Vielleicht kann sie andere inspirieren. Also das wäre meine Meinung aber ich bin da auch sehr tollerant und denke mir jeder wie er lustig ist :)

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  32. Erst mal Danke für deine Erwähnung!

    Ich finde das eine interessant Diskussion die mich natürlich sehr stark betrifft.

    Bei meinen Outfits achte ich vermehrt auf Farben, Muster und Betonung von weiblichen Rundungen,und andere mir weniger liebe Rundungen in den Hintergrund zu schieben. Vor allem geht es mir aber um die Mode!

    Leider spielt das Thema Figur doch meistens eine große Rolle, bemerkbar bei Posts die stark polarisieren bei Plus Size Blogs.
    Themen wie "ARMFREI", die bei jedem Fashionblog akzeptiert, bei Plus Size Blogs immer eine Dikussions-Grundlage bieten, die sich mir überhaupt nicht erschließt. Bei 34 Grad im Schatten ist es auch für eine dicke Frau legitim ein hübsches luftiges Top ohne Ärmel zu tragen. Das Outfit tritt in seiner Wertung zurück, die Thematik bezieht daraufhin auf die "Ärmelosigkeit". Schade!


    Kritik in geschriebener Form ist für mich an sich ein heikles Thema, ob es bei Beauty, Fashion oder Lifestyle Blogs ist. Ich bin ja eher der Typ, "gefällt mir nicht, guck ich nicht". Wirklich konstruktive Kritiken sind überhaupt sehr selten zu lesen.

    Mehr konstruktive Kritik zu den Outfits, und weniger destruktive Kritik zu den Figuren bei Plus Size Blogs würde ich auch sehr begrüßen.

    (Da ich das Thema sehr interessant finde, und mehr Anklang bekommen sollte werde ich es gleich bei Facebook ein bisschen promoten wenn es okay ist :))

    Liebe Grüße Mia








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    1. Dass es auf Modeblogs in erster Linie um die Mode geht und das auf reflektierte Weise, wäre natürlich ein großes Ziel.

      Teilweise kann ich das aber schon verstehen, ich meine, es hat ja jeder etwas, was er an sich nicht so sehr mag und lieber überspielt, ob echte Problemzone oder eingebildet. Und wenn er dann jemanden sieht, der in seinen Augen den gleichen Makel hat (evtl. sogar schlimmer), der ihn aber mit mehr Selbstbewusstsein trägt, dann kann das schon irritierend wirken. Das nimmt man sich dann entweder zum Vorbild oder findet es völlig unverständlich.

      Über ein bißchen Werbung freue ich mich natürlich immer, dankesehr =)

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  33. Hallo!

    die schöne Mia, die dieses Posting dankenswerter Weise geteilt hat, führte mich zu Dir.

    In den letzten Wochen habe ich mich, als Plus Size Bloggerin, etwas kritischer mit diesem ganzen size zero, in between und big size auseinander gesetzt.

    Getrieben wurde ich durch eine Stimmung, die sich in der Plus Size Community, weniger die Blogger, als die folgende und agierende Leserschaft, immer stärker wird. Und ich komme immer mehr zu der Überzeugung, dass ein Abgrenzen auch von der Community selber forciert wird.

    Insbesondere, die von Dir so schön gezeichnete Kategorie B, in der es um ganz andere Dinge als Mode geht, wird immer lauter. Dies sind oft Leserinnen, die auch als erstes den "Verrat" wittern, wenn eine curvy Bloggerin, oder Promi or who ever abnimmt. Da wird der Ruf dann schnell laut in Richtung: Du gehörst nicht mehr dazu, geh mal zu den anderen rüber, früher warst Du authentischer.
    (Falls von Interesse, in meinem kleinen Gespräch mit Maite Kelly, wurde das recht deutlich.
    http://www.missbartoz.de/alle-texte/stelldichein-mit-maite-kelly/ )

    Dabei geht es in den allermeisten Blogs gar nicht um das therapeutische Seelenheil der Leserinnen, sondern dort zeigen sich coole Frauen in ihren Styles. Thats it.
    Vor ein paar Tagen habe ich so ein "naja" Outfit hochgeladen und ich freue mich jetzt regelrecht, dass es auch ein solches erkannt und kommentiert wird. Denn es gehörte definitiv nicht zu den top ten.

    Plus Size Blogs, ja damit kesselt man sich selber (ich auch) ein bisschen ab und ein. Warum die wichtig sind, liegt auf der Hand: hier wird Bildmaterial gezeigt, dass kein Modeanbieter für 42+ Kleidung liefert. Ob das nun so heißen muss, da gebe ich einer meiner Vorrednerinnen Recht: eigentlich nicht. Andererseits wird man mit dieser Kategorisierung auch leichter gefunden und das wiederum, ist eine gute Sache.

    Wir leben in einer Welt, in der wir über das Äußere bewertete werden. In anderen Kulturen ist es vielleicht die Religionszugehörigkeit, bei uns heißt es: Wie siehst Du aus und in welche Schublade kann ich Dich stecken.

    Deshalb sind die vielen unterschiedlichen Modeblogs für alle eine große Bereicherung. Dort werden Tabu’s gebrochen, die wir uns gar nicht ausgesucht haben, wie z.b. die „Armfrei“ Diskussion, die Mia anspricht. Das hat dann tatsächlich was von „wir sind so mutig“ und wird auch entsprechend kommentiert. Aber hey, nächsten Sommer ist das schon state of the art und wird ein Mode und nicht „Therapie-Thema“ sein.

    Viele Grüße von Ulrike & miss BARTOZ, die sich sehr für eine Kategorie C, D und E erwärmen kann.

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    1. Danke für diesen sehr umfassenden Kommentar =) Ich hoffe wirklich, dass es mal soweit kommt... letztendlich sind wir doch alle fashionbegeistert und wollen nur unseren Spaß mit Mode haben.

      Dass Leserinnen so fies reagieren, finde ich ganz schlimm - eine XS-Bloggerin mit einem guten Geschmack würde ich ja auch nicht aus meiner Leseliste verbannen, wenn sie etwas zulegt. Und letztendlich ist es doch immer eine persönliche Entscheidung, ob man bei seinem Gewicht bleibt oder nicht. Jemanden, der sich als stolzen Plussizer präsentiert und dann mit ungesunden Methoden oder Schönheitsops mit aller Gewalt abnimmt, fände ich vielleicht auch unauthentisch. Aber dass sich jemand zum Ziel setzt, ein gewisse Kilozahl abzunehmen, und trotzdem sagt: "Auch jetzt schon finde ich mich schön, modisch, wertvoll etc.", das ist doch kein bißchen widersprüchlich =)

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  34. interessante Überlegung. lese blogs auch, weil sie mir gefallen und nicht, weil jemand nun vielleicht xs, m oder xxl trägt. ist mir doch wurst ;)

    was ich jedoch mitbekommen habe, war oft, dass ich angegriffen wurde. und zwar wagte ich es, zu asgen, dass egewisse teile eben dünnen mädels besser stehen und umgekehrt andere teile mädels mit kurven. was ich mir einbilde, wurde mir da vorgeworfen und und und...

    und da denke, ich bin tolerant, dann sollten es aber auhc die anderen sein ;)

    lg
    svetlana

    http://lavenderstarbys.blogspot.de

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  35. toller text ♥
    finde ich gut, dass jemand mal dieselbe Meinung teilt wie ich zu dem Thema :)

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